Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
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  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 1815: Festlegung der rechtlichen Sonderstellung der Stadt Wetzlar
    Die bis 1803 freie Reichsstadt Wetzlar wird auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeschlagen. Die Region um Wetzlar mit dem Stadtzentrum gehört nun zum preußischen Regierungsbezirk Koblenz und damit zur preußischen Rheinprovinz. Sie bildet so ein „Immediatgebiet“, in dem Sonderentwicklungen begünstigt werden. Erst 1932 wird dieser Sonderstatus aufgehoben.|Die Beamten werden ... »Details
  2. 1815: Umzug der Arnoldschen Tapetenfabrik an den Wilhelmshöher Platz in Kassel
    Nach dem Ende des Königreichs Westphalen wurde 1813 das von Oberbaudirektor Heinrich Christoph Jussow (1754–1825) im Rahmen seiner Planung für eine repräsentative Gestaltung des Wilhelmshöher Platzes in Kassel entworfene langgestreckte Gebäude an der Südseite von Kurfürst Wilhelm I. (1743–1821) in Erbleihe an den Tapetenfabrikanten Johann Christian Arnold (1759–1842) vergeben. Dieser ... »Details
  3. 1. März 1815: In Kassel finden sich die Landstände zur Besprechung der Verfassung ein
    Um über eine Verfassung zu beraten, finden sich die Landstände, in denen seit dem 27. Dezember 1814 auch bäuerliche Repräsentanten vertreten sind, in Kassel zum Landtag ein. Allerdings wird am 10. Mai 1816 von Kurfürsten Wilhelm I. (1743–1821) der Landtag aufgelöst, was die Besprechungen bezüglich der neuen Landesverfassung seit März 1815 beendet. Ziel war es nach seinem siebenjährigen ... »Details
  4. 15. März 1815: Johann Friedrich Städel stiftet das Städelsche Kunstinstitut in Frankfurt
    Der wohlhabende Frankfurter Bankier Johann Friedrich Städel (1728–1816) hatte bereits in den 1760er Jahren damit begonnen, eine umfangreiche Sammlung von Gemälden, Zeichnungen, Druckgrafiken und Kleinplastiken zusammenzutragen.|Schon früh hegte er den Wunsch, diese Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 1793 hielt er dies erstmalig in seinem Testament fest und bestätigte das ... »Details
  5. Juni 1815: Gründung des „Germanenbundes“ („Gießener Schwarze“)
    Sieben ehemalige Mitglieder der aufgelösten „Teutschen Lesegesellschaft“ gründen 1815 in Gießen eine radikal-nationale frühburschenschaftliche Bewegung, den „Germanenbund“ („Gießener Schwarze“). Neben Vorlesungen und Diskussionen über wissenschaftliche und nationalpolitische Themen gehörten auch Turnübungen zum regelmäßigen Programm des Studentenbundes.|Neben Karl Follen ... »Details
  6. 8. Juni 1815: Frankfurt wird Sitz der Bundesversammlung des Deutschen Bundes
    Am 8. Juni 1815 legen die beim Wiener Kongress versammelten Mächte mit der Deutschen Bundesakte die völkerrechtliche Grundlage des Deutschen Bundes, damals bestehend aus 39 Staaten. Die Stadt Frankfurt am Main wird zugleich Sitz der zentralen Bundesversammlung, wobei das Palais Thurn und Taxis, das 1805 bis 1813 als Residenz des Fürstprimas und Großherzogs von Frankfurt Karl Theodor von ... »Details
  7. 9. Juni 1815: Vergrößerung des Herzogtums Nassau bestätigt
    In der am 9. Juni 1815 unterzeichneten Wiener „Kongressakte“ wird festgelegt, wie die Grenzen der deutschen Territorien nach der Auflösung der napoleonischen Staaten verlaufen sollen. Die Umsetzung der Gebietsveränderungen erfolgt jeweils durch durch bilaterale Verträge zwischen den beteiligten Staaten. ... »Details
  8. 6. September 1815: Die Universität Gießen verleiht die Ehrendoktorwürde an Josepha von Siebold
    Am 6. September 1815 erhält die in Darmstadt ansässige Regina Josepha von Siebold (1771–1849), geb. Henning, verw. Heiland, als erste Frau in Deutschland überhaupt die Ehrendoktorwürde der Entbindungskunst an der Universität in Gießen.|Nach dem durch eine Ausnahmegenehmigung ermöglichten Studium in Würzburg bei ihrem Schwager Prof. Adam Elias von Siebold (1775–1828) und der praktischen ... »Details
  9. Oktober 1815: Rückführung der unter Kaiser Napoleon in Kassel geraubten Kunstwerke aus Paris
    Nachdem die französischen Truppen am 1. November 1806 die kurhessische Residenzstadt Kassel erreicht hatten, folgte ihnen umgehend der Generaldirektor des Pariser „Musée Napoléon“ (Louvre) Dominique-Vivant Denon (1747–1825), der aus den kurfürstlichen Sammlungen Kunstwerke auswählte, die nach Paris geschickt werden sollten. Der Rettungsversuch des Kurfürsten Wilhelm I. (1743–1821), ... »Details
  10. 9.-11. November 1815: Edikt für das Herzogtum Nassau
    Das Edikt legt die Grundlage für die Neuorganisation des neuen Staates Nassau. Seine Grenzen werden auf dem Wiener Kongress festgelegt. Als Leitbehörde wird das Staatsministerium gegründet, das durch einen Staatsrat beraten wird. In ihm sitzen hohe Beamte, die der Herzog beruft. In Wiesbaden residiert die Landesregierung. Diese Oberbehörde regelt und beaufsichtigt die gesamte Zivilverwaltung, ... »Details