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Regesten der Landgrafen von Hessen

1467 Juni 10

Erbteilung zwischen Ludwig II. und Heinrich III.

Regest-Nr. 7144

Überlieferung | Regest | Originaltext | Nachweise | Textgrundlage | Zitierweise
Überlieferung
Ausfertigung: A: Staatsarchiv Marburg, Urk. 1, Nr. 1581 ⟨Altsignatur: Staatsarchiv Marburg, Samtarchiv, Schublade 75, Nr. 18a⟩.
B: Staatsarchiv Marburg, Urk. 1, Nr. 1596 ⟨Altsignatur: Staatsarchiv Marburg, Samtarchiv, Schublade 75, Nr. 18b⟩.
Stückbeschreibung: A: Membran teilweise verletzt, Schrift gut erhalten (lt. Findbuch).
B: Membran teilweise verletzt, Schrift verblaßt (lt. Findbuch).
Siegel: A: Es hängen 17 Siegel an; B: es hängen 21 Siegel an.
Abschriften: Staatsarchiv Marburg, Kopiar 21, Nr. 26, Bl. 127-135; mit der Betitelung: Erbteylung landtgrave Ludwigs und Heinrichs. Staatsarchiv Marburg, Kopiar 8, Nr. 4.
Drucke: Kopp, Kopp, Bruchstücke 2, S. 61-70.
Regesten: Demandt, Regesten 2, S.1021 Nr. 2557.
Regest
Im Namen der heiligen Dreifaltigkeit, der Himmelskönigin Maria, der heiligen Elisabeth und aller himmlischer Heere. Amen.
Die Landgrafen Ludwig II. und Heinrich III. und ihre Räte, Ritterschaft und Landschaft haben (in ihrem Schlichtungsverfahren) zu Oberleuten erwählt Graf Walrabe von Waldeck und Bodo von Bodenhausen und als Schiedsleute Ritter Sittich von Berlepsch, Johann von Wildungen, Heinrich von Baumbach, Georg von Buttlar und Eckhard von Hundelshausen von den Räten und der Ritterschaft (gemeyner ritterschaft); dazu Heinrich Weingarten aus dem Rat zu Kassel, Heinrich Wildebach aus dem Rat zu Eschwege, Heinrich Schützeberg aus dem Rat zu Grebenstein, Mai aus dem Rat zu Wolfhagen und Engelhard Gauler aus dem Rat zu Allendorf a.d. Werra aus der Landschaft (gemeynen lantschaft) des Landes Hessen diesseits des Spießes, die bisher Landgraf Ludwig regiert hat; und Rabe von Boyneburg gen. von Hohenstein, jetzt Landvogt an der Lahn, Johann von Dersch d.Ä., Emmerich Krengel d.Ä., Hermann Hun (von Ellershausen) und Henne Rau von Holzhausen aus den Räten und der Ritterschaft; dazu Ludwig Imhof aus dem Rat zu Marburg, Heinrich von Zwehren aus dem Rat zu Alsfeld, Felhenne aus dem Rat zu Grünberg, Kunz Gerung aus dem Rat zu Treysa und Heinrich Emmerich aus dem Rat zu Frankenberg aus der Landschaft an der Lahn und den Grafschaften Ziegenhain und Nidda jenseits des Spießes, die Landgraf Heinrich bisher regiert hat.
Sie sind von beiden Landgrafen beauftragt worden, zu teilen und zu scheiden auf Grund der beiden Teile (gescharten, teile), die Thiele Wolff von Gudenburg, Bernhard von Herzenrode und Johann Nuß, Kammerschreiber, im Namen Landgraf Ludwigs, und Reinhard von Boyneburg, Eberhard von Wallenstein und Ludwig von Sassen (Kammerschreiber) im Namen Landgraf Heinrichs abgeteilt und mutschiert und Bodo von Bodenhausen (schriftlich) ausgehändigt haben, und auch wegen der Wahl (ko^er), die Landgraf Ludwig beansprucht, (zu entscheiden). Sie sollen zwei Teile so gleich und so brüderlich wie möglich machen, (von den beiden vorliegenden Teilen) hinzufügen oder wegnehmen, sie verkleinern oder vergrößern, so wie sie es nach ihrem besten Verstande nach vermögen, alles laut folgendem Anlaß (Schiedsgerichtsbestellung):
Heute Mai 4 (Montag nach dem Sonntag Vocem jocunditatis) sind durch Räte, Ritterschaft, Städte und Landschaft der hessischen Fürsten die Landgrafen Ludwig und Heinrich dahin übereingekommen, Bodo von Bodenhausen dem Grafen Walrabe von Waldeck als Obermann beizugeben und sie und (die oben genannten) Vertreter der Ritterschaft und der Städte diesseits und jenseits des Spießes zu bevollmächtigen, beide Seiten anhand der (oben genannten) beiden Teile (die zwey gescharten teile und kore), die dem Obermann übergeben worden sind, nach gründlicher Prüfung derselben endgültig zu scheiden. Ihr Spruch soll von beiden Seiten unwiderruflich gehalten werden. Die Schiedsleute sollen wegen ihrer Entscheidung von keinem der beiden Landgrafen benachteiligt oder verdächtigt (geargwilliget) werden, da sie sich verpflichtet haben, die Teilung nach ihrem besten Verständnis und so gleich und gerecht wie möglich vorzunehmen.
Werden die 20 Schiedsleute nicht einig, dann soll der Schied jener Partei, dem die beiden Oberleute beitreten, unweigerlich gültig sein und gehalten werden. Zu dem Zweck sollen sich die genannten 20 Personen Mai 11 (Montag nach Himmelfahrt) abends in Homberg einfinden, am folgenden Dienstag mit ihrer Arbeit beginnen und bis Mai 31 (Sonntag nach Fronleichnam) beenden. Diese jetzige Vereinbarung (beretdunge) soll jedoch dem Anlaß, den beiden Landgrafen vormals am Spieß vereinbart haben, nicht abträglich sein.
Beide Landgrafen sollen (ihren Bruder) Landgraf Hermann binnen der festgesetzten Frist versorgen gemäß der Verschreibung, die sie ihm gegeben haben.
Beide Landgrafen sollen Mai 11 einen ihrer Räte nach Homberg schicken, um die Ober- und Schiedsleute zu vereidigen und ihnen die Ausführung ihres Auftrages zu befehlen. Wenn einer der Oberleute vor dessen Erledigung stirbt oder erkrankt, dann sollen die Schiedsleute einen anderen wählen. Trifft das einen der Schiedsleute, dann soll die betroffene Partei einen Ersatzmann wählen.
Wenn einer der beiden Landgrafen der jetzt zu treffenden Entscheidung nicht nachkommt, dann werden Ritterschaft, Städte und Landschaft von ihm abfallen und solange dem anderen beistehen, bis der Abfällige dem Spruch wieder nachkommt und ihm Genüge leistet.
Von dieser Vereinbarung sind zwei gleichlautende Exemplare hergestellt und jedem Landgrafen eines übergeben worden. Die Landgrafen bekunden, daß diese Obereinkunft mit ihrer beider Willen und Wissen getroffen worden ist und besiegeln sie. Zu größerer Sicherheit dessen haben sie aber auch einige von ihren Räten, aus der Ritterschaft, von den Städten und der Landschaft gebeten, mitzusiegeln. Auf deren gemeinsame Bitte siegeln von den Räten Ritter Sittich von Berlepsch und Philipp von Hundelshausen, aus der Ritterschaft Reinhard von Boyneburg gen. von Hohenstein und Asmus von Baumbach und von den Städten der Rat zu Homberg aus dem Lande diesseits des Spießes - und von den Räten Rabe von Boyneburg gen. von Hohenstein und Hans von Dörnberg, von der Ritterschaft Gottfried von Hatzfeld und Henne von Lehrbach d.Ä. und von den Städten der Rat zu Treysa aus dem Lande jenseits des Spießes.
D. am Spieß bei der Warte uff montag nach dem sontag Vocem jocunditatis a. d. 1467 (Mai 4).
Angeordnet, gesetzt und gebunden durch Handgelübde und Eid vor Philipp von Hundelshausen im Namen Landgraf Ludwigs und Reinhards von Boyneburg im Namen Landgraf Heinrichs, werden die Schiedsleute gemäß dem Inhalt des folgenden Zettels verpflichtet. Sie sollen schwören nur nach dem Vertrag der Landschaft am Spieß und nach nichts anderem zu handeln unter Ausschluß jedes sonstigen Beweggrundes (lieb, leit, forcht, trost, hoffenunge, gunst, myde, gabe, fruntschaft, fientschaft, nyd, haß, verwarnisse oder verbuntniße und ander hyndernisse, wy das in mentzschen hertzen erdacht macht werden). Demgemäß haben Oberleute und Teiler geschworen, Gott den Allmächtigen vor Augen und das Verderben des Landes, wenn die Streitigkeiten ungeeint und unentschieden blieben. Sie haben so die beiden abgeteilten (gescharten) Teile und die Frage der Wahl (ko^er) vorgenommen, betrachtet, überprüft und mit Zustimmung der Oberleute folgendermaßen entschieden:
Wenn das (von Landgraf Ludwig beanspruchte) Wahlrecht in Kraft bleibt, können sie keine gleiche und brüderliche Teilung durchführen, deshalb wird es für ungültig erklärt.
Als ersten Teil bestimmen sie die Burgen und Städte Kassel und Wolfhagen, die Schlösser Weidelsburg und Schartenberg, die Schlösser und Städte Zierenberg, Trendelburg und Grebenstein, die Stadt Immenhausen, die Schlösser Sababurg (Zappenburg), Sensenstein, Ziegenberg, Gleichen, Ludwigstein und Bilstein, Ort (tail) und Schloß Veckerhagen, die Städte Witzenhausen und Allendorf mit den Sooden, Stadt und Schloß Eschwege, Schloß und Dorf Wanfried; vom hessischen Anteil an Schloß und Stadt Treffurt jedem Landgrafen die Hälfte, ebenso von Schloß und Dorf Barchfeld und von Stadt und Burg Vacha; ferner das Schloß Wildeck, Burg und Stadt Sontra, den hessischen Anteil an Waldkappel, das Schloß Reichenbach, die Stadt Lichtenau, die Städte und Burgen Melsungen, Spangenberg und Rotenburg und das Schloß auf dem Berge bei Rotenburg, Burg und Stadt Homberg in Hessen halb, Schloß und Dorf Altendorf (!) an der Eder, das Schloß Heiligenberg, Schloß und Stadt Felsberg und die Stadt Niedenstein mit allem Zubehör an Dörfern, Gerichten, Gebieten, Herrschaften, Freiheiten, Gülten, Renten, Zinsen, Zöllen, Gewässern, Weiden, Feldern, Wäldern, Wildbannen und Wildfuhren. Fischereien, Teichen und allen anderen Nutzungen, wie es schon der Landgrafen Vater gehabt hat.
Zum anderen Teil schlagen die Schiedsleute Schloß und Stadt Marburg, Schloß Blankenstein, die Schlösser und Städte Biedenkopf und Frankenberg, den hessischen Anteil an der Stadt Wetter, Schloß Hessenstein, Dorf Frankenau, die Städte und Schlösser Gemünden a.d. Wohra, Rauschenberg, Ziegenhain, Neukirchen und Schwarzenborn, den hessischen Anteil an Schloß Bürgeln, die Städte Alsfeld, Kirchhain und Treysa, die Schlösser Landsburg, Herzberg, Altenburg bei Romrod, Schloß und Ort (tail) Romrod, Schloß und Stadt Homberg, das Schloß Burggemünden an der Straße, den hessischen Anteil an Schloß Merlau, die Städte und Schlösser Ulrichstein, Schotten und Nidda, Schloß und Ort (tail) Lißberg, das Schloß Stornfels, die Schlösser und Städte Grünberg und Gießen, den hessischen Anteil an Schloß Gleen, Schloß und Stadt Staufenberg, die Stadt Allendorf a.d. Lumda, die Schlösser Nordeck, Frauenberg und Hermannstein, den hessischen Teil von Schloß und Stadt Driedorf, das Schloß Königsberg, den hessischen Anteil an Vacha beiden Herren in Gemeinschaft mit allem Zubehör (wie beim ersten Teil).
Die Landschaft Hessen übertrifft die Landschaft an der Lahn mit Ziegenhain und Nidda an jährlichen Gülten und Gefällen an Wein, Bier, Korn, Hafer, Kälbern, Schweinen, Gänsen, Hähnen, Hühnern, Eiern, Salz, Wachs, Unschlitt, Käsen, Heu und anderem mit 2733 fl. 18 Böhmischen und mit 772 Bürgern und Witwen, 385 Männern, Eigenleuten (armen luden) und Witwen und 246 Pflügen, weshalb die Schiedsleute dem Marburger Teil die 16.000 fl. zuweisen, die Landgraf Heinrich seinem Bruder wegen seines (Katzenelnbogener) Brautschatzes geben und ihm dafür eine jährliche Rente von 800 fl. anweisen sollte, wie ein (wörtlich zitierter) Artikel in dem ersten Anlaß lautet, den Dr. Adolf von der Mark, Gesandter des Herzogs von Burgund, Graf Hans von Honstein, Herr zu Heldrungen, Ritter Sittich von Berlepsch und der Hofmeister Hermann Lugelin im Namen Landgraf Ludwigs - und Graf Otto von Solms, Rabe von Boyneburg, Landvogt an der Lahn, Hans von Wallbrunn und Hofmeister Hans von Dörnberg im Namen Landgraf Heinrichs abgeschlossen haben. Die deshalb von Landgraf Heinrich auf Schlösser und Städte seines Landes angewiesene Rente von 800 fl. ist damit abgetan.
Da dadurch aber der Marburger Teil noch nicht genügend entschädigt ist, teilen die Schiedsleute ihm ferner Schloß und Stadt Borken ganz, Stadt und Burg Homberg in Hessen halb und den hessischen Anteil an Schmalkalden ebenfalls halb zu, ebenso Hauneck ganz, Friedewald ganz, den Seulingswald ganz mit seinen Forsten, Wildbannen und Forellenbächen, wie es der Landgrafen Vater besessen hat, doch unschädlich denen, die im Seulingswald Markrechte besitzen (geachwertet und gemarket sind); dazu die freien Lager im Hüttenberg (Hetten-), die Schiefergruben zu Blankenstein und Gladenbach, alles mit Zubehör (wie oben).
Sie (die Teiler) haben damit beide Teile nach ihrem besten Verstand und Vermögen so gleich wie möglich gemacht, so daß ein Teil den anderen nicht mit mehr als etwa 100 fl. jährlicher Gülte übertrifft, was sie aber nicht ändern können.
Wem von beiden Landgrafen der erste Teil mit Kassel zufallen wird, soll dem anderen Teil mit Marburg Friedewald und den verpfändeten Teil von Borken unverzüglich einlösen und ebenso die Leibgedinge, nämlich die 40 fl., die Otto von Goertz auf Neukirchen hat, die 7 1/2 fl. 12 1/2 Böhmische Henne Sattlers auf Bürgeln und die 15 fl. Steinigkes und seiner Frau auf der Lindenstruth und Lüder (Lutter). Bis zu ihrer Ablösung müssen dem Marburger Teil Zinse in gleicher Höhe angewiesen werden.
Da Landgraf Heinrich sich im ersten Anlaß in einem (hier wörtlich eingeschalteten) Artikel aus brüderlicher Liebe dazu verstanden hat, Landgraf Ludwig Schloß und Stadt Gudensberg mit allem Zubehör zu überlassen, haben es die Schiedsleute dabei belassen.
Da die dem Marburger Teil zugesprochenen Orte Borken, halb Homberg, der hessische Anteil an Schmalkalden und halb Vacha sowie Hauneck und Friedewald bisher von Landgraf Ludwig regiert worden sind, sollen ihm das Korn auf den Fruchtböden (lauben) und alle rückständigen Zinsen, Renten und Gefälle noch zustehen; die auf dem Felde befindliche Frucht der Schlösser Homberg, Schmalkalden und Vacha soll brüderlich geteilt werden, die auf den Feldern von Borken, Hauneck und Friedewald soll derjenige, dem diese Orte zufallen, alleine haben. Die Frucht auf den Feldern und das Korn auf den Böden der anderen Schlösser und Städte soll dem gehören, dem sie zufallen.
Über die Schlösser Homberg, Schmalkalden und Vacha sollen beide Landgrafen einen Burgfrieden schließen.
Hat einer der beiden Landgrafen in dem Teil, in dem er bisher regiert hat, nach dem Tode ihres Vaters Schlösser, Städte, Güter, Gülten oder Renten versetzt, verkauft oder bewittumt, dann soll er das für denjenigen, dem der betreffende Teil zufällt, einlösen.
Die Teiler haben festgestellt, daß der von Reinhard von Boyneburg, Eberhard von Wallenstein und Ludwig von Sassen beschriebene Teil an Stiften, Klöstern, Geschlechtern, Ritterschaft, Herrschaften, Jahrmärkten, Straßen, Haushaltungen, Vorräten, Gewässern, Fischereien, Wildbannen, Teichen, befestigten Kirchhöfen, Äckern und Wiesen um 100.000 fl. besser und fruchtbarer ist, als die Landschaft an der Lahn mit den Grafschaften Ziegenhain und Nidda. Von dieser Summe haben sie jedem die Hälfte zugeteilt und dem Marburger Teil für seine 50.000 fl. den Seulingswald, den Habichtswald, den Balhorner Wald, den Langenberg und den Wa(r)tberg (!) eingesetzt.
Da sie (die Schiedsleute) gemäß dem Anlaß die Teilung nach bestem Gewissen gleich und brüderlich vorgenommen haben, können sie nicht begreifen, daß dieses (letztere) unbrüderlich und unfriedlich sein soll und daraus (neuer) Unwille zwischen den Brüdern entstehen könne; da aber ein Teil dieser Wälder im Amt Gudensberg liegt, das dem Landgraf Ludwig gemäß dem ersten Anlaß zugeteilt worden ist, so scheiden sie 100.000 fl. aus und weisen die vorgenannten Wälder dem Kasseler Teil zu, ausgenommen den Seulingswald, den sie schon vorher dem Marburger Teil zugewiesen haben.
Jeder der beiden Landgrafen ist befugt, die in seinem Teil verpfändeten Schlösser und Städte für sich ohne Behinderung durch den anderen gemäß den Verschreibungen einzulösen. Wegen der Städte und Schlösser Limburg, Molsberg und Brechen aber sollen sie es gemäß den Verschreibungen halten, die sie darüber haben. Da die Stifte Fulda, Hersfeld und Corvey der hessischen Herrschaft laut Verschreibungen verbunden (verwant) sind, die Landgrafen auch eine Summe Geldes darauf stehen haben, sollen sie beiden Landgrafen gleichmäßig zustehen, ausgenommen Vacha, wie oben gesagt ist. Beide Landgrafen sollen auch die Hälfte des freien Stuhls zu Freienhagen mit seinen Freiheiten und Nutzungen gemeinsam besitzen, wie sie ihr Vater gehabt und auf sie vererbt hat.
Der von Reinhard von Boyneburg, Eberhard von Wallenstein und Ludwig von Sassen in ihrem Teil (gescharten teil) angezeigte Hausrat, die silbernen und goldenen Geschirre, das Kleinod genannt die Krone von Hessen, die Bücher, Register, Privilegien und andere Urkunden, das Geschütz in Gestalt von Büchsen und Armbrüsten mit Zubehör und was zu Feldzügen und Feldlagern gebraucht wird, - das alles, was von Vater und Mutter auf beide Landgrafen vererbt worden ist, soll nach dem ersten Anlaß zwischen beiden Landgrafen geteilt werden. Da ihnen (den Teilern) aber weder die Kleinodien vorgelegt noch das Geschütz vorgeführt worden ist, können sie es auch nicht teilen und belassen es daher rechtlich bei den ungeteilten Dingen. Da auch die anderen Teiler Thiele Wolff von Gudenburg, Bernhard von Herzenrode und Johann Nuß in ihrem Teil nichts davon sagen, soll es bei den Bestimmungen des ersten Anlasses bleiben, jedoch jedem Landgrafen unbeschadet an seinem Recht.
Landgraf Ludwig hat etliche Schulden und Verpflichtungen den ersten (zuvor genannten) Teilern auf zwei Zetteln mitgeteilt, worauf Landgraf Heinrich brieflich geantwortet und sich darin auf ihre früheren Teilungen (mutscharrungen und verschribungen) bezogen hat. Da die ersten Teiler aber bei ihrer Teilung nicht darauf eingegangen sind, Landgraf Heinrich auch nicht darauf zurückgekommen ist, sie (die Schiedsleute) diese Verschreibungen nicht bei ihren Unterlagen finden, auch im letzten Anlaß nichts davon erwähnt ist, steht ihnen eine Teilung nicht zu und so belassen sie es bei dem bisherigen Stand, doch jedem der beiden Landgrafen unschädlich an seinen Rechten.
Landgraf Ludwig hat den Schiedsleuten ein Registerbuch über Schulden, Zehrungen, Kosten, die er ihrer beider wegen gezahlt hat, nach Homberg zugeschickt. Da aber der Anlaß besagt, daß sie dasjenige teilen und scheiden sollen, was Bodo von Bodenhausen übergeben worden ist und sie bei ihm weder Register noch Buch vorgefunden haben, sondern sie ihnen erst hierher nach Homberg zugeschickt worden sind, steht ihnen auch hierin eine Teilung nicht zu. Sie lassen es daher auch hier auf sich beruhen, doch jedem Landgrafen unschädlich an seinem Recht. Die Schiedsleute meinen, daß beide Landgrafen die Angelegenheiten, die in dieser Teilung nicht geregelt worden sind, ihren Räten zur friedlichen Schlichtung übertragen sollen.
Da die Teiler und Oberleute durch beide Landgrafen mitsamt ihren Räten, Ritterschaften und Städten laut des Anlasses zu dieser Teilung verordnet worden sind, haben sie angesichts der vorausgegangenen schweren Auseinandersetzungen (unwillen, schaden, raub, brant, blutvergiessen, vertrybung der lude mit andern unguden) diese Teilung nach ihrem besten Vermögen vorgenommen und darauf Mai 30 (sonnabint nehist nach unsers hern warlichams tage) beide Teile in zwei Büchern niedergelegt, sie versiegelt und jedem der beiden Landgrafen eins übergeben, sich danach zu richten.
Siegel der Ober- und der Schiedsleute von der Ritterschaft und von den Städten.

Wortlaut der Datierung

D. 1467 am mitwochin nehinst nach Bonifacii episcopi.

Originaltext
In dem Nhamen der heiligenn Driefaltigkeit der Hochwirdigstenn Hymmelischen Konigin Marien der heiligen frawen Elizabeth unnd allenn hymmelischen here, Amen Und demnach als die hochgebornen fursten und hern hern Ludwig unnd Henrich gebruder, Landtgraven zu Heßen Graven zu Ziegenhain unnd zu Nidde etc. unser gnedigen lieben hern mit sampt Irer beder gnadenn Rethen gemeine Ritterschaft unnd Landtschaft uns Walraven Graven zu Waldeck unnd bodden von Bodenhußen zu Oberleuthenn und uns Sittiche von Berlipsch ritter Johan von Wildungen Henrich von Baumbach George von Buttler unnd Eckart von Hundelshausen auß den Rethen und gemeyner Ritterschaft darzu uns Henrich weingarten uß dem Rathe zu Cassel Henrich Wildenbach auß dem Rathe zu Eschwege, Henrich schußberge denn eltern auß dem Rathe zu Grebenstein Meye auß dem Rathe zum Wulfhagen und Gawler Engelharts auß dem Rathe zu Alndorff an der Werrhe Auß der Gemeinen Landtschaft des Landes zu Hessen jhenseits Spieß als unser gnediger her Landgrave Ludwig biß an diße Zeit In regirung gehabt hat, unnd desglichenn uns Rabenn von Boyneburg gnant vonn Hoenstein izeit landvoigt an der Loyne Johan von Derß denn Elternn Emerich Krengeln dem elttern Herman huen unnd Hennen Rawen vonn Holßhausen auß denn Rethenn und gemeynen Ritterschaften, darzu uns Ludwig Im hove auß dem rade zu Marpurgk Henrich von Twern auß dem Radt zu Alsfelt fulhune auß dem Radt zu Gronberg Cunz Gerunge auß dem radt zu Dreiße unnd Henrich Emmerich auß dem radt zum Frankenberg Auß der Gemeinen Landschafft der Loyne unnd dem Graveschaften Ziegenhain unnd Nidde anderseits Spißes, So unnser gnediger her Landgrave Henrich biß an diße Zeit In Regierung gehabt hat, zu teilen und zu scheiden als bj zwey gescharten Teile So tyle wolff von Gudenbergk Bernd von Herzenrad und Johann Nos Chammerschrieber vonn wegenn unsers gnedigen hern Landgrave Ludwig Reinhart von Boyneburg Ebert von Waldenstein und Ludwig von Sachßen von wegen unßers gnedigen hern Landgrave Henrichs geteilt und gemutschart und mir bodten von Bodenhausen ubergeandelogt haben, Auch umb die chur so unser gnediger her Landgrave Ludwig auß solchenn zweien teilen meinte zu haben etc. uf das gleichste und bruderlichste in zwei teil zu machen abe und zu zu seßen zu korzenn und zu lengenn noch allenn unsern hochsten synnen und vernunftenn etc. nach laudt des hernach geschriebenn anlaß alsus lautend, zu wissenn - - - Sexagesimo septimo. Beordent unnd gesazt, uns auch darzu mit Handgelubden, unnd eidenn durch Philippssenn vonn Hundelshaussen von wegenn unsers gnedigenn Herrn, Landgravenn Ludwig unnd Reinharten von Boyneburg, von wegenn unnsers gnedigenn Hern Landgraven Henrich, noch Inhalt disser hienoch geschriebenn Zetteln alsus laudende, Item die Erwltenn scheide Lewthe sollenn schweren, wie der vertrag der Landtschaft am Spiesse gemach, Inhalt, unnd ußgezeuchent ist, dem also und nicht anders zuthune Auch angesehenn liebe, leidt, forcht, trost, Hofnung, gunst, Wydergabe, freuntschaft, rechenschaft, neidt, Haße, verwantniße, oder buntnus, und ander Hindernus; wie das in menschen Herz erdacht macht werdenn keinerley ausgescheidenn ane alle geverde gemacht han Denn allen nach han wir teiler und oberleuth vorgeschriebenn, gott dem Almechtigenn fur augen gehabt, auch schwerlich ufrure, schaden, unwillen, Verderbung der lande mit vast anderm ungude, so disser Dinge halbenn in dem ungeeyniget unnd unentschidenn verpliebenn mochten erwachsenn serr hoch unnd tiefe bedacht, unnd angesehenn, unnd dj zwey gescharte teil, und die Chure fur uns gnomen, und dj noch allenn unsern hochstenn synnen, unnd vernunft wir vleißlich mochtenn. Ubersehenn, ingnomen und bedrachtet unnd die entscheidenn unnd geteilt noch laudt des anlasses, und unsser eide vorberurt Inmassenn hernach folgett: und sunderlich entscheiden und sezen wir teiler mit volwort und Zufall der uberleudt vorgenant, die Ehegenanten unssere gnedige Hern zum Erstenn umb die Chure, und darnach further umb disse andern hernach geschriebenn stucke und puncte nochdem wir teiler und oberleuthe, darin aller dinge ganz eintrechtig sein etc. Dieweil der anlaße unnd unßre gethane eide, unser gnedige Hern auf das gleichste und bruderlichste, nach allem unnsern hochstenn synnen unnd vernunften zuentscheidenn abe unnd zugesezenn, zu kurzenn unnd zu lengernn etc. clerlichen vermeiden, so konnen noch mogenn, wir der Chure halbenn, so die in macht verplieben sollenn, keiner bruderlichenn fridlichenn, scheit oder teilung nicht gemachenn. Darumb so sezenn unnd teilen wir die Chure, ganz machtlosse, unbundig by und abe, ane all geverde furter entsezenn unnd teilenn wir die gnanten unsser gnedigenn Hern so mit Irenn Schlossen, Landen Stedten Lewthen gerichten unnd gepiethen Zinssenn gulden Rhenten gefellenn freiheitenn, herligkeitenn, unnd allen nuzunge, und Zugehörunge Inmaßen hiernach volget und am erstenn So teilen unnd sezenn wir für ein das erste teil Die Burgk unnd Stadt Cassel, Wolhayne burgk und stadt Weidelberg das Schloß Zyrennberg die stadt Schartenberg das schloß Trendelburg Schloß unnd stadt Grebenstein schloß und stadt Immenhausen die stadt Zappenburg das schloße Sessenstein das schloße Weckernhagenn das schloße unnd tail, Ziegenbergk das schloße, Gleychen das schloße Aldendorf die stadt unnd sodenn Beilsteinn das schloß Eschwege stadt unnd schloße, Wenfriede schloße, und dorf, Trefurt schloße unnd stadt, unser Hern teil daselbst yeglichenn Hernn die Helft, Barchfelt schloße und dorf, unser Hern teill, Nach stadt unnd burgk unser Hern teill, bedenn Hern zusamen, unnd zugliche einen als dem andernn Wildick das schloße, Sontra burgk unnd stadt, Waltcappell unser Hern teill, Reichenbach das Schloss, Lichtenawe die Stadt, Milsungen stadt unnd burgk, Spangenbergk burgk unnd stadt Rodenbergk burgk und stadt und Rodenberg das schloß dabey uf dem berge Homberg in Hessenn burgk und stadt halb. Aldenburg das schloß und Dorf uf der Eder, Heiligenbergk das schloß Velbergk schloß unnd stadt, Nidenstein die stadt, mit allenn Irenn unnd eins eyglichenn seinen zu unnd Ingehorungenn, Es sey an Dorffenn an gerichten gepietenn Herligkeiten, freiheitten, gulden Renthenn Zinssenn Zollenn Wassern Weidenn, feldenn, weldenn, wiltpannen, Wiltfur, Fischrienn, teichen oder andernn allenn nußungen und zugehorungenn, wie man die genennen magk, ersucht unnd unersucht keynerley nichts ausgenommen, Inmassen unßer gnedigenn Hern Vatter selliger das gehabt, unnd uf Jer gnade geerbt hat ane all geverde. Wir sezenn unnd teilen further vor ein, das ander teill das schloß und die stadt Marpurgk, das schloß Blankenstein, das schloß und die stadt Biedencap, Wetter die stadt unser Hern teil, Franckenbergk schloß und stadt, den Hessenstein das schloß, Frankenaw das Dorfe, Gemu^enden an der Whore schloß unnd stadt, dem Schonstein das schloß Ruschenborgk schloß und stadt Birgelnn das Schloß, unser Hern teil, den Kirchhayne dj stadt, Treisa dj stadt, Ziegenhain schloß unnd stadt, die Landsburg, das schloß Newenkircheinn schloß und stadt Schwarzenborn schloß und stadt den Herßberg das schloß Alsfelt die stadt Aldenburg das schloß dabey gelegen Rhomradt das schloß unnd tail, Hombergk schloß und stadt Burgmu^endenn an der strasse das Schloss, Merlaw das Schloß unser Hern teil, Ulrichstein schloß und stadt Schottenn schloß und stadt, Lisperg schloß unnd teill, Nidda schloß und stadt, Stornfelß das schloss, Grunbergk schloss und stadt, Giessenn schloß und stadt Cleen das schloß unser Hern teil, Stauffenberg schloß und stadt, Allendorf an der Lumbde dj stadt, Nordeckenn das schloß, Frawenberg das schloss, Hermannstein das schloß, Dredorf schloß unnd stadt unser Hern teil, das schloß Konigspergk, Vache stadt unnd burgk unser Hern teil bedenn Hernn zusampte und zugleiche, einem als dem andern mit all Irenn unnd eins yglichenn In und Zugehorungen Es sey an Dorffenn, gerichtenn, gepietenn, Herlichkeitenn, Freiheiten gulten Renthenn Zinssenn Zollenn Wassernn Widenn Feldenn, Weldenn, Wiltpann Wiltfur, Fischereien Teichen oder andern allen nuzungen unnd zugehorungen wie man die genennen magk ersucht und unersucht keynerley nichts ausgenomenn Inmassenn unsser gnedigenn Hern Vatter seliger das gehabt, und uf Ir gnade erirbt hat, ane alles geverde. Nachdem nun als die Landtschaft zu Hessenn mit Irenn Zugehorungen, die Landtschaft der Loyne, die Graveschaft zu Ziegenhain unnd zu Nidde jn jerlichenn gultenn und gefellenn, an wein bier, Korn, Habern, Kue, schweinen, genssen, Hanen, Hunern, eyern, salße, waße, unschled, Kesen, Haw, unnd andern etc. ubertregt und dieselbenn ißt gerurte, gulte und gefelle, an ein sum gelts gesommet und gerechent sein, davon die helft der Sumen gelts ungeverlich uf zweitausent siebenn hundert und drei und dreissig gulden, und achtzehn heller sich leuft, darzu auch In vaste Burgern, gebawern Wittwen unnd pflugenn ubertregt, davon die Helft uf acht halb hundert, und zwenn und zwenzig burger unnd witwen uf vierthalb hundert, und funf und dreissig Menner arme Lewthe unnd Witwen uf zweihundert unnd sechs und vierzig pfluge sich lauffet, Als wir das in den zwein gescharten teilenn, obgemelt ungeverlich gefundenn abe und zu belegt, gerechent und gesazt habenn, wilch obgeschrieben some dem andern teil Marpurgk unnd seinem Zusaze Zuverglichenn gesazt soll werden. Darumb sezenn unnd teilenn wir doen izt genannten dem andern teil Marpurgk und seinem Zusazt zu die sechtzehen tausent gulden, so unser gnediger Hern Landgrave Henrich unnsern gnedigenn Hern Landgrave Ludwigen von seins braudschaz wegenn geben und seinen gnaden davor uß dem teil das seinen gnadenn zufallen wurde, achthundert gulden gelts jerlicher gulte unnd Renthe, an schlossen unnd guter nuzunge, versichernn unnd verschriebenn solde nach laudt eins puncts in dem erstenn anlasse Durch dj wirdigenn Wolgebornen, Strengenn unnd vestenn Hern Adolf von der Margk Doctor unnd ambasiator des Herzogenn vonn Burgund, Graf Hannßenn vonn Hoenstein, Hern zu Hulderungen, Hern Sitichs vonn Berlips Ritters, unnd Herman lugelin Hoffenmeisters vonn wegenn unsers Hern Landgrafs Ludewigs, Grave Ottenn vonn Solms, Raben von Boyneburgs ißt Landtvoigt an der Loyne, Hannssen von Walborn unnd Hannssenn vonn Dornberg Hoffmeister von wegenn unssers gnedigen Hern Landgrave Henrichs beteidingt Alsus lautend Es soll auch der obgnant Landgrave Henrich dem obgnanten Landgrave Ludwig seinen bruder seynen brautschaz zum halbenn teil verlegenn Nemlich sechtzehen taussent gulden uß unnd uf den Jhenen Ime also In obgennter masse zusteende wirdet das Ir jerlicher nuzung davon haben, unnd gefallenn sollent acht hundert gulden an gelde fruchte unnd andern gefellenn, das dan igliche angeschlagen und gerechnet werden soll noch landt gewonheit, unnd soll Ime das mit redlicher verschraibung versorgen noch nothdurfft uf stadten oder schlossen mit Irenn zugehorden dj solchis ertragenn mogen, unnd Ime gelegen sein alles ane geverde etc. Also das unnser gnediger Her Landgrave Heinrich mit solchenn sechtzehen taussent gulden der verpfenden schloße unnd stedte in der Landschaft der Loyne den Graveschaften Ziegenhain und Nidda mog ledigenn und lossen so vil sein gnade damit gelosen kann ane geverde, umb des ander verschrieben teill, dem erstenn teill damit zu vergleichenn, unnd zu bessern, und han solichenn Zusaz darumb gesaßt das die vorngemachten teill, das ein yglich In seinem wesenn unzutrennt, und unsern gnedigen Hern, mit Irenn gnaden Ritterschaft und Landschaft des da fridlicher verpliben unnd sein mogen unnd darin mit angesehen den punct des anlasses unnd unser eide vorberurt vermeldenn, das wir unser gnedige Hern vorbenant uf das gleichst und bruderlichste entscheidenn sollenn etc. Dieweill wir nu mit solchenn sechtzehen tausent guldenn das andern teil Marpurg mit seinen Zusaze nicht volnkommen verglichenn unnd belegenn mogen. Darumb so taillenn unnd sezen wir further zu dem andern teil Marpurgk unnd seinen Zusaz, Borcken schloß und stadt ganz Hombergk in Hessenn Borck unnd stadt halb, Schmalkalden unser Hern teil yeglichenn unsern gnedigenn Hern halb, mit Irenn gerichtenn, gepieten unnd allen Zugehorungen Hauneck ganz Fridwald ganz den Sewlings Waldt ganz, mit seinem Forste, Wiltpannen, unnd foreln Wasser Inmassen unser gnediger Hern Vatter seliger den gehapt unnd herpracht hat. Doch unscheidlich den Jhenen die darin ieachtwert unnd gemarcket sein an Irenn gerechtigkeiten den freien Leger Im Hittenberge. Die Selberkanten zu Blankenstein unnd zu Stadenbach mit allen Irenn unnd eins yglichenn zu unnd Ingehorungen Es sey an Dorffenn gerichtenn, gepietenn Herlichkeitenn, Freiheitenn Zinssen gulten, renthenn Zollenn Wassern weidenn feldenn, Weldenn, Wiltpannen, Wiltfuren, fischereien teichenn oder andern gefellenn unnd nuzungen, wie man die genennen mag ersucht unnd unersucht keinerley nichts außgescheiden, ane all geverde, unnd wissen nicht anders dan das darmidde die gemeltenn zwei geschartenn teil nach all unsern hochsten synnen unnd vernunften, als wir uns des zu dißer Zeit nicht anders versteen und noch laudt des anlasses unnd unsern gethanen Eiden vorgeschrieben, uss das gleichst bruderlichst und fridlichst gesazt, unnd geteilt sein. Also das ein teil das ander In Jerlichen Zinsen, und Renthen an hundert gulden, oder dabey ungeverlich nicht ubertretten soll denselbenn vertrag wir nach gestalt der sachen nicht wol han mogenn wandeln etc. Welchenn unnsern gnedigen Hern das erste teil Cassel mit seinem Zusaze wurdt zufallenn. Der fall dem andern unserm gnedigenn Hern, dem das ander teill Marpurgk mit seinem Zusazt wirdt zufallen Fridwald unnd das verpfandt teill zu Borcken unverzuglich zu seinen Handenn ledigen unnd losenn ungeverde unnd Ime auch die leipgedinge, Nemlich zu Newenkirchen Otten von gorz vierzehen gulden zu Birgelm henn feddelern acht halben gulden und dreizehentdenhalben beheminschen zu Lindenstrut und Lutterstein und seiner Haußfrauwenn funfzehenn gulden mit also vil jerlichenn Zinssenn unnd gulde auß dem Eegnanten Ersten teil belegenn, unnd mit zimlicher gewonlicher Verschriebung verschriebenn und versichernn die ungehindert uf zuhehen, unnd zu haben zu seinem nuzligsten unnd bestenn ane geverde bisso lang die Ermelten leipgedinge verwilligt seint, unnd was derselbenn Leipgedinge von Zeit zu Zeit werden, verleddigen sollenn, auch von Zeiden zu Zeitt noch moglichkeit ander vorgerurten verschriebung obgehenn bissolang das die leipgedinge ganz und zumal verleddigt unnd loß sein werden, Alß dann solle dj vorgerurte verschriebung des dem erstenn teill deßhalbenn gethan onmechtig unbundig unnd von unwirden sein ane alle geverde. Als auch Gudenßberg Schloß unnd stadt mit allenn unnd yglichenn seinen Zubehorungen nichts außgenomen unnser gnedigen Hern Landgrave Ludwiggen Im erstenn vorgemeltenn anlasse nach laudt eins puncts alsus lautend unnd umb sunderlicher bruderlicher liebe unnd freuntliche einheit hat der gnant Landgrave Henrich seinen bruder Landgrave Ludwigenn zuvorden willenn gethan, das er das schloß Gudenßberg mit seiner Zubeho^erde habenn unnd besizennt und gebruchen sall In allermassenn und form und weisse, als von den andern allen obgemelt geschriebenn steet etc. beweisset ist, Derhalben han wir das in dissem vorgemachten teillen nit gesazt noch geteilet, sunder das bey solicher beweissung des izt gemelten anlasses in seiner macht gelassenn ane geverde. Als auch in dem andern teil Marpurgk mit seinem insaz Borcken schloß und stadt ganz Homberg in Hessenn burgk unnd stadt halb, Schmalkaldenn unnd Vach unser Herren teile bedenn unnsern gnedigenn Hern Iglichem davon die Helfte Hauneck ganz Fridwald ganz mit Irenn Zugehorungen wie vorgeschriebenn, zugeset sein. Dieweil nu unser gnediger Her Landgrave Ludwig dii In seiner Regierung biß an disse Zeitt gehabt hat. Darumb so sall sein gnade das Korn uf den leuben mit allen erschinen und versessen Zinssen, Renthen unnd gefellen nichts darin ausgenomen zu sich nehmen unnd behalten unnd sollen further bede unser gnedige Hern vorgnant dj Frucht uf dem velde, zu den gnanten schlossen unnd stedten Hombergk, Schmalkalden unnd Vach gehorig gleich unnd bruderlich in zwei teillen und haben, Nachdem Ire gnade soliche schlosse unnd stedte semplich zugeteilt sein wie vorgeschriebenn Sondern zu Borcken Hauneck unnd Fridwalde, sall der Jhene dem das ander teil wirdet, die frucht uf dem velde, was der zu den gnantenn schlossen, gehortt ganz alles dings allein haben unnd meinen ungehindert deß andern, dem das erste teill wirdet mit anders allen Zugehorungen, was der nu furter gefallen, und erscheinen wurden ane geverde, Auch sol sonst, uf den andern geteilten schlossenn unnd stedtenn vorgemelt, dj frucht uf dem velde, das Korn uf den leuben, wilcherley das ist ,ein eyglicher uf seinem teil, das Ime zugefallen wirt, sonder eintrag behalten ane geverde. Auch sollen bede unser gnedigen Hern In den slossen unnd stedten Homberg, Schmalkaldenn, und Vach einem zimlichen gewonlichen burgfridden under sich thun, machen unnd haltenn, Nachdem Ir gnaden dj semplich werden Inhaben, ane geverde, Hette auch unser gnedigen Hern wilcher in der Landtschaft die er bißher In Regirung gehabt hat, unnd noch tode Ihres Vatters selligenn einicherley, wies das were, sonder willenn verschriebenn, vergebenn, verpfandt, versezt, oder verkauft hette, wilcherley weisse das were der solle das dem andern dem sollich teil zufallen wurde widderumb unverzu^eglich leddigen und lossen ane geverde. Als wir auch In einem, der gescharten teil, durch Reinharten von Boyneburgk Eberhartn von Wallenstein, unnd Ludwigen von sachßen gesazt, vermercken, das sie dieselben Landtschaft In gestlichen und weltlichen stiften unnd Clostern beder Kune unnd geschlechte In ritterschaftl. In herlichkeitten, In Jarmerckten In strassen, In haußhalten In vorradt zu haben, In legerungen In wassern In fischereyen, In wiltpannen In teichen In vestemunge der Kirchhobe An Eckern unnd wissenn etc. hundert tausent guldenn besser fruchtparlicher unnd nuzer sey, dan dj Landtschaft der Loyne, die Graveschaft zu Ziegenhain unnd Nidde, unnd solich Summen uf bede teil Iglichenn dj Helfte, Nemlich funfzig tausent gulden zugeteilt haben, unnd besundern dem ander teil, zu Marpurgk vor seine funfzig tausent gulden gesazt die welde, den Sewlingswalt, den Habswalt, den Bulbornerwaldt, den langen bergk unnd dern waltbergk etc. Unnd wie unser gnedigem Hern obgnant, noch unnsern hochsten synnen unnd vernunften, uf das bruderlichst unnd gleichste entscheiden sollen etc. Noch land des Anlaß und unnser Eide vorgeschrieben so konnen noch mogen wir in uns nicht begreiffen das ein solichs bruderlich unnd fridlich sunder unbruderlich unnd friedlich sey, unnd darauß zwischen unsern gnedigen Hern unnd den Iren vast manicherley unwille mocht erwachsen, verstehen auch das solcher welde eins teils, In das Ampte unnd gerichte zu Gudensberg, das dan unsern gnedigenn Hern Landgrave Ludwig zustehen sall, gehoren sall, noch Laudt des ersten anlaßes etc. Darumb so teilen unnd sezenn wir die gemeltenn Summen Hundert taussent gulden, in beyde teile solicher teilung ganz bey unnd abe unnd teilenn unnd meßen dj vorgemelten Welte In das erster teil, Cassel unnd seinen Zusaz, an die bade dar sich das will geburen, ausgescheiden den Sewlings walt, den wir hievor den ander teil Marpurgk und seinem Zusaz zugeteilt haben. Ane geverde. Auch mogenn unser gnedige Herren die verpfandten schlosse, unnd stedte, die einem geglichen In seinem teil zufallen werden sunder Intrag, unnd verhindernus noch laudt der Verschriebung daruber, an sich ledigen unnd losen wan und welche Zeit Inen das Eben unnd gelgen will sein, sund Ir beder gnade sollen sich mit den schlossen und stedten Lympurg Wolfspurg unnd brechen halden noch laudt der Verschriebung sie daruber Inhaben unnd semptlichich gegeben han, Ane geverde, Als auch dj Stifte Fulde Hersfelt, Corvey mit Irenn landen und lewthen der Herschaft zu Hessenn verwannt sein, nach laudt der verschriebung daruber gegeben unnd genomen Auch unser gnedigen Hern ein Sume gelts uf derselbenn Stiffte ein teyls haben etc. Wie dan soliche verschriebunge daruber lautend sein lassen wir dapey. Dan wir seßenn unnd teylen darumb die gnantenn unser gnedigen Hern Also das Ire gnade semptlich unnd Iglich in sonderheit solche gerechtigkeit als Ire gnade an den gnanten Stifftern habenn, nach außweissung der gemelten Verschreibung daruber. Es sey an erbschaft oder pfantschaft habenn und behaltenn sollenn Inmassen die Ire gnade Vatter seliger uf sie ererbt und gepracht hat, ußgescheiden Vach schlos unnd stadt, als das in dem vorgeschriebenen teylungen gesaßet ist, Sal dabey pleyben, all an geverde. Auch sollen bede unnser gnedigen Hern das halbenn teil das fryen gerichtes zum freygenhayne, mit seiner Freyheiden, unnd nuzungen semptlich zu Ihren Herlichkeit habenn unnd haltenn Inmassen Irer gnaden Vatter seliger den gehabt und uf sie vererbt hat ane geverde. Als auch Reinhart von Boyneburg, Ebert von Waldenstein unnd Ludwig vonn Sachssenn obgnant In Irem geschirten teyle gemeldet haben, von hausrode, Silbern unnd gulden geschirr, das Clinode das man nennet de Crone von Hessen, die bucher Register, privilegia, unnd andre brive alle geschoss von buchssen unnd armbrosten und das darzu gehort und zu Velzogen, Veltlegern unnd zur Weher zu dienen pflogen etc. Noch laudt des puncts Im ersten anlosse alßo lautend das alle das Jhene das unser gnedigen Hern Vatter unnd Mutter selige gedechtnisse uf die obgenannten unnser gnedigen Hern geerbt und brach hayn etc. Das auch an In In Zwey teil zu seßenn und zu machenn ersucht sein etc. Das sie doch der urßsachen halbenn das Ine soliche clinode unnd gezeug wie vorgemelt nicht zukomen noch vorgebracht, sie werden nicht an zwey teylen nach machen mogenn, Als das woll zu mercken sie unnd lassen das uf sich selbst pleiben unnd ein Iglichen Hern zu seynem Rechten Inmassen der obgedachte Eerste anlaß davon begreffen habe etc. Unnd die andern teylet Teyl Wolff von Gudenberg Bernt von Herzenrade unnd Johannes Noß etc. nichts eigentliches In Irenn gescharten teyle davon melden. Dan in das gemeyner als Icht Im anlaße were, daruber sie nit gescheiden hetten lassen sie in seiner macht etc. Dieweil nit die obgeschrieben ehersten teile daruber nicht geteylt haben virfach halben, das es nicht vor sie komen und bracht sein solle und das hinder sich uff den ersten anlaß geweiset han besonder auch nicht davon vorkomen ist, will uns nicht gepuren darubir teylen, und zu scheiden und lassenn das auch bey dem ersten anlaß unscheidlich den gnanten unsern gnedigen Hern Iglichem zu seiner gerechtigkeit, dan wir scheiden unnd sezenn, das die vorgenanten unser gnedigen Hern der Dingen Nach laude des vorgemelten Ehersten anlasses nachkomen solten unverzogt, one ußflucht und alle geverde. Nachdem als unnser gnediger Her Landtgrave Ludwig etlich gelt schuldich unnd pflicht In zweyn Zedeln, bey den Ersten vorgeschrieben teilen angezogen unnd unnser gnediger Her Landtgrave Henrich denselben teylern eine Ingesclossene schrift In Missiven weisse daruff gethan unnd darinn angezogenn hatt vonn Mutscharungen unnd verschribung wonach zwischen Iren gnaden gescheen etc. Dieweil die genanten ersten teiler dieselben schulde und plichte in Irenn zwei gescharten teilen nicht geteilt noch gelaut haben unser gnediger Herr Lantgrave Henrich den punct nicht gestalt hat, nach laudt der egenanten Missiven, und wir von den verschribung nichts bey den Sachen finden, auch in dem letsten anlaß nichts davon angedruckt ist, wol uns zu teyln, unnd zu scheiden nicht gepuren unnd lassen das darumb an Ime selbst doch unschettlich bede unser gnedigen Hern einem iglichen an seinem Rechten an geverde. Als auch der gnant unser gnediger Her Landtgrave Ludwig ein Registerbuch von schulden, Zerungen, Kosten unndt ander etc. so sein gnad von beder unser gnedigen Hern wegen solle bezalt, ußgegeben und gehapt han, uns teilern unnd uberleuten alher zu Hombergk zugeschiekt hat etc. Nachdem als nu der Erster anlaß vorgeschreben clerlich außweisset. Das wir die gescharten teile unnd die Kore Inmassen die an Bodden von Bodenhausen den uberman komen sein teilen unnd scheiden, abe unnd zusezen sollen und die vorgemelten Register und buch bej den gescharten teylen nicht besunden haben sondern uns teylen darentbussen alher zu Homberg zugeschickt sein, dieweil uns daruber nach laudt des vorschrieben anlasses zu teylen unnd zu scheiden nicht geporen unnd lassen das auch an Ime selbs Auch unschetlich beiden unsern gnedigenn Hern einem Iglichen an seinem Rechten an geverde unnd wer wol unser gutte meynunge das unnser gnedigen Hern obgnant der sachen und anders Irer geprechen was Ir gnad der bussen disser unser teylunge unnd scheidunge hatten zu bederseitten, zu gutlicher fruntlicher gepurlicher unverzgter korzer ußtracht uff Irer beder gnaden Rethen gleicher Zal komen wollten umb das Ir Gnad deßhalben desto fridelicher sein unnd verpleiben, unnd davon kein Unwille entstehen mochte. Nochdem wir teyler und oberleute obgeschriebenn durch bede unnser gnedigen Hern vorgnant mit sampt Irer gnaden Rethen Ritterschaft unnd Stetten zu dissen vorgeschrieben teylungen und sazungen Nach laudt der vorgeschrieben anlaßes geordent unnd gesazt Auch dazu mit unnsern Handgelobden und eyden gemacht sein, wie vorgeschrieben etc. Also han wir angesehen schwere unwillen schaden, raub brant blutvergiessen verterbung der Lande und andern unguten so hie von sich mochten han unnd darumb diessen gegenwa^ertigen teylungen unnd sazunge Nach alle unssern hochsten Sinnen, vernunften unnd verstentnusse, als wir uns des semptlichen unnd zu diesser Zeit nicht bessers verstanden haben, nach laudt des anlaßs und unser gethan eiden vorgeschrieben uff das bruderlichste unnd gleichste, wir immer muchten Nachdem wir der uff den Sonnabent nechst nach unnsers Hern vrounlichnamstage eintrechtig gewest sein In zwey teil gesazt unnd geteilet haben furter daruber zwey bucher thun machen unnd versiegeln und Iglichem der gnanten unsern gnedigen Hern solicher buch ein ubergeben und verandeleget sich darnach wissen zu halten unnd soll in dissenn allenn vorgeschrieben puncten und artickeln alle argeliste usfluchte und geverde ußgescheidenn sein und das further zu einem waren Urkunde unnd gezeugnisse aller vorgeschreyben Sachen han wir Walraw Graven zu Waldecken und bodde vonn Bodenhausen oberleute obgnt unnser Iglicher sein eigen Ingesigil in das mittel dieser vorgeschrieben zwey buch zwischen die nachgeschriebenen teiler als der sachen oberleuten unnd mitler vestiglich thun hencken und gehencket und wir vorgnte Sittich von Berleupsen Ritter Erbcamere des Fürstenthumbs zu Hessen, Johan von Wildungen, Henrich von Bauembach Jerge von Buttlar, von Eckhart von Hundelshausen von den Rethen und Ritterschaft Henrich Weingarte, Henrich Mildebacht Henrich schuzperg der elter Henrich Mey und gawelter Engelhardes von den Stettenn der Landtschaft ein seidt Speyses obgnant han unser Iglicher sein eigen Ingesigil zu voran an die zwey gemelte bucher uff einseidt der uberlude Ingeß vesitglichen gehencket unnd wir obgnant Rawe von Boyneburg gnt von Hoenstein Landvoigt etc. Johan vonn Dersse der Elter Emerich Krengel der elter Herman Hun unnd Hene Rawe vonn Holzhausen von den Rethen unnd Ritterschaft unnd wir Ludwig im hove Henric Thwermann fulhunne Cunze gerung unnd Henrice Emerich von den statten der Landtschaft anderseidt Speyses Han auch unser Iglicher sein Eigen Ingesigil dornach ist uff die ander seittenn der oberlute Ingesigil, auch vestiglichen an die gemelten zwey buch gehencket. Datum Anno Dnj. M. quadringentesimo sexagesimo septimo am Mitwochen nechst nach Bonifacii.

Sprache des Originaltextes

deutsch

Nachweise

Aussteller

Waldeck, Grafen, Walrad I. · Bodenhausen, Bodo [II.] von · Berlepsch, Sittich von · Wildungen, Johann von · Baumbach, Heinrich [II.] von · Buttlar, Georg von · Hundelshausen, Eckhardt von · Weingarten, Heinrich · Wildebach, Heinrich · Schützeberg, Heinrich, Rat in Grebenstein · Mai, Rat in Wolfhagen · Gauler, Engelhard, Rat in Allendorf a.d. Werra · Boyneburg, Rabe [I.] von, gen. Hohenstein · Dersch, Johann [II.] von · Krengel, Emmerich [I.] · Huhn von Ellershausen, Hermann · Rau zu Holzhausen, Henne · Im Hofe, Ludwig [III.] · Zwehren, Heinrich, Rat in Alsfeld · Felhenne, Rat in Grünberg · Gerung, Kunz · Emmerich, Heinrich, Rat in Frankenberg

Empfänger

Hessen, Landgrafen, Ludwig II. · Hessen, Landgrafen, Heinrich III.

Siegler

Waldeck, Grafen, Walrad I. · Bodenhausen, Bodo [II.] von · Berlepsch, Sittich von · Wildungen, Johann von · Baumbach, Heinrich [II.] von · Buttlar, Georg von · Hundelshausen, Eckhardt von · Weingarten, Heinrich · Wildebach, Heinrich · Schützeberg, Heinrich, Rat in Grebenstein · Mai, Rat in Wolfhagen · Gauler, Engelhard, Rat in Allendorf a.d. Werra · Boyneburg, Rabe [I.] von, gen. Hohenstein · Dersch, Johann [II.] von · Krengel, Emmerich [I.] · Huhn von Ellershausen, Hermann · Rau zu Holzhausen, Henne · Im Hofe, Ludwig [III.] · Zwehren, Heinrich, Rat in Alsfeld · Felhenne, Rat in Grünberg · Gerung, Kunz · Emmerich, Heinrich, Rat in Frankenberg

Weitere Personen

Köln, Erzbischöfe, Hermann IV. von Hessen · Maria, Heilige · Elisabeth, Heilige · Wolff von Gudenberg, Thiele [V.] · Herzenrode, Bernhard von · Nuß, Johann · Wallenstein, Eberhard von · Boyneburg, Reinhard d.Ä. von · Sassen, Ludwig [I.] von · Baumbach, Erasmus von · Boyneburg, Rabe [II.] von, gen. Hohenstein · Dörnberg, Hans d.Ä. von · Hatzfeld, Gottfried [VII.] von · Lehrbach, Henne [III.] von · Lugelin, Hermann [II.] · Mark, Adolf von der, Doktor · Görtz, Otto von · Sattler, Henne · Steinigke · Sassen, Ludwig [I.] von

Weitere Orte

Kassel, Rat · Eschwege, Rat · Grebenstein, Rat · Wolfhagen, Rat · Allendorf (Gem. Bad Sooden-Allendorf), Rat · Kappel am Spieß · Lahn, Landvogt an der · Marburg, Rat · Alsfeld, Rat · Grünberg, Rat · Treysa, Rat · Frankenberg, Rat · Ziegenhain, Grafschaft · Nidda, Grafschaft · Homberg · Homberg, Rat · Kassel, Burg · Wolfhagen, Burg · Kassel, Stadt · Wolfhagen, Stadt · Weichselburg, Burg · Schartenberg, Burg · Zierenberg, Burg · Zierenberg · Trendelburg, Burg · Trendelburg · Grebenstein, Burg · Grebenstein · Immenhausen · Sababurg, Burg · Sensenstein, Burg · Ziegenberg, Burg · Gleichen, Burg · Ludwigstein, Burg · Bilstein, Burg · Veckerhagen · Veckerhagen, Burg · Witzenhausen · Allendorf (Gem. Bad Sooden-Allendorf) · Allendorf (Gem. Bad Sooden-Allendorf), Sooden · Eschwege · Eschwege, Burg · Wanfried, Burg · Wanfried, Dorf · Treffurt · Treffurt, Burg · Barchfeld (Wartburgkreis/Thüringen), Burg · Barchfeld (Wartburgkreis/Thüringen) · Vacha · Vacha, Burg · Wildeck, Burg · Sontra, Burg · Sontra · Waldkappel · Reichenbach, Burg · Lichtenau · Melsungen, Burg · Melsungen · Spangenberg · Spangenberg, Burg · Rotenburg, Burg · Rotenburg · Homberg, Burg · Allendorf/Eder · Allendorf/Eder, Burg · Heiligenberg, Burg · Felsberg, Burg · Felsberg · Niedenstein · Marburg, Schloß · Blankenstein, Burg · Biedenkopf, Burg · Biedenkopf · Frankfenberg, Burg · Frankenberg · Wetter · Hessenstein, Burg · Frankenau, Dorf · Gemünden a.d. Worra, Burg · Gemünden a.d. Worra · Rauschnberg, Burg · Rauschenberg · Ziegenhain, Burg · Ziegenhain · Neukirchen, Burg · Neukirchen · Schwarzenborn, Burg · Schwarzenborn · Bürgeln, Burg · Bürgeln · Alsfeld · Kirchhain · Treysa · Landsburg, Burg · Herzberg, Burg · Altenburg (Gem. Alsfeld), Burg · Romrod · Romrod, Burg · Burggemünden a.d. Straße, Burg · Burggemünden a.d. Straße · Merlau, Burg · Ulrichstein, Burg · Ulrichstein · Schotten, Burg · Schotten · Nidda, Burg · Nidda · Lißberg, Burg · Lißberg · Stornfels, Burg · Grünberg, Burg · Grünberg · Gießen, Burg · Gießen · Gleen, Burg · Staufenberg, Burg · Staufenberg · Allendorf/Lumda · Nordeck, Burg · Frauenberg, Burg · Hermannstein, Burg · Driedorf · Driedorf, Burg · Königsberg, Burg · Vacha · Katzenelnbogen · Burgund, Herzog · Heldrungen, Herren · Borken, Burg · Borken · Schmalkalden · Hauneck · Friedewald · Seulingswald · Hüttenberg · Blankenstein, Schiefegruben · Gladenbach, Schiefergruben · Neukirchen · Lindenstruth · Lüder · Gudensberg, Burg · Gudensberg · Habichtswald · Balhorn (Gem. Bad Emstal), Wald · Langenberg · Wartberg · Gudensberg, Amt · Limburg, Burg · Limburg · Molsberg, Burg · Molsberg · Brechen, Burg · Brechen · Fulda, Stift · Hersfeld, Stift · Corvey, Stift · Freienhagen, freier Stuhl

Sachbegriffe

Heilige · Räte · Ritterschaft · Landschaften · Erbteilungen · Ritter · Landvögte · Grafschaften · Mutschierungen · Wahlen · Fürsten · Obmänner · Schiedsgerichte · Schiedsrichter · Schiedssprüche · Oberleute · Vereinbarungen, rechtliche · Verschreibungen · Brüder · Eide · Oberleute, vereidigte · Städte · Handgelübde · Gelübde · Verträge · Streitigkeiten · Wahlrechte · Burgen · Schlösser · Dörfer · Gerichte · Gebiete · Herrschaften · Freiheiten · Gülten · Renten · Zinsen · Zölle · Gewässer · Weiden · Felder · Wälder · Wildbänne · Wildfuhren · Fischereien · Teiche · Väter · Besitz, Anteil an · Gülten, jährliche · Wein · Bier · Korn · Hafer · Kälber · Schweine · Gänse · Hähne · Hühner · Eier · Salz · Wachs · Unschlitt · Käse · Heu · Abgaben, Bier · Abgaben · Wein · Getreide · Korn · Abgaben, Getreide · Abgaben, Vieh · Abgaben, Geflügel · Abgaben, Salz · Abgaben, Eier · Abgaben · Wachs · Abgaben, Unschlitt · Abgaben, Käse · Abgaben, Heu · Bürger · Witwen · Eigenleute · Währungen, Böhmische · Pflüge · Brautschätze · Doktoren · Herzöge · Herren · Hofmeister · Grafen · Forste · Wildbänne · Wälder · Forellenbäche · Markrechte · Schiefergruben · Lager, freie · Ehefrauen · Pfandschaften · Wiedereinlösungsrechte · Pfänder, Auslösen von · Fruchtböden · Felder · Ernten · Burgfrieden · Wittume · Besitz, Versetzen von · Stifte · Klöster · Geschlechter · Jahrmärkte · Herrschaften · Straßen · Haushalte · Vorräte · Gewässer · Teiche · Kirchhöfe, befestigte · Äcker · Wiesen · Ämter · Kammerschreiber · Stühle, freie · Hausrat · Geschirre, silberne · Geschirre, goldene · Kleinodien · Kronen · Bücher · Register · Urkunden · Privilegien · Geschütze · Büchsen · Armbrüste · Waffen · Feldzüge · Feldlager · Erbe, mütterliches · Schulden · Verpflichtungen, finanzielle · Registerbücher · Fehden

Textgrundlage

Stückangaben, Regest

Demandt, Regesten 2.2

Original

Kopp, Bruchstücke 2

Zitierweise
Landgrafen-Regesten online Nr. 7144 <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/lgr/id/7144> (Stand: 16.10.2019)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde