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Opel-Werke in Rüsselsheim werden Aktiengesellschaft, 3. Dezember 1928

Die Opel-Werke in Rüsselsheim werden von einer Kommanditgesellschaft in eine Aktiengesellschaft (»Adam Opel AG«) umgewandelt. Das Grundkapital von 60 Millionen Reichsmark ist in 6.000 Aktien zu je 10.000 Reichsmark aufgeteilt. Diese Aktien sind jedoch nicht dazu gedacht, an der Börse gehandelt zu werden: die Änderung der Rechtsform soll dem amerikanischen Automobilkonzern General Motors die Übernahme der Rüsselsheimer Firma ermöglichen. Opel produziert derzeit fast die Hälfte aller in Deutschland hergestellten Kraftfahrzeuge und ist damit der wichtigste einheimische Hersteller.1 General Motors übernimmt im März 1929 zunächst 80 Prozent der Opel-Aktien, 1931 schließlich auch die verbleibenden Anteile. Der Kaufpreis beläuft sich insgesamt auf 33,35 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 160 Millionen Reichsmark).
(KU)


  1. Wesentlichen Anteil daran hat unter anderem der Opel »Laubfrosch«, der mit mehr als 42.000 produzierten Fahrzeugen in 1928 Marktführer im PKW-Bereich ist.
Records
Recommended Citation
„Opel-Werke in Rüsselsheim werden Aktiengesellschaft, 3. Dezember 1928“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/edb/id/1991> (Stand: 3.12.2019)
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