| ID | 1900 |
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| Anschrift heute | Mußbachstraße 21, Hintergebäude |
| Anschrift historisch | An der Mußbach 21 |
| Type | Nebengebäude |
| Lage anzeigen | |
| Kunstgeschichtliche Bewertung | neutral / nicht bewertet |
| Gehört zu |
| Plans | Projektzeichnung zur Anlage eines Schornsteins mit Kessel für Herrn Georg Netz, 28. Oktober 1871 (Grundriss) Zeichnung zur baulichen Veränderung am Stallgebäude des Herrn A. Sorg, 8. April 1905 (Ansicht, Schnitt, Grundriss, Lageplan) Zeichnung zum Einbau eines Schornsteins im ehemaligen Stallgebäude-Haus der Frau Helene Schwerdt Ww., 24. Juli 1936 (Hofansicht, Querschnitt, Grundriss, Lageplan) Zeichnung zum Einbau eines Klosetts in die Waschküche des Hinterbaues der Frau Helene Schwerdt Ww. [im Plan als "Wohnhaus" bezeichnet], Februar 1938 (Hofansicht, Grundriss) [Blatt 3] |
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| Weitere Gebäude im Lageplan | Lageplan (1905): Burggasse 11 [Marie Abel Witwe] Mußbachstraße 15 [Johann Otto See] Mußbachstraße 19 [Johann Helfrich] Mußbachstraße 23 [Philipp Heinrich Becker] Mußbachstraße 25 [Christian Klöß] Lageplan (1936): Mußbachstraße 19 [Peter Diehl] Mußbachstraße 23 [Elisabeth Schüler] |
| Name | Hintergebäude / Stallgebäude |
| Bauart | k. A. |
| Dachdeckung | k. A. |
| Description | Aufteilung der Räume im Jahr 1905: Erdgeschoss: Tenne, Stall I, Stall II, Pferdestall |
| Notes | In der "Baubeschreibung zum Baugesuch des Hernn Adalbert Sorg" vom 8. April 1905 heißt es u. a.: "Die alte Holzwand nebst Decke im Pferdestalle wird herausgebrochen. Die projektierte Mauer wird 0,40 m stark hergestellt zum Auflagern der Deckenträger [...]. Die Decke wird mit Backsteinen ausgewölbt. [...]." In der "Baubeschreibung zum Baugesuch der Frau Helene Schwerdt Ww." vom 24. Juli 1936 wird u. a. ausgeführt: "Es wird beabsichtigt, einen ehemaligen Pferdestall als Waschküche zu benutzen. Es soll ein Schornstein [...] sowie ein gemauerter Waschkessel errichtet werden. Das gesamte Hintergebäude diente früher landwirtschaftlichen Zwecken. Der Pferdestall, in dem die Waschküche eingerichtet werden soll, besitzt eine Preußische Kappendecke [...]. Der Schornstein wird aus Ringofensteinen in Kalkmörtel aufgemauert. Es wird ein Fundament aus Stampfbeton hergestellt. [...]. Der Raum über der Waschküche diente früher als Fruchtspeicher und hat einen Betonboden. Er ist von der Scheune durch eine ½ Stein starke Zwischenwand getrennt. Z. Zt. steht er leer und kommt für eine Lagerung leicht brennbarer Stoffe nicht in Frage. [...]." In der "Baubeschreibung zum Baugesuch von Frau Helene Schwerdt Ww." vom 21. Februar 1938 [siehe hierzu "Mußbachstraße 21, Hauptgebäude] heißt es u. a. auch: "Das im Hof befindliche Klosett soll in die Waschküche verlegt werden. Hierfür werden 12 cm starke Ringofensteinwände ausgeführt [...]. In die Außenwand wird ein Fenster gebrochen. Das alte Klosett im Hof wird abgebrochen. Das neue Klosett erhält Anschluß an die städtische Sielleitung. [...]." |
| Veränderungen am Bauwerk | Errichtung eines Schornsteins mit Kessel (1871) Veränderung der Stalldecke durch Wölbung (1905) Errichtung eines Schornsteins und eines Waschkessels (1936) Einbau einer Waschküche (1936) Einbau eines Klosetts in die Waschküche (1938) |
| Architekten | Griesel, Hermann (1905) Müller, Wilhelm (1936) Müller, Wilhelm (1938) Wolf, A. (1871) |
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| Besitzer | Netz, Georg (Metzgermeister, 1871) Schwerdt, Helene (Witwe, 1936) Schwerdt, Helene (Witwe, 1938) Sorg, Adalbert (Kutscher, 1905) |
| Beteiligte Firmen | Baugeschäft Jakob Müller (1936) Baugeschäft Jakob Müller (1938) |
| Sources | StA HG, A 03, Nr. 548 |
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