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Hessische Landesvertretung eröffnet neues Büro in Berlin, 28. Mai 1996

Am Abend eröffnet die hessische Landesvertretung ein neues Büro in Berlin. Der Umzug aus den vorher im Oktober 1993 eröffneten Räumlichkeiten in das in unmittelbarer Nähe zu den „Ministergärten“ in Berlin-Mitte gelegene Domizil war notwendig geworden, nachdem in Verbindung mit der Verlegung von immer mehr Institutionen und Dienststellen des Bundes aus Bonn in die neue gesamtdeutsche Hauptstadt eine stetige Zunahme der Aufgaben zu verzeichnen ist. Der Staatssekretär des hessischen Bevollmächtigten beim Bund, Norbert Schüren (SPD), eröffnete gleichzeitig mit dem neuen Büro die Ausstellung „Berlin Alexanderplatz“ des Marburger Künstlers Richard Stumm (geb. 1949), die Illustrationen zum gleichnamigen Roman von Alfred Döblin (1878–1957) zeigt. Im Dezember 1997 erwirbt die hessische Landesregierung ein Grundstück in den Ministergärten, um einen eigenen Neubau für die Landesvertretung zu errichten. Im August 1998 erhalten die Frankfurter Architekten Michael Christl und Joachim Bruchhäuser den Zuschlag. Am 31. Mai 2001 wird das Gebäude nach zweieinhalbjähriger Bauzeit feierlich eröffnet; die Landesvertretung wechselt aus der seit 1949 bestehenden Adresse im Bonner Ortsteil Gronau (Kurt-Schumacher-Straße 8) endgültig in die Hauptstadt.
(KU)

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„Hessische Landesvertretung eröffnet neues Büro in Berlin, 28. Mai 1996“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edb/id/4895> (Stand: 28.5.2020)
Ereignisse im April 1996 | Mai 1996 | Juni 1996
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