Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
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  • 1959
  1. 4. Februar 1953: Landtag berät SPD-Antrag zur Bundesumsiedlung
    Im Hessischen Landtag ist der SPD-Antrag zum Bundesumsiedlung Gegenstand der Debatte. Der Fraktionsvorsitzende Heinrich Schneider (1905–1980; SPD) erläutert, dass Hessen seiner Verpflichtung nachkommen wolle, aber hierbei auch den bestehenden hessische Verhältnissen Rechnung getragen werden müsse. Dies sei auch im Interesse der Heimatvertriebenen. Rund zwei Drittel des Landes seien bereits ... »Details
  2. 6. Februar 1953: Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Frankfurter Kriminalrat Roß
    Gegen den Frankfurter Kriminalrat Roß, Chef des politischen Dezernats der Frankfurter Kriminalpolizei, wird ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Damit reagiert die Behörde auf die in der Presse erhobenen Vorwürfe, Roß habe eine geheime SPD-Abteilung unterhalten und die Partei mit Interna versorgt. Roß hat das Verfahren gegen sich selbst beantragt. Geleitet wird die Untersuchung von ... »Details
  3. 8. Februar 1953: Gründung des Vereins hessischer Zeitungsverleger
    In Frankfurt am Main gründet sich der Verein hessischer Zeitungsverleger. Der Verein soll bis zum 30. Juni 1953 eingetragen werden, sofern der Gesamtverband der deutschen Zeitungsverleger und Verein deutscher Zeitungsverleger bis dahin nicht fusioniert haben. Der Verein appelliert an die beiden Verbände sich zusammen zu schließen. Nach der Satzung des hessischen Vereins wechseln sich die beiden ... »Details
  4. 10. Februar 1953: Aufnahme-Plan Hessens für West-Berlin Flüchtlinge vorgestellt
    Der Leiter des hessischen Landesflüchtlingsamtes, Wenzel Jaksch (1896–1966), gibt bekannt, dass Hessen weiterhin Flüchtlingen aus West-Berlin aufnehmen werde, ohne das diese, wie auch die bereits 4.160 in Hessen befindlichen West-Berliner, unter die Landesquote für Flüchtlinge fallen werden. Sollte der Strom aus Berlin nicht abbrechen, muss Hessen monatlich 2.200 Personen aufnehmen. Zur ... »Details
  5. 11. Februar 1953: Hessische Landtag berät Schulkosten- und Schulverwaltungsgesetz
    Der Hessische Landtag berät in erster Lesung die Regierungsvorlage zum neuen Schulkosten- und Schulverwaltungsgesetz. Kern der von Kultusminister Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) vorgestellten Gesetze sind zum einen die Verteilung der Kosten, so trägt das Land die Personalkosten und die Lehrer werden Staatsbeamte, die Sachkosten hingegen werden vom Schulträger gezahlt. Zum anderen soll das ... »Details
  6. 11. Februar 1953: CDU kritisiert Berufung Zieglers zum Staatskommissar für die hessischen Notstandsgebiete
    Die Berufung von Wilhelm Ziegler (1891–1962) vom Gesamtdeutschen Block zum Staatskommissar für die hessischen Notstandsgebiete wird von den CDU im Landtag scharf kritisiert. Der CDU-Abgeordnete Erich Großkopf (1903–1977) bemängelt besonders, dass die Ernennung ohne Anhörung der Landtagsausschusses erfolgt sei und befürchtet, dass künftige Stellenbesetzungen am Ausschuss vorbei und nur ... »Details
  7. 13. Februar 1953: Verband der Hessischen Glasindustrie zur wirtschaftlichen Lage
    Der Verband der Hessischen Glasindustrie veröffentlicht auf einer Pressebesprechung die wirtschaftlichen Zahlen. Der erste Vorsitzende Richard Süßmuth (1900–1974) erläutert die positive Entwicklung der hessischen Glasindustrie seit 1945. Diese ist in Hessen überhaupt erst durch Flüchtlinge aus dem Sudetenland und Schlesien aufgebaut worden. Derzeit existieren elf Hohlglashütten, eine ... »Details
  8. 24. Februar 1953: Landesregierung legt Bauaufsichtsgesetz vor
    Dem Hessischen Landtag wird das von der Landesregierung ausgearbeitet Bauaufsichtsgesetz vorgelegt. Mit diesem soll die Bauaufsicht dem Staat übergeben werden, der damit auch seiner Fürsorgepflicht gegenüber der Bevölkerung nachkommt. Die Oberste Bauaufsichtsbehörde liegt beim Innenministerium. Die Obere Bauaufsichtsbehörde untersteht dem Regierungspräsidenten; die unteren ... »Details
  9. 25. Februar 1953: Regierung berichtet über Stand des Hessen-Plans
    Im Hessischen Landtag werden Erfolge und Aussichten des Hessen-Plans debattiert. Zu Beginn der Debatte bekräftigt Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) die Bereitschaft des Landes, auch weiterhin Flüchtlinge und Heimatvertriebene zu integrieren. Die Menschen dürften nicht mit den Folgen des Krieges, unter denen sie nun zu leiden haben, allein gelassen werden. Bislang konnte ... »Details
  10. 4. März 1953: Finanzminister Troeger stellt den hessischen Haushalt für 1953 vor
    Finanzminister Heinrich Troeger (1901–1975; SPD) stellt in Wiesbaden im Rahmen der Etatrede den hessischen Haushalt für das Rechnungsjahr 1953 vor. Im Gesamtplan rechnet er mit 1,512 Milliarden DM Einnahmen und 1,546 Milliarden DM Ausgaben. Der ordentliche Haushalt wird mit 1,398 Milliarden DM Einnahmen und 1,431 Milliarden DM Ausgaben veranschlagt und weist einen Fehlbetrag von 33 Millionen DM ... »Details
  11. 14. März 1953: SV Wiesbaden besiegt brasilianische Tischtennis-Nationalmannschaft
    Während ihrer zweiwöchigen Deutschlandreise tritt die brasilianische Tischtennis-Nationalmannschaft gegen den hessischen Meister SV Wiesbaden an. Die Hessen besiegen die Brasilianer überraschend mit 5:2. Rund dreihundert Zuschauer besuchen das Spiel.(MB) ... »Details
  12. 23. März 1953: Zinnkann kündigt Bau neuer Wohnungen für Flüchtlinge aus der DDR an
    Der hessische Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) kündigt an, dass im Herbst 2.050 neue Wohnungen für Flüchtlinge aus der DDR in Hessen gebaut werden sollen. Das Notbauprogramm sieht vor, dass im Regierungsbezirk Kassel 250 und in den südlichen Teilen der Regierungsbezirke Darmstadt und Wiesbaden 1.800 neue Wohnungen entstehen sollen. In diesen sollen dann 8.000 der 25.000 ... »Details
  13. 23. März 1953: Bundesinnenministerium dementiert Ausführungen Zinns über den rechtsextremen Bund Deutscher Jugend
    Das Bundesinnenministerium dementiert die Ausführungen des hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn (1901–1976; SPD), der laut eines Berichts der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in der Landtagssitzung vom 18. März eine Anfrage der SPD über den rechtsextremen Bund Deutscher Jugend (BDJ) und seine Teilorganisation „Technischer Dienst“ folgendermaßen kommentierte: „Auch die ... »Details
  14. 24. März 1953: „Aktion Notunterkunft Ost“ in Offenbach
    In Offenbach am Main beginnt die „Aktion Notunterkunft Ost“ für Flüchtlinge aus der DDR. Eine erste Gruppe von Flüchtlingen wird nach der Ankunft in Offenbach in einer Unterkunft an der Sprendlinger Landstraße im ehemaligen Fabrikgelände der Firma Wild untergebracht.(OV) ... »Details
  15. 31. März 1953: Starke Zunahme der Fahrzeugzulassungen
    Nach einem Monatsbericht der Darmstädter Polizei werden täglich 18 Fahrzeuge neu zugelassen; das ist Nachkriegsrekord.(OV) ... »Details
  16. April 1953: Hessische Schachmeisterschaft geht in den Stichkampf
    Der Kampf um die hessische Schachmeisterschaft 1953 geht in den Stichkampf, da das Spiel der beiden Kontrahenten Schifferdecker aus Mainz und Metternich aus Kelsterbach mit einem toten Rennen endete.(MB) ... »Details
  17. 15. April 1953: Anfrage des BHE zu verpfändeten Botticelli-Gemälde
    Der Abgeordnete Günther Draub (1902–1957) vom Block der Heimatlosen und Entrechteten fragt im Hessischen Landtag an, ob es eine Möglichkeit gibt, das Werk „Madonna mit Engeln und Lilien“ von Sandro Botticelli (1445–1510) in Hessen zu behalten. Das Werk gehört dem Grafen Raczynski und müsste nachdem Urteil des Bundesgerichts vom Land Hessen an den ursprünglichen Besitzer zurück ... »Details
  18. 15. April 1953: Zweite Lesung des neuen Verwaltungsgesetzes im Landtag
    Im Hessischen Landtag findet unter lebhafter Debatte die zweite Lesung die Entwürfe des Gesetzes zur hessischen Verwaltungsreform statt. Besonders die Fragen zur Landschaftsverwaltung und der Neuordnung des öffentlichen Bank- und Sparkassenwesens stehen im Fokus des Interesses. Die von der SPD ausgearbeiteten Vorlagen stoßen auf den Widerstand der Opposition. Die FDP sieht die durch die ... »Details
  19. 20. April 1953: Ministerpräsident Zinn kündigt auf der Woche der Jugend in Kassel einen Jugendsozialplan an
    Der hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) kündigt auf der in Kassel stattfindenden „Woche der Jugend“ einen Jugendsozialplan an. Weiter gibt Zinn bekannt, dass der Jugendpflege-Etat von 1,2 Millionen DM jährlich auf 1,4 Millionen DM angehoben wird. Von der Differenz soll der Bau von Heimen finanziert werden. Die Erhöhung hatte der Landes-Jugendausschuss ... »Details
  20. 23. April 1953: Neues Privatschulgesetz in Hessen
    Der Hessische Landtag verabschiedet nach dritter Lesung ein neues Privatschulgesetz für Hessen. SPD, FDP und BHE stimmten für die Gesetzesvorlage. Die SPD unterstützt die von der FDP eingebrachte Vorlage, nach der Privatschulen keinen Anspruch auf öffentliche Zuschüsse haben. Diesen haben nur Schulen, die in die Erstattung des Unterrichtsgeldes miteinbezogen sind. Die von der CDU geforderte ... »Details