Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Monasteries

Outline map of Hessen
Ordnance Map
5424 Fulda
Modern Maps
Kartenangebot der Landesvermessung
Location Code
63100901051

Kapuzinerkloster Fulda

300 m über NN
Gemarkung Fulda, Gemeinde Fulda, Landkreis Fulda
Basic Data | History | Property | Ausstattung | References | Citation | Indices
Basic Data

Abstract:

Im barocken Fulda genehmigen die Fürstäbte die Ansiedlung von Kapuzinern in Fulda, sie sich streng an den Ordensregeln des hl. Franziskus orientieren. Ihre neu errichtete Kirche wird zu einem Seelsorgezentrum für die katholische Lebensweise in der Stadt. Emotionale Bußpredigten, beeindruckende Prozessionen und das Engagement für Arme und Notleidende, Obdachlose und Kranke verstärken die Präsenz des Katholizismus im Alltag. Die Kapuziner sind durch ihre Tracht erkennbar, tragen einen Bart, eine braune, mit einem Strick gegürtete Kutte und eine braune Kapuze, daher ihr Name.

Orden:

Kapuziner

Ordensprovinz:

rheinische Provinz, Kustodie Mainz

Alte Diözesanzugehörigkeit:

Kirchenprovinz Mainz, Bistum Würzburg (bis zum 17. Jahrhundert)

Heutige Diözesanzugehörigkeit:

Bistum Fulda (seit 1752)

Type:

Männerkloster

Territorium:

  • 12. Jahrhundert: Reichsfürstentum, später Fürstabtei Fulda
  • 1803-1806: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Stadtschultheißenamt

Location:

Das Kloster liegt am äußeren Florentor am östlichen Stadtrand.

Coordinates:

Gauß-Krüger: 3549974, 5600597
UTM: 32 U 549880 5598796
WGS84: 50.53897868° N, 9.703894662° O OpenLayers

History

History:

1751 werden Kapuzinermönche in Fulda angesiedelt. Sie erhalten von Fürstabt Bischof Armand von Buseck vor dem Florentor am Edelzeller Weg Gelände geschenkt. Die Kirche wird 1756 geweiht und entwickelt sich nach Überführung des hoch verehrten Marienbildes vom Florentor zu einem weiteren Zentrum barocker Frömmigkeit in der Stadt. Meist leben zehn Mönche in der Gemeinschaft, die auch die Betreuung des Zucht- und Arbeitshauses im Hl.Geist-Hospital übernehmen. Sie arbeiten als Festprediger, Beichtväter und Seelsorger in der Stadt.

1805 werden die Gebäude nach der Säkularisation des Klosters durch Erbprinz Wilhelm Friedrich von Oranien als Landkrankenhaus eingerichtet.

Gründungsjahr:

1751

Aufhebungsjahr:

1803

Guardianships:

Johannes Nepomuk, Maria

Ausstattung

Gebäude:

1756 wird die Kirche geweiht. 1805 wird das Kloster nach seiner Säkularisierung durch Erbprinz Wilhelm Friedrich von Oranien als Landkrankenhaus eingerichtet, geht1868 in Besitz des Kommunalverbandes für den Regierungsbezirk Kassel über.

References

Sources:

Printed Sources:

Bibliography:

Germania Sacra-ID:

30128

Citation
„Kapuzinerkloster Fulda, Gemeinde Fulda“, in: Klöster <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/kl/id/7722> (Stand: 26.1.2019)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde