Die Organisation Todt (OT) war eine nationalsozialisitische Bauorganisation. 1938 wurde die Organisation Todt für den Bau militärischer Anlagen eingerichtet. Benannt war die Organisation nach Fritz Todt, dem Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen und Generalbevollmächtigten für die Regelung der Bauwirtschaft. Aufgaben der Organisation war der Bau des Westwalls, die Instandsetzung Infrastruktur in besetzten Gebieten und an der Front, d.h. sie war zuständig für militärische Bauvorhaben. Von der Organisation wurden besonders ausländische Zivilarbeiter, Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge eingesetzt.