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Hessische Biografie

Portrait

Christoph Heinrich Wilhelm von Steuber
(1790–1845)

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GND-Nummer

1101471867

Steuber, Christoph Heinrich Wilhelm von [ID = 4726]

* 29.12.1790 Kassel, † 6.6.1845 Kassel, evangelisch
Minister, Major, Gesandter, Geheimer Legationsrat
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1800-1807 Besuch des Friderizianums
  • Jurastudium 1807 in Marburg, 1809 in Göttingen
  • Eintritt in den westfälischen Dienst vermutlich auf einer Subalternenstelle im Finanz- und Steuerfach
  • 1812 Bürochef in der Generaldirektion des öffentlichen Unterrichts
  • nahm an den Kämpfen gegen Frankreich teil
  • 18.12.1813 als Secunde-Lieutenant, Januar 1814 als Regimentsadjutant
  • verließ für kurze Zeit den Militärdienst
  • März 1815 Wiedereintritt, April 1815 Stabskapitän im Generalstab
  • November 1815 Assessor mit Stimme beim Steuerkollegium
  • Januar 1817 Steuerrat
  • blieb daneben im Militärdienst als Quartiermeisterlieutenant
  • 9.4.1821 als Kapitän Adjutant des Kurprinzen
  • begleitet diesen auf einer Reise in die Schweiz
  • 1.4.1825-1833 Geschäftsträger an der kurfürstlichen Gesandtschaft in Dresden als Major
  • 4.11.1831 ao. Gesandter u. bevollmächtigter Minister am sächsischen und preußischen Hof als Geheimer Legationsrat und Major
  • 29.3.1833-1839 in derselben Funktion als Staatsrat am österreichischen Hof
  • 30.4.1839 Außenminister
  • 1840-1845 Mitglied, zeitweilig Präses der Ordenskommission
  • 1842-1845 Hauptdirektor der Prinz Georgschen Stiftung in Kassel
  • bei den Zollverhandlungen in Berlin 1832/1833 kurhessischer Bevollmächtigter
  • Kommandeur 1. Klasse des Hausordens vom Goldenen Löwen
  • Ritter des kurhessischen Ordens vom eisernen Helm
  • Ritter des K. K. Oesterreich. Ordens der eisernen Krone, 1. Klasse
  • Ritter des Kgl. Preuß. Roten Adlerordens 1. Klasse
  • Großkreuz Kommandeur des Kgl. Baierischen Civil-Verdienst-Ordens
  • Großkreuz (Comthur) vom Kgl. Sächs. Civil-Verdienst-Ordens
  • Ritter des Kgl. Dänischen Danebrog-Ordens
  • Kommandeur 1. Klasse des Großherzogl. Hessischen Ludewig-Ordens
  • Großkreuz des Sachsen¬-Ernestinischen Hausordens
  • Gutsbesitzer zu Ellerbach
  • Kurhessischer Adel: 15.10.1817
Familie

Vater:

Steuber, Johann Friedrich Adolf, * 1745, 1780-1800 Kurhessischer Registrator beim Hofmarschallamt u. Hofgerichtsregistrator in Kassel, Inspektor des Charité-Instituts

Mutter:

Lyncker, Katharina Margaretha Louise, * vor 1765

Partner:

Nachweise

Literatur:

  • Philipp Losch, Kurfürst Wilhelm I. Landgraf von Hessen. Ein Fürstenbild aus der Zopfzeit, Marburg 1923, S. 378f.;
  • Deutsches Geschlechterbuch, Bd. 54, 1927, S. 378.
Leben

Wilhelm von Steuber machte trotz seiner westfälischen Beamtenlaufbahn unter Wilhelm I. eine glänzende Karriere und besaß sowohl Wilhelms I. wie Wilhelms II. Gunst.1 Alle Biographen heben seine Begabung, sein Sprachtalent, sein einnehmendes Wesen im geselligen Verkehr und seine Gesangskünste hervor.


  1. Losch, Kurfürst Wilhelm I. Landgraf von Hessen, S. 379.
Zitierweise
„Steuber, Christoph Heinrich Wilhelm von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1101471867> (Stand: 27.11.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde