Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
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  • 1940
  • 1950
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  • 1990
  • 2000
  1. Dezember 1812: Veröffentlichung des ersten Teils der „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm
    Um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert waren in Deutschland erste Sammlungen von Kinder- und Volksmärchen erschienen. Angeregt von Clemens Brentano (1778–1842) und Achim von Arnim (1781–1831) begannen die nach dem Studium an der Universität Marburg nach Kassel zurückgekehrten Brüder Jacob Grimm (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) ab 1806, derartige zumeist mündlich ... »Details
  2. März 1813: Rückkehr der Überlebenden der „Großen Armee“
    Die napoleonische „Große Armee“ hält einen siegreichen Einzug in Moskau, weswegen in allen hessischen Kirchen zur Zeit des Gottesdienstes gefeiert wird. Am 12. Oktober 1812 sollen die 5.250 Soldaten, insgesamt drei Regimenter, den Rückzug aus der brennenden Stadt antreten. Zu dem Regiment gehörten 2.000 Soldaten zu Dalberg (1744–1817). Im Juni marschierten sie, angeführt von Prinz Emil ... »Details
  3. April 1813: Erste Reise des großherzoglich-hessischen Kunstagenten Georg Wilhelm Issel nach Paris
    Der aus Darmstadt stammende Georg Wilhelm Issel (1785-1870), der auch als natürlicher und illegitimer Sohn des späteren Großherzogs Ludewig I. von Hessen-Darmstadt (1753-1830) bezeichnet wird, reist im April 1813 nach Paris, um als Kammersekretär im Auftrag Ludewigs I. Ankäufe für dessen Kunstsammlung zu tätigen. In der Korrespondenz mit dem Kabinettssekretär Ernst Christian Schleiermacher ... »Details
  4. 28. September 1813: Kosaken unter General Tschernyschow belagern Kassel
    Nach der katastrophalen Niederlage Napoleons im Russlandfeldzug 1812 und dem Rückzug der französischen Truppen zeichnet sich auch das Ende des Königreichs Westphalen ab. Am 28. September 1813 erreichen die von Alexander Iwanowitsch Tschernyschow (1786–1857) angeführten Kosaken Kassel. Nach kurzer Gegenwehr verlässt König Jérôme (1784–1860) mit den französischen Truppen die Stadt. ... »Details
  5. 28. Oktober 1813: Karl Theodor von Dalberg dankt im Großherzogtum Frankfurt ab
    Mit der Abdankung von Karl Theodor von Dalberg (1744–1817) am 28. Oktober 1813 zugunsten von Eugène de Beauharnais (1781–1824), dem von Kaiser Napoleon Bonaparte (1769–1821) designierten Nachfolgers, begann die Auflösung des Großherzogtums Frankfurt am Main. Am 6. November kann 1813 Franz I. von Österreich (1768–1835) in der ehemaligen Reichsstadt einziehen.  ... »Details
  6. 30.-31. Oktober 1813: Schlacht am Lamboywald bei Hanau
    Nach der „Völkerschlacht bei Leipzig“ zwischen dem 16. und dem 19. Oktober 1813 zog die Hauptarmee von Kaiser Napoleon Bonaparte (1769–1821) ab und traf am 30. Oktober 1813 am Lamboywald bei Hanau auf den Widerstand der Truppen des Königreichs Bayern, das durch den Vertrag von Ried am 8. Oktober 1813 der Allianz gegen Frankreich beigetreten war. General Karl Philipp von Wrede (1767–1838) ... »Details
  7. 2. November 1813: Großherzog Ludewig I. von Hessen schließt sich der Allianz gegen Frankreich an
    Nach der Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813 schließt sich auch Großherzog Ludewig I. (1753–1830) als letzter der süddeutschen Fürsten am 2. November 1813 durch die Konvention von Dörnigheim, die von Freiherr Carl Wilhelm Heinrich du Bos du Thil (1777–1859) ausgehandelt wurde, der Allianz gegen Napoleon Bonaparte (1769–1821) an. Seine Regimenter hatten zuvor in der Schlacht bei ... »Details
  8. 21. November 1813: Kurfürst Wilhelm I. kehrt nach Kassel zurück
    Nachdem am 28. September 1813 russische Truppen die von der französischen Besatzung geräumte Stadt Kassel besetzt hatten, hält am 21. November 1813 der aus seinem Prager Exil zurückgekehrte Kurfürst Wilhelm I. (1743–1821) einen triumphalen Einzug in der Residenzstadt. Unter der regen Anteilnahme der Bevölkerung wird die Kutsche des Fürsten am Stadttor von begeisterten Bürgern ausgespannt ... »Details
  9. 30. Dezember 1813: Schließung der Medizinisch-chirurgischen Spezialschule in Frankfurt
    Unter Verwendung der Dr. Senckenbergischen Stiftseinrichtungen wurde ab 1812 die Medizinisch-chirurgische Spezialschule in Frankfurt am Main errichtet. Die „Großherzoglich Frankfurtische Universtät“ umfasste nach französischer Hochschulform mehrere nach Orten gesonderte Spezialschulen: Lyzeen in Frankfurt, Aschaffenburg und Fulda, die Universität in Aschaffenburg (die bis dahin in Mainz ... »Details
  10. 1814-1838: Schulbesuch jüdischer Kinder
    Um 1800 fand in vielen deutschen Staaten eine Reform des Schulwesens statt. Beeinflusst von den Ideen der Aufklärung wurde der schulischen Bildung eine größere Bedeutung beigemessen und zunehmend staatlich geregelt. Das betraf auch die jüdischen Schulen, die bisher eigenständig von den Gemeinden organisiert wurden und deren Hauptaugenmerk auf der religiösen Erziehung lag.  ... »Details