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Hessische Biografie

Portrait

Simon Moritz von Bethmann
(1768–1826)

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Bethmann, Simon Moritz von [ID = 4234]

* 31.10.1768 Frankfurt am Main, † 27.12.1826 Frankfurt am Main, evangelisch
Bankier
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Unterricht durch den Hauslehrer Johann Karl Philipp Riese (später Legationsrat)
  • 1785 kaufmännische Lehre und Bildungsreisen, 1786 an den Oberrhein und nach Holland, England, Elsaß
  • 1791 für volljährig erklärt und Übernahme von 1/6 des Geschäftskapitals
  • Bankier
  • 1793 alleininger Teilhaber des Bankhauses Bethmann
  • 1800 Ksl. Ruß. Konsul und 1807 Generalkonsul beim Rheinbund (bis 1810), Rücktritt nach Aufforderung durch Dalberg
  • 1810 Ksl. Ruß. Staatsrat
  • Kunstmäzen und Förderer der Wissenschaften
  • Reichsadelsstand: 1808
  • Zu seiner Zeit wurde er auch „der König von Frankfurt“ genannt, später der „Außenminister von Frankfurt“. Die Mitarbeiter sprachen von „dem Staatsrat“.
Familie

Vater:

Bethmann, Johann Philipp, 1715-1793, Bankier

Mutter:

Schaaf, Margartha Elisabeth, 1741-1822

Partner:

Verwandte:

Nachweise

Literatur:

  • ADB 2, 1875, S. 574-576 (Wilhelm Stricker);
  • NDB 2, 1955, S. 187 (Ludwig Beutin);
  • Frankfurter Biographie 1, S. 63-64;
  • Wilhelm Forstmann, Simon Moritz von Bethmann, 1768-1826. Bankier, Diplomat und politischer Beobachter, Frankfurt am Main 1973;
  • Erich Achterberg, Frankfurter Bankherren, Ffm., 2. Aufl. 1971, 37-53; Abb. von Johann Philipp: ebd., 41;
  • Claus Helwing, Die Bethmanns. Aus der Geschichte eines alten Handelshauses zu Frankfurt am Main, Wiesbaden 1948;
  • Bankiers sind auch Menschen. 225 Jahre Bankhaus Gebrüder Bethmann, Frankfurt am Main 1973, S. 111-157 (Heinrich Heym).
Zitierweise
„Bethmann, Simon Moritz von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116155582> (Stand: 11.4.2010)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde