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Hessische Biografie

Portrait

Karl Bernhard Bornhäuser
(1868–1947)

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GND-Nummer

116255552

Bornhäuser, Karl Bernhard [ID = 9273]

* 19.5.1868 Mannheim, † 27.3.1947 Marburg, evangelisch
Prof.; lic. theol.; D. theol h.c. – Professor, Theologe, Prediger
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Gymnasium in Bruchsal
  • Studium der Theologie in Greifswald und Halle
  • 1889 erstes theologisches Examen
  • 1890 zweites theologisches Examen
  • 1890 Geistlicher in Sinsheim
  • 1892 Geistlicher in Karlsruhe
  • 1894 Divisionspfarrer in Rastatt
  • 25.2.1899 Lizenziat der Theologie in Greifswald
  • 22.1. zum 1.4.1902 außerordentlicher Professor für Systematische und Praktische Theologie in Greifswald
  • erhielt am 5.10.1905 ein etatmäßiges Extraordinat in Greifswald
  • 12.10.1905 beauftragt, dem Ordinarius für Praktische Theologie in Halle während des WS 1905- SS 1906 in der Leitung der praktischen Seminare behilflich zu sein (gehörte aber in diesen drei Semestern offiziell zu Greifswald)
  • 22.6.1907 ordentlicher Professor der Systematischen und Praktischen Theologie in Marburg
  • 28.7.1907 Ernennung zum Doktor der Theologie honoris causa in Halle
  • erhielt am 22.8.1911 ein etatmäßiges Ordinariat
  • 18.9.1911 durch einen Erlass vom WS ab nur Praktische Theologie vertreten, zugleich wurde er Mitdirektor des Theologischen Seminars und Universitätsprediger
  • 12.3.1912 Konsistorialrat des Königlichen Konsistoriums
  • 1933 Emeritierung

Funktion:

  • Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1911
  • Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1919
  • Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1922
  • Marburg, Universität, Rektor, 1925

Studium:

  • Studium der Theologie an den Universitäten Greifswald und Halle

Akademische Qualifikation:

  • 25.2.1899 Lic. theol. an der Universität Greifswald, mit der Dissertation: "Das Recht des Bekenntnisses zur Auferstehung des Fleisches"

Akademische Vita:

  • Greifswald, Universität / Theologische Fakultät / Systematische und Praktische Theologie / außerordentlicher Professor / 1902
  • Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Systematische und Praktische Theologie / ordentlicher Professor / 1907-1933

Akademische Ämter:

  • 1911 Mitdirektor der Universität Marburg
  • 1912 Mitglied des Königlichen Konsistoriums in Kassel
  • 1911, 1919, 1922 Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Marburg
  • 1925 Rektor der Universität Marburg

Werke:

  • Das Recht des Bekenntnisses zur Auferstehung des Fleisches (1902)
  • Das Wirken des Christus durch Taten und Worte (1921, 2. Auflage 1924)
  • Zeiten und Stunden in der Leidens- und Auferstehungsgeschichte (1921)
  • Die Bergpredigt (1923, 2. Auflage 1927)
  • Die Geburts- und Kindheitsgeschichte Jesu (1930)
  • Die Leidens- und Auferstehungsgeschichte Jesu (1947)
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Bornhäuser, Karl Bernhard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116255552> (Stand: 27.3.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde