Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Regesten der Landgrafen von Hessen

1466 September 3

Einigung über Erbteilung zwischen Heinrich III. und Ludwig II.

Regest-Nr. 3252

Überlieferung | Regest | Originaltext | Nachweise | Textgrundlage | Zitierweise
Überlieferung
Ausfertigung: Staatsarchiv Marburg, Urk. 1, Nr. 1578 ⟨Altsignatur: Staatsarchiv Marburg, Samtarchiv, Schublade 75, Nr. 15⟩.
Stückbeschreibung: Papier und Schrift gut erhalten (lt. Findbuch).
Abschriften: Staatsarchiv Marburg, Kopiar 8, Nr. 3/, Bl. 9v-32.
Drucke: Kopp, Bruchstücke 2, S. 15-55.
Regesten: Demandt, Regesten Kopiare 1, S. 398 Nr. 1035.
Regest
Reinhard von Boyneburg, Eberhard von Wallenstein und Ludwig von Sassen von seiten Landgraf Heinrichs Ill. und Thiele Wolff von Gudenburg, Bernhard von Herzenrode und Johann Nuß von seiten Landgraf Ludwigs II. mutschieren gemäß dem Anlaß von 1465 Mai 5 Land und Leute beider Fürsten mit ganz ausführlichen Angaben über Größe, Zubehör, Umfang und Wert der einzelnen Landesteile, Ämter, Städte, Wälder etc. etc. mit der Schlußbemerkung, daß sich die benannten Schiedsleute nicht auf einen Teilungsmodus einigen konnten, so daß Reinhard, Eberhard und Ludwig ihre Darlegung dem Obermann übergeben, wie im Anlaß vorgesehen ist. Da Hermann Meisenbug verstorben und Bodo von Bodenhausen an dessen Stelle getreten ist, übergeben sie diesem ihre Aufstellungen.
Siegel Reinhards von Boyneburg, Eberhards von Wallenstein und Ludwigs von Sassen.

Wortlaut der Datierung

Uff den mitwochen (nach) sancti Egidii tagk 1466.

Weitere Informationen

Die vorliegende Niederschrift im Kopiar ist ein Konzept mit großen Einschüben, die entweder auf den Rand geschrieben oder in anderen Beischriften hinzugefügt worden sind. Dabei ist auch das Datum korrigiert worden, das ursprünglich lautete: uff den mitwochen sancti Sixti tagk (= August 6).
Zum Inhalt vergleiche Demandt, Regesten 2.2, Nr. 2557.

Originaltext
In dem Namen der heiligen und unteilichen Driefaltigkeit Amen, wir Hernoch geschreben mit Namen Reynhart von Boyneburg, Ebert von Waldenstein und Ludewig von Sassen, Thun kunt und bekennen, dwil und noch dem Wir mit Thilen Wulffe von Gudenberg, Bernde von Hirßenrade, und Herrn Johann Nosze, von den Hochgebornen Irluchten Fursten und Hrn Hrn Ludewige unde Hrn Heinriche Gebrudern Lantgraven zu Hessen Graven zu Zciegenhein und zu Nidde etc. unsern gnedigen lieben Herrn, eyne Sazunge und Mutscharunge Irer beydersyt Lande und Lute, zcuschen Ine zu machen und zu thunde gegeben und geordent sin, nach Lude und Innehalte eynes Anlaiss begriffes und Verschribunge, zcuschen Ine beiden dorch ezliche Irer Frunde beret und verteidingt, der dann von worten zu worten, als der vor Uns kommen geschreben hernoch folget und luden ist.
Zuwissen und kunt sy aller menlich das dem almechtigen Gote zu Lobe und merer erhounge, Nuz, und Fredden, den Fürstenthum, des Landes zu Hessen, eyne gutliche fruntliche uberbraicht und eynigkeit, zcuschen den Hoichgeborn, Fursten Hrn Ludewige, und Hrn Heinriche gebrudern, beyde Lantgraven zu Hessen, Graven zu Zciegenhain und zu Nidde etc. mit Irer Beider Gnaden Willen und Verhengnisse, dorch die Wirdigen und woilgeburn, strengen und vesten, Herrn Adolff von der Marcke Doctor und Ambassiaten, des Herzcogen von Burgundien, Graven Hansse von Hoenstein Hrrn zu Helderungen, Hrrn Sietichen von Berleibschen, Ritter, Herman Lugelin, Hoffemeister von des obgntin Lantgraven Ludewigs wegin, Junghern, Otten Graven zu Solmsze, Raven von Boyneburg Lantfoit, Hansen von Waelborn, und Hansen von Doremberg, Hoffemeister, von Lantgraven Heinrichs wegen, vorgenommen, verteidingt und beslossen ist, Inmaiszen hirnach folget, Nemelich also zum ersten, das aller Unwille zcuschen den obgnten Gebrüdern ganz und zumale bie und abegestalt ist, und sin sullen, und sullen Ir beider Gnade Herman Meysenbughe, den eltern vermogen, und geyn Hoenberg schigken, und darzu sullen sie Ire zwene Kammerschriber, und noch vier der Iren erbar die in Irem Furstenthum gesessen sin, geyn Hoemberg schighen, uff den Donnerstag vor Sent Urbanns Tag geyn den Abent nehist kompt, dieselben obgemelten Sybben Personen, sullent Ir eyde und Gelobde von beyden obgnten Hrrn qwijt gesaget werden, Und alßdann uffstont, sullent sie widderumb beyden obgnten Herrn geloben und zu den Heilgen swern, Irer Gnaden Lande ganz mit allen Renthen Nuzungen, Gefellen, Hirlichkeiden, zugehorden, und allem dem das von Irer Gnaden Vatter und Muter seligen Gedechtniss, uff sie geerbet, und bracht ist, sullent die obgemelten vier mit dem Kammerschriber, getruwelich noch Irem besten Verstentnisse, ganz und uff das glicheste und Bruderlichste In zcwey sezen und mutscharen, und wo dieselbe Sesse darinne spennig ader zweyende wurden, zcu wilchem Teyle dann Hermann obgntn eynen zcusal thun wurde, dem sail ane Weigerunge nachkommen und gefolget werden, Und dieselben Sesse und Herman obgntn, sullent solichs alles sezcen, scheyden, follnenden, und ußrichten, hiezcuschen und Sente Jacobs Tage nehest kompt, alles ane geverde, Weres aber daß Sie also umb die Herlichkeidt, ader anders, nit eynig ader eynen merer Teyl machen, und entscheyden wurden, So dann ist Inne disser gutlicher Richtunge beteydinget, das die vorgenanten achte ScheydesLute sullen sich semptlichen vereynigen usf den Dorchluchtegen Hoichgeburnen Fursten Hrrn ffriderichen Phaltz Graven bie Ryne etc. Hrn. Wilhelm Herczogen zu Sachssen Lantgraven in Doringen etc. aber Herrn Heinrichen Herczogen zu Brunsswig etc. Eynen den obgntn Gebrudern zu benennen, denselben sullent die gute Gebruder Lantgrave Ludewig, und Lantgrave Heinrich uff stunt bidden, in der Sache einen unverzcoglichen Tag zu benennen, und sie der dinge zu entrichten, bynnen drien Tagen und Sess Wochen, den nehisten darnoch folgende, so er des von den obgnten Gebrudern gebeden wurdet, alles ungeverlichm und wie sie der also entscheiden wirdet, das sail also gehalten und follnzcogen werden, und abe die achte des nit eins würden, und des obgnten Lantgraven Ludewig Rette, der obgnten Fürsten einen, und Lantgraven Heinrichs rette, den andern kiesen wurden, so sulte doich der dritte obgnte Fürste, der nit gekorn wurde, der Sache von den obgntn Gebrudern gebeten, gehalten und gethan werden, als ab die Achte den semptlich gekorn, und sich des vereiniget gehabt hetten, das die Sache, doch einen vorgang haben, und da dorch nit verhindert werden sulle, Was auch derselbe Herre adir Herman Meisenbugh, adir die Jhenen, die zu Ine gegeben werden sullen, von andern Rentmeistern, Schultheisin, Burgemeister und Rethe der Stedde, ader Lantknecht bedarffende sin wurden, ab Ine des noit sin wurde, merer unterrichtunge zu thunde, esz were dorch Register adir die Sess sich selber in die Landeschafft, das zcu erfarn fugen wulten das alles sal Ine gegonnet, gegeben, zugelaissen und von denselben Personen sie befragen wurden, mit besundern Eiden von beiden den obgntn Herrn darzcu gehalten werden, soliche unterrichtunge uff das glichte, sie sich versten zu thunde, und zcu uffenparen, und was Iglichen herrn under den zweien Gebrudern alsso in disser fruntlicher Eynigkeit und uberdracht zugefallen wurde, desselben sal er sich ane Intrag unbehindert und widderrede des andern, inmaissen nach geschreben folget, gebruchen, mit allen Hirlichkeiden zu und ingehorden, Auch alle geistliche und werntliche Lehene In und umb denselben Landen Plicht und zugehorden zu geben, zu lihen, und zu handlen haben, und sullen Ine auch von beiden Teilen darzcu Ir Iglichem, alle Brieffe, Privilegia und Register darzu gehorende, und dienende Folgen und werden, und ab der obgntn Bruder einer derselben Brieffe, Privilegia, ader Register begerte, Abeschriffte daruff zu nehmen, die sal Ime der ander gonnen und folgen lassen, was aber sost gemeine Brieffe, Privilegia ader andere Verschriebunge, zu dem Fürstenthum gehorten, Dieselben sullen die obgntn Gebruder abeschriben, und Ir iglicher der Abschriffte behalten, und die Houbt Brieffe legen in eine gemeine Verwarunge, die Ir beider Gnade glich beduncket, und ab sie sich des dorch sich selber nit vereinigeten, wie sie dann der vorgntn Fürsten einer der Ine zu eyme Scheidesman, in obgeschribener maisse zukommen wirdet, darumb vereyniget, dem sullent sie auch also sunder Geverde und Intrag, von beiden Teilen noch kommen, was auch ußlendige Lehen wern, die sal der eldeste Furste zu Hessen, izunt lihen, doch sinen Brudern midde zu gude und noch Ime sail das alzcyt der eldeste Furste lihen und thun in obgeschrebener maisse, und auch dargegen, was Lehenschafft Ir Vatter Seliger gehabt hette, Und Ine zu entphaen geburten, sal er auch allezijt entphan und tragen Ime und sinen Brudern zu gude, Und sal unsser Herr Lantgrave Herman zu Schole geschickt werden, und die obgntn zwene sine Bruder sollent Jerlich bestellen und bewisen das Ime disse nehistkommende Eilff Jair lang zwey Dusent Gulden guter Franckfurter Werunge eyns Iglichen Jars sichr gefallen und der von Iglichem der obgntn Fursten siner Bruder eynem ader Iren Erben, Dusent Gulden versorgit werden sullen, noch notorfft die er selber getruwelich vermuge, thun, uffheben und Innemen und wann die icztgemelten eylff Jar uff sint, wollte er alsdann nit geistlich bliben, so sulte Ime siner teil werden als Ime dann eigen und geboren wulte, Es sal auch die Landschafft alle gemeynlich dabynnen nit widder eynander sin, adir thun, Und ab der obgntn Bruder eyner welcher das were mit Kriege beladen wurde, sollen sie doch beide Ir Lande und Lute getruwelich entschudten und wern Ir Iglicher den andern, als ab es In selber eigen anginge, und die Lande und Lute sollent auch beiden obgntn Herrn zcu Irem Bedurffte, dabynnen zcu fulgen und verplicht sin, wer es auch Sache das der obgntn Fürsten eynicher eygen mutwillige Krige annemen wurde, das moicht derselbe Fürste mit dem sinen thun, und da sulte der ander ader sin Lantschafft nit schuldig sin zcu zcuhelffen, es sal auch der obgnte Lantgrave Heinrich dem obgntn Landgraven Ludewigen sinem Bruder sinen Brutschaz zum halben teile verleggen nemelich Sessczehen Dusent Gulden, uff und uff dem Jhenen Ime also inn obgerurter maisse zustende wirdet, das er Jerlicher Nuzunge darvon haben und gefallen sollent, achte hundert Gulden an Gelde Fruchte und andern gefellen, das dann izlichs angeslagen und geachtet werden sail, noch landes Gewonheit, und sal Ime das mit redelicher verschribunge versorgen noch Notorfft uff Stedden adir Slossen mit Iren zugehorden die solichs getragen mogen und Ime gelegen sin als ane geverde, und doch also wann der obgnte Landtgrave Heinrich dem obgntn Landgraven Ludewige Sessczehen Dusent Gulden geben wurde, so sulte Ime solichs das Ime davor bewiset und beleget were, widder zu sinen Handen folgen und gelassen werden, Und ab es were das Lantgrave Herman nit geistlich bliben wulte, so sulte Ime alsdann noch syme anzcail kegin sinen Brudern auch an solichem Brutschaz zugeldende mit zcusten, als sich Ime noch anzcail zcunennen und darane zugeben geburte, Nachdem derselbe Brutschaz nemelich zwey und dryssig Dusent Gulden, ganz von Irem Vatter Lantgraven Ludewigen seligen gedechtnisse entphangen und Inn Irer aller Nuz gewant und kommen ist, Und umb sunderlicher Bruderlicher Liebe und fruntliche Eynigkeit, hat der gnante Lantgrave Heinrich sinem Bruder Lantgraven Ludewige zufornt den Willen gethan das er das Sloss Gudensperg, mit siner zugehorde haben besizen und gebruchen sal Inn aller maisse, Forme und wise als von den andern allen obgemelt und geschreben stet, und alsdann der von Hollauch sich ezlicher Furderunge geyn den Herschafften zciegenhain und Nidde beruren, unternomen hat ist hirinn beret, ab man darvon nit laissen und der Dinge zu krige rechte ader Furderunge kommen wurde das die obgntn Gebruder das glich semptlich verteidigen und Hanthaben sullen, uff Ire gemeyn, Kost, schaden und Verlost, und ab sie etwas dakegen gewynnen wurden dasselbe sulte auch Ir Beyder nuz gemeyn sin und kommen, und wann soliche Mutschar innzwey gesazt ist inn maissen obgeschreben stet, wo und inn welche, der gescharten teile eyns, dann die obgnte achte Schedes Lute Lantgraven Ludewigen und Lantgraven Heinrichen Ir Iglichen hirjne sezen werdent das sollen sie also fulgen, halten und thun, wie hier obgeschreben und unterscheiden ist, Sundern Widderrede, Intrag und Geverde. Und ob der obgnte achte Scheydes Lute eyner ader mehr von todes wegen abegehen, ader nit Inlendig sin wurden, ehr dann disse Vorgnten Dinge follendet wurden, so sullent die andern die noch also im Leben und innlendig weren, eynen adir mehr, ander abe des noit sin wurde zu yne uff der obgnten Gebrudern Retten, uffe des teile der ader die abgegangen wern, zu Ine nehmen, und kiesen, den ader die derselbe Furste an der abgegangen stat, also gekoren wurde, vermogen und darzu halten sal, alles das thunde fullenfuren sollent, als die Jhenen die also abgegangen, aber nit innlendig weren, ab auch der gemelter Furste der auch eyn Scheidesmann werden mochte, aber Herman Meisenbugh von todes wegen abe gehen wurden, ehr die Dinge in obgemelter maisse follnendet wurden, das alles der allmechtiger Got versehen wulle, so sullent die obgemelten achte Scheides Lute macht haben, eynen andern Fursten an des abegegangenen stat, den obgnten Gebrudern Lantgraven Ludewig und Lantgraven Heinrich zubenennen, denselben sullent sie bidden und auch vermogen, alles das zu thunde und zu fullenfuren wie hiervor davon geschreben stet, Gijnge aber der Kammerschreiber, ader der andern vier eyner ader mehr, die zu Ine gesazt werden sollent, also von todeswegen abe, so sal Iglicher Herre Lantgrave Ludewig und Landgrave Heinrich, uff wilchem teile das geschee eynen ader mer ander, an die stat derglichen sezen, alles das zu thunde und zu fullen furen, das hie ob geschreben stet, als dicke des noit sin wurde, ane alle Geverde, und bose nuwe funde, die auch genzlich in allen dissen puncten und Artickeln abe und ussgescheiden sin sullen, und was auch andere Verteidungen ader verschribungen zcuschen den vorgnten Fursten Lantgraven Ludewig und Lantgraven Heinriche Gebrudern, disser Irrunge halben bie zu Hirzfelde gemacht ader geschen wern, dieselben sullen ganz abe und von Irer beider Gnaden wegn machtloiss und furter nit mer zugebruchende sin ader werden, sundern sie sullen disse verschribunge und alles das hir Inn geschreben stet, in allen Stucken nochkommen und follnzciehen, getruwelich und ane alles Geverde und darwider nit thun, noch schaffen ader gestaden, gethan werden, dorch sich selbens, ader Imant anders, mit keyner Hande Gerichte, Rechte geistlich ader werntlich noch mit keynen andern Sachen, Dingen, Funden, die erdacht sin, ader werden muchten, als die obgntn beide Fursten Lantgrave Ludewig und Lantgrave Heinrich Gebruder Ihr Iglicher, dem andern, solichs also zu halten mit Handgebenden truwen bie Iren furstlichen Wirden an Eydes stat gelobt und versprochen han, Und Wir Ludewig und Heinrich Gebruder, beide Lantgraven obgntn Bekennen uffenbar, das Wir disser Dinge zugezcugnisse unsser Iglicher sin eigen Ingesiegel, an dissen Brieff wissentlich haben thun hengken, und nadem Wir, Grave Hans und Grave Otto, beide obgntn Unser Ingesiegele Izt bie uns nit haben So haben Wir doch semptlich gebethen die Wirdigen, Strengen, und vesten Herrn Adolffen, Herrn Sietichen, Herman Raven, Hanse, und Hansen alle obgntn unser midde gesanden teidinges Lute, das sie Ire Ingesiegele von unser und Irer wegen bie der obgntn unser gnedigen Herrn Ingesiegele, auch an dissen Brieff hengken, der Wir umb gebresten willen der unssern zu disser zcyt mit Ime herzcu gebruchen, des wir Adolff, Sietich, Herman, Rave, Hans und Hans, obgenanten bekennen, und Unsir Iglicher sin Ingesiegel, by der obgntn unser gnedigen lieben Herrn Ingesiegele also hirane gehangen haben, Geben und geschen am Spissze by dem thorne boben Cappel gelegen, uff den Sonntag Jubilate Anno Dni Millesimo quadringentesimo Sexagesimo quinto.
Und als nu der Iztgesazte Anlaiss das under andern sinen meinungen, Stugken und puncten meldet und inheldet, und auch darzu kommen ist, das wir die iztermelten Reinhart, Ebert, und Ludewig, mit den Izt gedoichten Thielen, Bernde, und Herrn Johann, soliche Sazunge und Mutscharunge Irer beidersyt Lande und Lute, noch meldunge desselben Anlaisss vorgeschreben, an zcwen teile uff das glichste so wir mogen, sezen, machen und mutscharn sollen, Und Wir auch Hohe und thure eide und geloiffte, das also zu thunde und zu machen gethan haben, So haben Wir mit den obgnten Drien Thielen, Bernden, und Herrn Johann, der obgnen unser gnedigin Herrn Irer allsyt Lande, Slossze, Stedde, Gerichte, und Gebiette, Erbe zcinse, Renthe und Gulde, uffkommen Nuzunge und Gefelle, noch alle unssirn hoiften Verstendnisse, Vernunfft, Synnen und Samwizkeit, und sunderlich am ersten die Stedde, Slossze, Gerichte und Gebiete, die unverphant und unversazt sin, und darnoch die verphenten Stedde, Slossze, Gerichte und Gebiete, uff das allergruntlichste und eigentlichste wir vermocht haben, und die in den Registern und vorbroicht, vorkommen und vorgelaicht sin, jngenommen, die uns dann auch mit gethanen Eiden, von de jhenen den sie uns vorzuwenden und vorzubrengen geboret, haben, beweret und befestiget sin, gnuglich uberseen, gelesen, und uberlegit und darIn auch eins kegin das ander abgeslagen, und uffgenommen, und noch sollicher gethaner und gehaltener, der vermelten Register uberseunge, uberlesunge, und geleigeter Rechenunge, die dann unser middee zugegebende Thiele Wolff von Gudenberg, Berndt von Hirßenraide, und Herr Johann Noess also auch mit uns wie Izt gerurt ist, eintrechtlich gethan und gehalten han, So wullen Wir drie Reinhard, Ebert, und Ludewig, obgntn nucglich und eigentlich, melden uffbrucken und sezen, der Iztvermelten Gethanen Rechenschafft Macht und crafft, und was sich daruff alles inhywesen und geinwertigkeit der Iztvermelten Unsirn midde Benompten, fu^enden und gezceuget hat, und darnoch der zcweier Teile Sazunge und Machunge auch nach Noitorfft sezen und machen. Und hierumb nu so sezen Wir zum ersten die uberdredunge des Landes zu Hessen, gegin dem Lande an der Loyne, der Graveschaff von zcieginhain und der Herschafft von Nidde, und uberdryt das Lant zu Hessen am ersten die iztvermelten Lantschafft an der Loyne zciegenhain und Nidde, In funff Stedden und Slozzen, darzu mit Fu^enff eynczeln Slozzen, der das Lant zu Hessen mehr hait, dann die Loyne, die Graveschafft zciegenhain und Herschafft von Nidde, und darzu auch in Funffzehin Hundert und Fu^enff und vierzcig Burgern und Wytwen, darzu in achte halb Hundert und zwen und zwenczig, Mennern, armen Luten und Wytwen, darzu in Fünffte halb Hundert und zweir und vierzig Plugen, darzu so uberdryt eß Jerlicher Gu^elde, an Korne achte halbhundert Malder und zwelff Malder, anderhalb Fiertel und drie Mezen, an Haffern nuhen hundert Malder, zcehen Malder, anderhalb firtel und drie Meßen, an Weisszhe hundert Malder dryzehende halb Malder und anderhalb fiertel, an Gersten hundert und Funffzcehen Malder und dryttehalb Lymess, alles Cassels moisses, darzu alle Jerlichs an Biere fellig im Lande zu Hessen, Nemlich in den Stedden Cassel, Hoemberg, Spangenberg, Rodenberg und zur Trindenburg, alles zusammen zweyhundert Fuder, Funff Fuder, und vier Oheme, und ist in dem Lande an der Loyne, in der Graveschafft von zciegenhain und Herrschafft von Nidde, kein Bier fellig, Idoch so bezcalet die Herrschafft im Lande zu Hessen, den solich Bier fellig ist ader wurde, widderumb den Jhenen von den man das zu nehmen pleget, Subende halbhundert Phunt Casselscher were, Item an kuwen Sesste halb hundert Kuwe und Subbende halbe Kuhe, Item an Swynen vier und achtzig Swyne uff den Moln zu mesten, doch so muss die Herrschafft die Swyne daruff thun laissen, Item an Gensen zweyhundert und nuhen und vierzig Gense, Item an Fastnachtshunern anderhalb hundert und nuhen und dryssig Hu^enern, an Herbst Hanen achczehende halbhundert Hanen und vier Hanen, darzu an Eygern Funff und zwenzcig thusent eyger und sesscig Eygere, darzu funffhundert Scheffen Kesse, darzu Inn zwenczig firteln Salz Cassels Moiss und ist das Salz von dem Zolle zu Hoemberg noch darbusszen und das Gelt so man zu Cassel vor das Salß pleget zu geben, ist abgerechent, Item an unsslede Siibinde halbhundert Phunt und subben und zwenzcig Phunt Unssleß, Item In vierzcig Phunt maess darzu Indryssig guten Fuder Hews, darzu In dryssig Morgen Winbergen, ungeverlich in dissem vorgerurten allen, uberdrit das Lant zu Hessen, die obgemelten Lantschafft an der Loyne, Cziegenhain und Nidde, mit Jerlichem Gefelle, disse vorgeschreben uberdretunge alle, alleine ussgescheiden die übertredunge der Slosse, Stedde, Burgere, Mennere, Pluge, und der Winberge, Ist an eine Summe Geldes gerechent und geslagen in moissen hernoch folget; Zum ersten so brenget und machet die Fruchte zusammen gerechent, nuhenzcehen Hundert Malder und vierdehalb fiertel Cassels maiss die brengen an Gelde vierdehalb thusen vierdehalb hundert und funff Gulden ye zwey fiertel halb eyn halb ander, an einen Gulden gerechent, und so der Haffer feilet, sin drie fiertel Meiss an zcwene Gulden gerechent, zwey hundert Fuder Biers Funff Fuder Biers und vier Oheme, sin gerechent an vierhundert und drie Gulden, drie Behemsch und einen groschen, ye ein fuder vor drittenhalben Gulden und einen Ort, und ist solich Gelt als die Herrschafft widderumb zu geben pleget, darane abgeslagen, Sesshundert Kuwe und subende halbe Kuhe sint gerechent ane achthundert und vier und zwenczigesten halben Gulden, und Funff Behemsch, und ist ye die Kuhe gerechent, vor anderthalben Gulden, vier und achczig Swyne zu mesten, sin gerechent an vier und achczig Gulden, zweyhundert und nuhen und vierczig Gense, sin gerechent vor subbenzcehenden halben Gulden und vier behemsche ye Funffzcen Gense vor einen Gulden, anderthalb hundert und nuhen und dryssig Huner sin gerechent an Sess Gulden und zwelff Behemsche, ye dryssig Huner vor einen Gulden, achtzcehende halb Hanen und vier Hanen, sin gerechent uff dryssigesten halben Gulden, ye Sessig Hanen vor einen Gulden, ffunff und zwenczig thusent eiger und Sesszig eiger, sin gerechent, an subben und zwenzcig Gulden und vier Behemsch, ye Funff und vierzig stige Eyger vor einen Gulden, ffunff hundert Scheffen Kesse sin gerechent an Funff und zwenzcig Gulden, ye zwenzig Kese vor einen Gulden gerechent, zwenczig fiertel Salz, und das Salz von dem Zcolle zu Hoemberg darzu, das noch nit gerechent ist, ist zusamen geachtet uff zwenzig Gulden, Subbende halbhundert und Subben und zwenczig Phunt unssleds, sin gerechent an zcwenczig Gulden und zwelff Behemsche, und sin ye hundert Phunde an drie Gulden gerechent, vierzcig Phunt Wasses sin gerechent, an Subbenden halben Gulden und sess Behemschen und acht morschen, ye sess Phunt vor eynen Gulden gerechent, dryssig gute Fuder Hauws sin gerechent an Funff und vierzig Gulden, ye eyn Fuder vor anderthalben Gulden, diss brenget und machet alles zusammen ffunff dusent vierdehalb hunder dritzehenden halben Gulden, Funffzehen Behemsche Jerlicher Gulde, gerechent mit allen gefellen wie oben geschreben ist, Solicher übertrag dann also glich an zwey getheilt, brenget an der Helffte dritte halb dusent anderthalb hundert eyn und dryssig Gulden und achtzcehenden halben Behemsche, und sal soliche disse Helffte Geldes, Jerlicher Gulde, dem Fürsten der geyn Marpurg und zu dem teile das derselbens Hene zugesaßt und gemachet wirdet, gegeben und vergnüget werden, mit solichen Slosszen und Stedden wie hernoch in der Sazunge und machunge der zcweyer Teyle eygentlich uffdrucken und benennen wullen ffurter uberdryt das Lant zu Hessen die Lantschafft an der Loyne zciegenhain und nidde, an Burgern, Mennern, und Plugen, so vorgeschreben stet, die dann auch glich an zcwey gesazt und gemachet werden sullen, Und sal auch Irer Helffte die sich dann dreyt an achthalb hundert und zcwen und zwenzcig Burger und Wyttwen, vierde halb hundert sess und dryssig Mennere, arme Lute und Wytwen, zweyhundert und Sess und vierzig Pluge, dem Fürsten der geyn Marpurg und zu dem Teile, das darselbens Hene zugesaßt und gemachet wirdet, auch gegeben und vergnuget werden, aber mit solichen Slossen und Stedden, Wir hernoch inn der Sazunge und Mutscharunge der zcweyer eygentlich uffdrucken und benennen wollen, Noch disser obgemelter eigentlicher und verklerter gethaner Rechentschafft mit Irer Macht und crafft und übertredunge und wie sich dann disse dinge funden han. So sezen und Mutscharn wir, in crafft disser Schriffte die obgemelten Landeschafft zu Hessen an der Loyne, die Graveschafft von zciegenhayn und Herschafft von Nidde, an zwey Teile, noch Lute des Anloisses hiroben geschreben, und innmaissen uns das midde gethan und befolen wurden ist, uff das allerglicheste Wir das noch aller unser Vernunfft, hoisten Gewissen, und Verstentnisse, gethun, konen und mogen, inmassen uns das wie vorgeschreben vorkommen ist, und sezen und machen anfenglich eynen und den ersten teil der Mutscharunge also, Item das Sloiss Cassel und die Stait, mit dissen hernoch benanten Slossen und Stedden mit Namen Wulfhagen, Sloiss und Stat, Weidelberg das Sloss, Cyrenberg doe Stait, Schartenberg das Sloss, Trindenberg, Sloss und die Stait, czappenberg das Sloss, Veckerhayn das Sloss und tail, Grebenstein das Sloss und die stait, Immenhusen die stait Seszinstein das slosz Wißenhausen die Staitt, Aldendorff die Stait, und Soden, Bielstein das Sloss, Eschewege Sloss und die Stait, Wenfredde das Sloss und Tail, Vache Sloss und die Stait, Unser Hern teil halb, Smalckalden Sloss und Stait unser Herrn teil ganß, Sloss und Stait Rodenberg und das Sloss Rodenberg uff dem Berge, das sloss und die Stait Spangenberg, unser Herrn Teil an Waltcappel, das Sloss Richenbach, Liechtenauwe die Stait, das Sloss und die Stait Milsungen, das Sloss und die Stait Velsperg, das Sloss Heiligenberg, die Stait Nidenstain mit allen Dorffern, auch allen und Iglichen Iren zcu und inngehorungen, Renthen, zcinssen Nußungen, Herlichkeiden, Gerechtigkeiden und Gefellen, ersucht und unersucht mit solichen Vorraden, Hussgereden, Fruchten uff der Bone als die bissher darinn gewesen und noch sin und auch erschynen und fallen mogen, ussgescheiden das Dorff Heygenrode, den Sulinges Walt, den Habichs Walt, den Langenberg, den Balhorner Walt, und den Martperg, die Wir dann dem andern und dem zweyten Teile zcugeben werden, Inmaissen man hirunden geschreben findet, also das disser der erste Teil der Mutscharunge heissen sin, und bliben sal, mit dem das wir Ime hirinn hernoch zu sezen und zcugeben wullen, Hirnach so sezen und machen Wir den andern und zweyten Teil der Mutscharunge also Item das Sloss und die Stait Marpurg mit dissen hernoch geschrbn und benanten Slossen und Stedden, mit namen, Blanckenstein, das Sloss, Biedenkapp das Sloss und die Stait, Wetter die Stait halb, unser Herrn Teil, ganz ffranckenberg die Stait, ffranckenauwe das Dorff, Ruschenberg das Sloss, und die Stait, Gemunden an der Wore, das Slosz und die Stait Schonstein das Slosz, Treyse die stait, das sloiss und die stait Zciegenhain, Swarczenborn slosz und die stait, Nuwenkirchen die Stait, Rumerade das Sloss und Tail, Alsfelt die Stait, Aldenberg das Sloss darbie gelegen, Hirßberg das Sloss, Grunberg Sloss und die Stait, Sloss und die Stait Nidde, Sloss und Tail Liesperg, Sloss und die Stait Giessen, Sloss und die Stait Stauffenberg, halb, Kirchain die Stait mit allen Dorffern, auch allen und Iglichen Irn zu und Ingehorunge Renthen, zcinssen, Nuzungen Hirlichkeiten, Gerechtigkeiden und Gefellen, Irsucht und unersucht, also das biss der ander und zweyte Teil der mutscharunge heissen, sin, und bliben sal, Mit dem das Wir Ime hirinn hernach zcuseßen und zugeben wullen, also geben und seßen wir am ersten demselben Izt vermelten andern und zweyten Teile zcu, Inmaissen wir das zuthunde vorgerurt haben, das Sloss und die Stait Burcken, das Sloss und die Stait Hoemberg, Sloss und die Stait Sunthra, Sloss und die Stait Vacha unser Herrn teyl halb, Hunecke das Sloss, auch mit allen und Iglichen Irn zu und Inngehorungen, Renthen, zinssen, Nuzungen, Herlichkeiden, Gerechtigkeiden und gefellen ersucht und unersucht, also das es auch die und zu dem andern und zweyten Teyle, bliben und gehoren sal, auch mit solchen Vorraide, Hussgereden, Fruchten uff der Bone, als die bissher darinn gewesen und noch sin, und auch erschynen und fallen mugen, ussgescheyden so viel Vorraids und Hussgeredis als Unsser Herr Lantgrave Heinrich dem Grave von Waldecken zu zciegenhain und zu Ruschenberg als die Frauwe von zciegenhain gestorben ist, abgekaufft hat, den dann Landgrave Heinrich aber in den andern und zweiten Teile nit qweme nach sich nehmen und behalten sal, und haben dieselben Iztgnten Slosse und Stedde dem vermelten andern und zweiten teyle, darumb und dorch die Orsache zugegeben und zugesazt, das das Sloss und die Stait Burcken, von Erbeschafft und alderswegen zur Helffte, vormals und noch zu der Graveschafft von Ziegenhain gehorig gewest und noch ist, und auch am nehsten dem andern und zweyten Teile gelegen, die Orsache uff das Sloss und Stait Hoemberg ist ,dass die am nehisten demselben zweiten und andern Teile gelegen, und mit eztlichen sinen Dorffern und Welder desselben Gerichtes mit der vermetlen Graveschafft zu zciegenhain geflochten und darinn gemenget ist, und sunderlich auch mit dem Gerichts zu Swarzenborn, die Orsache der Stait Sunthra ist, dass derselbe Furste des andern und zweyten teils, sine eigen Herberge darselbens zcu Sunthra, nach dem Lande zu Doringen, zu und abe zcu ryden und zuschigken gehaben und gehalten moge, dwile und nochdem die Herrn der Lande Missen Sassen und Doringen mit demselben Herrn des andern und zweiten Teils, also wol als mit dem Herrn des ersten teils in eyner Erbhuldunge eynunge Bruderschafft und Verschreibunge verplecht und gebunden sin, darmidde dieselben Bruderschafft Erbeynunge, Huldunge und Verschribunge auch deste furderlicher, festlicher, und uffrichtiger, nochdem sie darinn bliben sullen gehalten werden mag, die Orsache des Sloiss und der Stait Vache, ist, das soliche Sloiss und die Stait nit erbe eygen sundern verphand und versazt Stait und Sloisse sin, darumb Wir dann der Herrn Keynen darusse sezen noch mutscharen konnen nach wullen, wante Wir die den erb und eign Steden und Slossen, nit geglichen mogen, die orsache des Sloiss Huneck ist, das dasselbe Sloss Huncke dem andern und zweiten Teile neher und bass gelegen ist, dan dem ersten Teile, auch demselben ersten teile wenig nuzlich und trostlich gesin mag, und auch dorumb das es den ortern Hirßberg, Alsfelt, Rumenraide, und ezlichen andern ortern mehr, bast nuzlich und troistlich gesin mag, und nochdem nu und dwil hievor und oben von dem uberdret, das das Lant zu Hessen, das Land an der Loyne, die Graveschafft und Herschafft zu zciegenhain und zu Nidde, an Iren Sloissen, Stedden, Burgern, Mennern, Plugen, auch Jerlichen Gulden, und gefellen, uberdredende ist, geschreben stet, So haben Wir darumb die iztvermelten Sloiss und Stede Burcken, Hoemberg, Sunthra Vach und Hunecke, mit Iren zugehorungen, Innmaissen Wir die zu dem andern und zweiten Teile oben gerurt gemacht und gesezt han, darumb darzu gesazt und gemacht, das Wir solichen uberdret des Landes zu Hessen, verglichen, und den andern Lantschafften nemlich der Loyne zciegenhain und Nidde zugeben und zusezen mochten uffe das die Somme der uberdredes darmidde genyddert, gemynnert und geschmehelet moichte werden, darumb Wir dann auch dieselben Izt gedochten zugegeben und zugesazten Sloiss und Stede, noch Iren Herlichkeiden Nuzungen und gefellen, aneyn gemeyn Summa summarum, und auch eyn Iglich Sloiss und Stait, an sine besondern Summe gerechent, und uberleit han, und brenget am ersten das Sloess Borckn mit siner zugehorunge, das unverphant ist, Fünfftehalb hundert und zwey und dryssig Gulden vier Behemsche und zwo mutschen, Funffzig Burger, hundert und eyn und zwenzig Menner, und vierzig Pluge, das Sloiss und die Stait Hoemberg brengit nuhen Hundert und sesstehenden halben Gulden zwelff Behem, und zwo mutschen, zweihundert und vierzig Burger, vierhundert und zeehen Menner, und zweyhundert Pluge, das Sloiss und die Stait Sunthra brengit siebenhundert und dritten halben Gulden, achte Behemsch und zwene groschen, mit dem Kopperwergke also das also angeslagen worden ist, und andern gefellen, hundert und acht und zwenzig Burger, Nuhen und nunzig Menner, und nuhen und dryssig Pluge, das Sloiss und die Stait Vache, der Herrn Teil halb, brenget funffzigesten halben Gulden eyn ort und drie Behemsch darzu vier mutschen, hundert und dryssig Burger, hirbussen ist das Dorff Ossen [Offen??], das dann zu disser zyt woiste gewest, und noch ist, an demselben Dorffe dann ein Iglicher der Herrn sinen Teyl haben und behalten sal, das Sloiss Hunecke brenget, sibben und vierzig Gulden, subbenzehen Behemsche und vier mutschen, sess pluge, und sess Menner, und ist an diss die Summa Summarum hiernoch geschreben, zwey thusent zweyhundert zwene Gulden, Funffzehen Behemsche und zwo mutschen, Jerlicher Gu^elde, und hirmidden, so ist der ubertrag des Landes zu Hessen, dass es sich hocherloisst gemynert, genyddert und geschmehelit, und dem andern und zweiten Teil zuverglichen, Inmaissen obgerurt ist, zugegeben und zugesazt worden, und so blibet inn soliches ubertrages des Landes zu Hessen, der noch dem andern und zweiten teile zugegeben sail werden, darmidde die beide Teile zu verglichen, ffünffte halb hundert eylff Gulden, fünff Behemsch und zwo mutschen Jerlicher Gulde, dissenselben nehisten ubertrag, in dem das Lant zu Hessen noch die Lantschafft, Graveschafft und Herschafft von der Loyne zciegenhain und Nidde übertragende und ubertredende ist uff das der Furter die wideteil zu verglichen, an den andern und zweiten teile gebrocht werden moge, So ist der Loyne der Graveschaft von Ziegenhain und Nidde des andern und zweiten teils an den benanten Slossen und Stedden Burcken, Hoemberg, Sunthra, Vach, und Hunecke wie vorgeschreben ist an den Burgern zugegeben, und zu gesazt wurden, ffünffhundert und acht und vierzig Burgere, und so gebricht noch zwey hundert und vier und zwenzig Burger, die das Lant zu Hessen und der erster gesazter teil wie vorgerurt noch mer hat, und darnidde übertragende ist die Loyne Grafeschafft und Hirschafft Ziegenhain und Nidde, und den andern und zweyten gesazten Teile, auch wie vorgerurt, So ist aber der Loyne und der Grafeschafft und Herschafft von Ziegenhain und Nidde darmydde an Mennern zugesazt und zugegeben wurden, Sess hundert und Sess und drissig Menner an dem zusaze sie dann zuviel haben Drittehalb hundert Menner, und denselben Herschafften, ist aber damidde zugegeben und zugesazt wurden, dritte halb hundert und Funff und drissig Pluge der dann auch nuhen und dryssig zu viel sin, und darumb nu dass disse zwey teile verglichet und der ubertrag gemynnert und genyddert werde, So geben und sezen Wir die zwey Hundert und vier und zwenzig Burgere, der am Lande zu Hessen und ersten Teyle zu viel, und an der Loyne der Graveschafft zu zciegenhain und Hirschafft von Nidde gebrach ist, geyn die drittehalb hundert Menner und die nuhen und dryssig pluge, und geben denselben Burgern zu, von den noch usstehenden ffunffte halb hundert Gulden, Eylff Gulden, Funff Behem und zwo mozschen Eyn und vierzcig Gulden ffunf behem und zwo muzschen und bessern mit solichen Eyn und vierzig Gulden, ffunff Behemschen und zwo mutzschen, die zweyhundert und vier und zwenzig Burgere, und achten und schazen, sie darmidde, den Drittehalbhundert Mennern und nuhen und drissig pluge glich, Nachdem und dwile, von denselben vorgeschreben Mennern und Plugen Irer Jerlichen Zinsse und Dinste, als von Ine kommen mag, zu forne an alle in die Nuzunge gerechent sin, wiewol doch an den meynsten enden die pluge in dem Lande zu Hessen fast nuzlicher und fruchtbarlicher sin, dann der Loyne und der Graveschafft und Herschafft zu Zciegenhain und Nidde, also ist nu der nehist oben verlassener ubertrag, des Landes zu Hessen, und des ersten vermelten Teilis abermails gemynnert und genyddert wurden, und den andern und zweyten teile vorgerurt, zugesaz und zugegeben also, so blibbet nu aber solichs obgeschreben und des nehisten ubertrages, des Landes zu Hessen, und obengesazten ersten Teilis der nach dem andern und zweyten Teile vorgerurt zugegeben werden sal, vierhundert und zwenzig Gulden Jerlicher Gülde, dissenselben nehisten übertrag, in dem das Lant zu Hessen und erster obgerurter Teyl nochmals die Lantschafft, Graveschafft und Hirschafft von der Loyne, Zciegenhain und Nidde, übertragende und ubertredende ist, das derselbe die beide Teile vorgerurt furter zu verglichende und zuvernyddernde, aber an den andern und zweiten Teil, gesazt und gebracht werde, So sezen und machen Wir und nehmen soliche Herlichkeit und Nuzunge des frihen Gerichts, im Ampte zu den Giessen und auch des Hittenbergis, die sie dann haben In Irn Legern und die Hirschafft von Hessen darjnne herbracht hat, und auch uff sie herkommen ist, und achten und schezen dieselben Legere uff driehundert gulden jnn jerlicher nuzunge, wie woil derselben legere Herlichkeit und Nuzunge zu keyner Erbstender und fallender Gulde gebracht mag werden, und sie auch alle Jerlichs so hoich nit genuzt werden, und das sie sich so hoich an Jerlicher Gulde getragen konnen, und noch dem und dwil der Hittenberg vieler Dienste und plicht, als Herferte und Fulge zu thunde, auch Schazunge Landsture und Landbethe zu geben, gefryhet ist, und ab auch der Hittenberg eyne Summe Gieldes vor den Dienst nit geben wollten, so sin sie doch solicher Dienste und Plicht der Herferte, Fulge, schazunge, Lantsture, und Bethe noch Iren Fryheiten und Herkommen verlaissen, wie wol auch der von Nassauwe Grave Phylipps darjn so viel Herlichkeit und Nuzunge hat als unser gnedigen Herrn von Hessen und vor solichen Leger ezliche Jar zcail eyne Summe Geldes, Nemlich anderthalb Hundert und Subben und vierzig Gulden, und nit meher zunemen mit den Mennern überkommen und eyns worden ist, und haben das darumb getan, und die Leger und Herlichkeit darumb so hoich angeslagen, geachtet, und geschezt, das sie ye uff das nuzlichste und herlichste, als ob soliche Driehundert Gulden alle Jerlichs fellig wern gebrocht mugen werden, Also mynnern nyddern und smehelen Wir auch mit disser Iztvermelten Summe Driehundert Gulden, den nehisten obgeschreben ubertrag, und haben die auch dem andern und zweyten Teile vorgerurt in Verglicheniss Wise zugesazt und zugegeben, und so blibet nu nach solichs ubertrags des Landes zu Hessen, und ersten teils vorgerurt, der dem andern und zweiten Teil vorgerurt, in Vermynnerunge und Verglicheniss Wiss zugesazt und zugegeben werden sail, hundert Gulden und zwenzig Gulden, Jerlicher Gülde, denselben nehisten übertrag, indem das Lant zu Hessen und erster Teil vorgerurt noch die Lantschafft, Graveschafft und Herschafft an der Loyne, zciegenhain, und Nydde übertragende und übertredende ist, Uff das der aber furter an zu vermynnerunge und nydderunge in verglichniss wiss, der beider teile an den andern und zweiten Teyl vorgerurt auch gebrocht werde, So nehmen und zeihen Wir dem Sloisse und Gerichte Spangenberg abe, das Dorff Hergenrode mit sinen zu und ingehorungen, und zu sezen und zu geben das dem andern und zweyten Teile vorgerurt, so das dasselbe Dorff Heigenrode, zu dem Ampte des Sloiss und der Stait Sunthra gehorn und darhyn dienen, und dy dem andern und zweiten Teyl vorgerurt sin und bliben sal, gein die Hundert und zwenzig Gulden Jerlicher Gulde des nehisten und lezt geschreben ubertrages und haben solich dorff Hengenrode doch die orsache, dem andern und zweyten Teile vorgerurt zugesazt und zugegeben, das solich Dorff bynnen Korzen Jarn unser gnedigen Herrn Vater seligen, den von Boyneburg vor achtzehen hundert Gulden abgekaufft, und in das Ampt zu spangenberg geleiget ist wurden, So hat es auch vormails von der Herrschafft zu zciegenhain, zu lehen gerurt, so ist auch das Halsgerichte desselben Dorffes Heygenrode in vorzenten in der Czente zu Sunthra gehorig gewest, darumb es nu wol und desto bass abgezogen und dem andern und zweyten Teil vorgerurt, zugegeben und zugesazt worden ist, Und als nu disse vorgemelten ubertredunge und ubertragunge der Jerlichen Gulte, alle so viel des erst, mittels und lest gewesen sin, verglicht und dem andern und zweyten Teil vorgerurt zugegeben zugesaßt und darinn gebroicht sin, So nu dass die Izt vermelte der Mutscharunge teile beide, in Irem Jerlichen Gulden und gefellen verglichen und vergutet sin, so das eyner mit der Gulde als gut ist als der ander, So finden sich noch andre Stucke und mehr ubertredunge hirbeben, darjnn das Lant zu Hessen und erster teil vorgerurt, die Lantschafft an der Loyne, die Graveschafft und Herschafft zu zciegenhain und zu Nydde, den andern und zweiten teyle vorgerurt unertragende und ubertredende ist, so viel sich das auch nit anders geboren, denn das Wir dieselben Iztgerurten Mutscharunges Teile, furter verglichen und den einen als gut als den andern machen sullen, Also haben Wir nu zusampt unsirn midde benommen und zu gegebenen in den Registern darinn man Forsigelt und Fische Dinste bererd überleget und abgeslagen hait, Ezlicher Welde und Wassere mit Iren Wyltbannen Wiltfuren Fischen und Fischeryen virmircket und virnommen, Und darumb nu, so wullen Wir drie obgnte soliche Welde und Wasser der Iztvermelter beider virmutscharter teile im Lande zu Hessen und des ersten teils, so die darjnn gelegen sin am ersten und darnoch des andern zweiten Teils hierjn sezen und uffdrucken, Und die noch unsern Verstentnissen, Synnen, gewissen, und Vernunfft, schezen, richten und achten, geyn einander, und besehen was sich darin von übertredunge und ubertragunge auch finden und zeigen wel, und sin diss die Welde im Lande zu Hessen und des ersten gemutscharten teyls, mit Namen der Habichs Walt der Langenberg, dor Balhorner Walt, der Wartberg, der Reynharts Walt, der Kauffunger Walt, der Wiessener, der Hessenhagen, der Kirßberg, der Sulingesswalt, das Gewelde umb Melsungen, das Gewelde umb Richenbach, das gewelde umb die Egken, das Gewelde umb Spangenberg, das gewelde umb Rodenberg, disselben Welde dann alle In dem vorgerurten ersten teyle sin und bliben solln, ussgescheiden der Seuliges Walt, der Habichs Walt, der Langenberg, der Balhorner Walt, und der Warberg, die Wir dan dem andern und zcweiten teile, Inmaissen Wir obgerurt haben, zusezen wollen, und sin disse Welde eyns teylis darumb obin gesazt worden das die ubertrete und verglichenisse so hirnoch folget, gefunden und gemachet werden möchten, So sin diss die Wassere, die ffolda, die Wesere, die Werre, die Edere, die Dymole, die Lossmole, die Gelster, die Flesbach, die Were, die Wichte, die rorbach, die gude, die Hasele, die Kornbach, die Milpsche, die Warme, die Beise, die Osse, die Piesse, die Fockenrode, die Schemere Acht Forne Wasser an dem Reynharts Walde, Sess Forne Wasser an dem Kauffunger Wald, drie Forne Wasser an dem mesener, zwen Forne Wasser im Sulingiss Walde, disselben gnte Wassere, dann eyns teyles lesse, und die andern der merer teyl Fische und Forne haben und traghende sin, So sin diss die Welde an der Loyne, und in der Graveschafft und Hirschafft zu zciegenhein und zu Nidde, nemelich der Loyneberg, der Burg Walt, eyn dritten teyl, die Hoemwarte, der Spyss, der Lynsinger Walt, der Beysemberg mit dem Holze biss an die Wichte, Inmaissen das gelegen ist, das gewelde geyn Hoemberg gehorende, das Gewelde umb Nuwenkirchen, das gewelde umb Rumenrode, das gewelde umb Nidde und lieszperg, So sin diss die Wassere, die Edere vor dem Franckenberg, die Loyne, die Nidde, die Swalme, die Oheme, die Sehen, die Wara, die Essese, die Suntra, und die Oelsse, und die Aula, dieselben gnte Wassere dan alle Fische, aber wenig Forne tragende sin, dieselben Iztvermelten Welde und Wilt Furen mit Namen das Gewelde umb Milsungen, das Gewelde umb Richenbach das Gewelde umb Spangenberg, das Gewelde umb Rodenberg, das Gewelde umb die Egken, und das darzu gehoren und das ane gelegen ist, Bussen die obgemelten Houbtwelde den Habichswalt, den Langenberg, den Balhorner Walt, den Watberg, den Reynhartswalt, den Kauffunger Walt, der Hirßberg, den Hessenhain, den Wiessener, den sulingesswalt Wir dann achten und schezen follenkomen so hoich und auch so gut, als die Welde des andern und zweiten teils, mit Namen, als der Loyneberg, der Burgwald, Unser Herrn Dritte teyl, die hohen Warte, der Spyss, das Gewelde umb nuwen Kirchen, das Gewelde umb Rumoirode das Gewelde umb Nydde, das Gewelde umb Liesperg, und alle das Gewelde zum andern und zweiten teile gehoren, das Unsern gnedgn Herrn alleyn zustet, darumb nu so findet und irzouget sich noch disser Izt vermelter Achtunge und Schezunge, das der obgerurte erster Teil den andern und zweiten Teile auch vorgerurt in der Herlichkeit und Nußcunge der obvermelten Houbtwelde, des Habichs Walts, des Reynharts Walts, des Kauffunger Walts, des Hirßberger, des Hessenhagens, des Wiesseners, und des Sullinges Walts, mit Irer Wiltbane und Wiltsture übertragen und ubertreden ist, Also achten und schezen Wir nu die Wassere auch des ersten teils vorgerurt gegin die Wassere des andern und zweyten Teils auch vorgerurt und sezen die ffolda, die Eydere und die Dymole, so lang und ferne als die Fliessen und Unssern Herrn sin, so gud so hoich und nozlich, als die Wasser Nemlich die Eidere, die Loyne, die Swalme, die Nydde, die Oheme, die Sehene, und die Wora, und alle Wassere, des andern und zweiten Teils, Auch so lang und so ferne, die lauffen und Unser Herrn sin, Und also findet und erzeuget sich nu auch noch disser Iztermelter Unser Achtunge und Schezunge das der obgerurter erster Teil, den andern und zweiten Teil in der Herlichkeit und Nozunge der hirnoch geschreben Wasser, mit namen, der Wiessere, der Werre, der Lossmolen, der gelster, der Flessbach, der Were, der Piesse, der Fockenrade, der Schemmer, der Wichte, der Rorebach, der Gude, der Hasele, der beysze, der Kornbach, der Mylpsche, der Warme, und der Osse, ubertragen und übertredende ist, und wiewole etliche Wassere vorgerurt, als mit Namen die zwey Forne Wassere am Sulinges Walde, bye die Wasser im Lande zu Hessen, und ersten Teile gesazt sin, so vorgerurt ist, so soln doch dieselben zwen Wassere in demselben ersten Teile nit sin noch blieben, sundern Wir woln sie dem andern und zweiten Teile zusezen und zugeben, inmaissen man hierunden dar der Sulingis Walt abegezcogen ist, Finden wirdet mit sinen zwey Forne Wassern, und sin die Wasser darumb auch oben im ersten Teile gerurt worden, das die ubertrette und verglichenisse so hernach folget gefunden und gemacht werden muchten, Sich findet auch hirnehist eyn ubertragunge und ubertred, so der erster gemutscharter Teil obgerurt, den andern Teil ubertragen und ubertreden ist, Nachdem Wir das auch in vorgeschrebener maisse geachtet und geschezet haben, und sezen das die Dieche und Wiher des ersten vermutscharten Teils, nemlich bie Cassel, drie Dieche, bie Kauffungen zwene Dieche, zu Almenrode eyn Diech, zu Bielstein zwene Dieche, die Dieche zu Spangenberg, eyn Diech zu Bischofferode, eyn Diech zum Wolffhagen, ein Diech zu Bodenhussen, die Dieche des andern und zweiten Teils, nemlich den Diech zum Franckenberge, den Diech zu Biedenbach, den Diech undir der Landesborg, den Diech zu Breydenbach bie Rumerode gelegen, den Diech und den Graven daselbs zu Rumenrade, und den Diech zu Wolfferade, das sint in dem ersten Teil zwelff Dieche, und in dem andern und zweiten Teil Subben Dieche, in funff Diechen übertragen und ubertreden sin, So nu das dieselben Dieche, des ersten vermelten Teils fast und viel nuzlicher, Fruchtbarlicher und besser, dann die Subben Dieche des andern und zweiten Teils sin, das dann davon zumircken und abezunemen ist, das man des ersten Teils Dieche alle abegelassen kann, und die Fische auch darinn zu leichen plegende sin, und auch das man den Diech zum Franckenberg in den andern und zweiten Teile gelegen nit abegelassen kann, So plegen auch die Fische in dem Dieche under der Landesborg nit zu leichen, Inmaissen Wir dann des alles beide der zcale der Dieche, und der abelassunge und Leichunge eigentlich berichtet und undirscheidin wurden sin, darumb Wir das auch also ungeferlich geachtet, und geschazt haben, Inmaissen Wir das zuthunde obingerurt und gemelt han, Sich finden auch sast viel Hirlichkeite und Fürteile in dem obgemelten ersten des mutscharten Teils vorgerurt, darmit er mirgklich und klerlich den andern und zweiten Teil ubertragen und übertreden ist, dieselben Hirlichkeit und Furteile, der der erste Teyl, vor dem andern und zweiten Teil hat, dann nit wenig vonnozlich sundern hoich Fruchtbarlich sin, als in den stücken der werntlichen Stiffte Canoniken und Vicarien, und Iren Prebenden und Vicarien, und Irer Verlihunge, der dann der ander und zweiter Teil keyns und der ersten zwen hat, Auch in den Stifften werntlicher Jungfrauwen auch in den Geistlichen inn Monichen und Jungfrauwen Ordin und Clostern darinn und ane dan der Furste des ersten Teils fast undviel Herkommendes und herbrachtn Nuz und Frommen, In Herlichkeit der Legere mit sin selbins Liebe, und der synen, Hussgesynde, Diener, und Knechte hat, und gehaben mag, nochdem Unser gnedigen Herrn Vatter loblicher gedechtniss, die also gehabt, behalten, gebruchet, und uff sie herbrocht hat, das dann unverborgen und ganz kuntlich und uffenbar ist, der erster Teil uberdridt aber den andern und zweiten Teil, in der Ritterschafft und Manschafft das der im Lande zu Hessen und ersten Teil, viel mehr ist, die dann mechtiger, richer, rustiger und bass gesloisset sin, dann die Ritterschafft des andern und zweiten Teils, derselben Ritterschafft und Manschafft ist auch viel, die dem Fursten des ersten Teils, mit iren sloissin Hussern und guthen neher bie Cassel wonhafftig und gesessen sin, dann die Ritterschafft und Lantschafft dem Herrn des andern und zweiten Teils bie Marpurg, darumb und desshalben dann auch derselbe Furste des ersten Teils, sich solicher Ritterschafft und Manschafft zu degelicher Ubunge und gebruchunge, Nuzlicher und Fruchtberlicher und mit mynner Last und kost, die zu sich heischende und zu verbottende, darmidde sin Lantschafft zu beschyrn, und zu beschirmen und zu andern sinen Sachen und Noiden Nuzen, und gebruchen kann und mag, dann der Furste des andern und zweyten Teil, der erster Teyl übertrid aber den andern und zweiten Teil indem das desselben ersten Teils Slosse, Stedde, Dorffere und Gerichte, und sunderlich die Kirchoibe, an dem grösten und merem Teyle, fester, grosser, wyder, virwerlicher, und werlicher sin dann die Sloisse, Stede, Dorffere und Kirchhoibe, des andern und zweiten Teils desshalben nu die burgere Innwonere, und arme Lute, derselben Slosse, Stedde und Dorffere, deste furderlicher auch liechtlicher und wytbass sich enthalten, ab sie auch virheret, und virderbet wurden, da Got vorsy, bass gebuwen, und sich irholen mochten, dan die Burgere, Innwoner und arme Lute des andern und zweiten Teils, darumb das Holz felt, Wasser und Weyde im Lande zu Hessen des ersten Teils nuzlicher und Fruchtbarlicher Sie des auch mehr haben das Ine zustehende ist, denn die burgere Innwohner und arme Lute des andern und zweiten Teyls, dann sulte man dieselben Sloiss Stedde, Gerichte und Gebiete des andern und zweiten Teils glich festig den Slossen Stedden, Gerichten, und gebieten des ersten Teils machten und buwen wer zu bedencken das man solichs mit eyner mirglichen Summen Geldis uff hundert thusent Gulden und viel mer nit gethun konde, der erster Teyl disserselben Sazunge und Mutscharunge ubertrydet aber den andern und zweiten Teyl, in dem das Vorrat und swechterye mit Kuwen Swynen, und Schoffen zu haben und zu halten, indem obgemelten ersten Teile disser Mutscharunge, wyth und fast Fruchtberlicher und nuzlicher ist, dann dessglichen vorrats und swechterye zu halten in dem andern und zweyten Teile, der erste Teyl ubertryt aber den andern und zweiten Teil indem, das die Burgere und Innwonere der Stedde Cassel, Wizenhusen, Aldendorff, und Eschewege, ezliche Knechte und Pherde uff irer selbis Kost und ebenthur zu haben und zu halten plegen, der sich dann der Herre des ersten Teyls zu zytten in sinen Noide gebruchen ist, der erste Teyl übertryt aber den andern und zweiten Teil indem und darmidde das die Burgere und Innwonere desselben Teilis gemeinlich richer, hebendiger, rustiger und zcuglicher mit Iren Pherden und harneschen sin, und sunderlich die von den Wulffhagen, Grebenstein und Czirenberg auch desshalben bass fulge, hynnen und hussen den Landen gethun konnen, dann die Burgere und Innwonere des andern zweiten Teyls das dann eyn Iglichen Fursten nit geringe anzuslagen und zuschezen ist, darumb das beyde dieselben Burgere und Inwonere, und darzu auch die Mennere und gebuer, die dann auch hebendiger dann in dem andern und zweiten Teile sin, und desshalben zu allen noiden des Herrn und Irer selbs noit mit Iren Pherden und Knechten, Harnische und gewere, Fulge, zu zciehunge, und Feldlegere zu thunde, auch Irn tegelichen Dienst, Irer zcinsse, Irer Busse, Ir Plecht, und unplecht zugeben, und zu bezalende gesin mogen, der erster Teyl übertrit aber den andern und zweiten Teile, indem und darmydde so die Herschafft und der Herre des ersten Teils von den Irn und den sinen, eyme Lantbete, Landsture, oder Schazunge fordern und begern wurden, so wern sie bisshere dem Herrn der zu zyten das Lant zu Hessen inngehabt hat zu geben und zu reichen als Wir verstanden haben, nit gewegert wurden, Aber der ander und zweiter Teyl und sunderlich die Burger und Inwoner der Stedde, der Graveschafft und Hirschafft zu zciegenhain, und zu Nidde, mochten sich darwidder, stellen und sezen, Ire Privilegia und Frieheite in siegeln und Brieffen dar jn vorhalten und vorbrengen, so sie die dann von Unsern gnädigen Herrn Vatter lobliger Gedechtnisse haben, dieselben Privilegia und Fryheite, Ine dann auch Unser gnediger Herre Lantgrave Ludewig, als der eltste Fürste noch tode Unser gnedigen Herrn Vatter Loblicher gedechtnisse, mit Siegeln und Brieffen bestetiget und befestiget hat, dass sich dann also ob soliche Lantbede Lantsture und Schazunge gefurdert und geheischet wurde vorsehelich beschynen wulte, der erster Teyl ubertrit aber den andern und zweiten Teyle indem und darmit, dass in dem ersten Teyle ungeverlich Nuhenhudert Burgere und gebuer sin, die andern und Fremden Herrn midde zu stehin, Ine auch Fulge Dienst und Plicht so unssern gnedigen Herrn thun mussen, dessglich so sin nu auch in dem andern und zweiten Teile Burgere und gebuere, ungeverlich bie Funffzehen hundert, die dann auch andern und Fremden Herrn midde zu stehin, Ine auch Fulge Dienste und Plicht so unsern gnedigen Herrn thun mussen, disse Burger und gebuere haben Wir auch geyn eynander gelegit, verglichet und gerechent, und ubertrit der ander und zweiter Teyl den ersten Teyl ungeverlich in Sesshundert Burgern und gebuern, die in demselben andern und zweiten Teile bliben, doch also zu versten, das solicher Burger und Menner in dem ersten teile als fiel sin, als in dem andern und zweiten Teile, aber dieser zwey drie ader vier herrigen Burger und gebuer ist Sesshundert ungeverlich, in dem andern und zweiten Teile mer, die dann denselben andern und Frembden Herrn zustende sin, dann in deme erst Teil. So ist nu so viel der ander und zweiter Teil, deste swechr und geringer, das Wir dann dem ersten Teil nit anders dann zu eyn ubertragunge und ubertredunge geachten und geschezen konnen, darumb nu s ubertridit in dem stücke der erster Teil den andern und zweiten Teyle, der erster Teil übertrid aber den andern und zweiten Teile, in dem und darmidde, als Wir disser mutscharunge und Sazunge rechenschafft mit unsir mitbenometen und zugegeben gehalten und getan haben, so hat sich funden das der erster Teil mit dryssig Morgen Winbergen vor Cassel Rodenberg und morssen gelegen, den andern und zweiten Teile übertrags ist, dieselben Wynberge dann in dem nehist verlauffen Jahre, so wir disse iztgemelten Rechenschafft gehalten und getan haben, ach und zwenzigste halb Fuder Wins mer getan und bracht, dann die Winberge an der Loyne, dwile nu die Wyne zu ezrlichen Zcytten, und zu dem mernmalen nit geraten, auch an eyme Ende tragen, und an dem andern ende auch zcu Zyten nit tragent sin, So haben Wir nit mogen der beyder Teyl Wynberge ane eyne Jerliche Nuzunge die man dann furter uff eyne Summe Geldes gemachen moichte gebrengen und gesezen, der erster Teyl ubertryt aber den andern und zweyten teil mit deme Furteile, und inn deme stücke das die Erbgulde Jerlichs von den Raithusen, von deme Ungelde, von der Bethe, und von deme geschosse in den Stedden im Lande zu Hessen, auch an der Loyne und der Graveschafft zu zciegenhain, und zu Nydde Fallende zur abelosunge und widder Kauffe verphandt und verschreben ist, So dann der Herre des ersten teyls, dieselben versezen und verphanten, gulde alle oder eynes teyls widder kauffen ader abelegen wurde, so hette dann der Furste des ersten Teyls das Furteil, das er zu dicke und zu vielnmaln mit mynnern und geringerem gelde als mit dem hundert achte und zehen Gulden solicher Zinsse und Pensien Loisen und qwite mag, das dann der Furste des andern und zweiten Teyls nit gethun kann, sundern so er abelosunge und widderkauff solicher zinse und gulde thun wurde, zu dicke und vielmaln auch als mit dem hundert nit mer dann Funffe, Sesse, ader subben Gulden widder kauffen und Loissen mag, noch dem das also verschreben und Uns auch also vorkommen ist, das Wir dann nit anders dann vor eyn Furteil dem ersten Teile vor dem andern und zweiten Teile geachten und geschezen mogen, der erster Teil ubertrit aber den andern und zweiten Teil in dem stucke, das in deme Lande zu Hessen und ersten Teile sich faste Lude finden, die Irer Güter sie noch Irem Tode lassen werden Unser gnedigern Herrn Vatter seligen uffgetragen und uffgelaissen haben, die zu sich zu nemen und zu behalten, das dann auch uff unser gnedigen Herrn kommen wel, des sie sich dann auch zu synen zyten so das fellig wurde, gebruchen und daran halten mochten des man dann an der Loyne und in der Graveschafft und Herrschafft zciegenhain und Nidde wenig finden wirdet, So nu das der Fürste der in das Lant zu Hessen und in den ersten teyl kommen wirdet, vor dem Fursten der inn den andern und zweiten Teyle kommen wurde, Fast Furtel und genyess entphangen und haben wirdet solichs Wir dann auch nit anders dann eynen ubertrag des ersten teyls geachten und geschezen konnen, der erster teyl ubertryt aber den andern und zweyten teyle in deme und darmydde das zu bedengken und zuwyrcken ist, dass der Fürste des ersten teyls sinen Hoiff und Stait zu Cassel haben und halten wel, Nachdem Unser gnedigen Herrn Vatter seliger, und fast Fursten vor Ime als an sie daselbens zu Cassel Iren Hoiff und Staat gehabt und gehalten han, und nochdem nu Cassel das Sloiss und die Stait von slechter und ebener erden und nit uff eynen Berg gelegen ist, Und der furste des andern und zweyten teils den synen hoiff und stait zu marpurg haben und halten musz und dasselbe Sloiss Marpurg nit uff slechter und ebener erden sundern uff eyme berge gelegen ist, So weil nu desselben der Furste des ersten teyls fast und viel furtel, darinn dann nit wenige Nuzunge gefunden werden, vor den Fursten des andern und zweyten teyls krygen und gewynnen Also dass Huss und Stait darselbens zu Marpurg zuhalten, fast etwes kostlicher und swerlicher sin wel, und insunderheit den armen Luten die uff solich Sloiss Marpurg dienen, daruff Holz, Wasser und Iglichs furen, triben und tragen sollen, Auch des Herrn und der syne Hengkst, und Pherde zur trengke auch uff und abe zuryten sweren und kostlichen gang han, des dann der Furste des ersten teyls den sinen Hoiff und Stait zu Cassel zu halten nit wenig furteils fynden und haben wirdet, Nochdem er den sast furterlicher und leidelicher mit mynner Last und Beswerenisse sin selbins und siner armen Lute gehalten kann, Solichs dann dem Fursten des andern und zweiten teyls billiche erstadunge noch redlichen billichen und geburlichen Dingen, geben und reychen sal, So nu das Wir soliche auch nit anders dann zu eyner ubertredunge des ersten teils vor dem andern und zweyten teile geachten und geschezen konnen, der erster teyl übertryt aber den andern und zwyten teile indeme und darmidd, das der Furste, der in den ersten teyl kommen wirdet, daselbens zu Cassel, das Furteil und die Nuzunge hat und haben wirdet, so yme Biers synen Hoiff und Huss zu halten gebroch sin wurde und die fallende biere, davon oben gerurt ist uffgedruncken weren, das dann der Rait und Gemeynde zu Cassel, so viel Biere alssdann zutryncken noit sin wurde widder an bruwen und machen, und des gnuglich, biss zur zeyt, so anders fellig und erschynen wurde versorgen und bestellen musten, von deme Fuder man dann auch nit mer dann drie phunt zu bezcalen schuldig und plichtig ist, der erstere teyl ubertryt aber den andern und zweyten teyle indeme und darmit, das derselbens zu Cassel alle Jerlichs vier Jairmarckte plegen zu synde, die darselbens gehalten und gesucht werden, daruss man dann zu Jerlicher zcyt, als sichs am Jahre geboret, fastelspisse, Bottern, Kese Pherde und sost Iglichs zu keuffen und verkauffen, fyndet, das darhynne braicht und gefuret wirdet, Also kann und mag nu der Furste des ersten teyls und der dann Cassel inn haben wirdet, syne Pherde, Bottern, Kesse, Fastelspysse und Iglichs das zcytlich daselbes feyle kommet, und sin wirdet bass gekauffen und gekaufft mit mynner Last, Kost und Beswerunge inn sinen Hoiff und Huss brengen und furen laissen, dann der Furste des andern und zweyten teyls, Cassel hat auch straisse, daruff man dann dardurch widder und fort zcu und abe zu sehe, und zu Ryne zu Westfaln Doringen, Missin, und Francken, riden, faren, und gehen mag, das dann auch ein Furteil dem Fursten des ersten teils nit unbillig wyss, vor dem Fursten des andern zweyten Teiles geachtet und geschezet werden sal, Nochdem Marpurg desshalben, Cassel nit geglichet werden kan, des Fursten des ersten teyls Hussgesinde kann sich auch liechtlicher und bass, beyde erbar und unerbar darselben zu Cassel gehalten und enthalten, dann das Hussgesinde daselbens zu Marpurg, Nachdem die zerunge besser zu Cassel dann zu Marpurg, eyn iglicher Furste desselben ersten teyls, kann und mag auch umb Cassel her, inn den Dorffern liechtlicher und bass krygen auch bass feyler und nehers Kauffes das jhene das inne sinen Hoiff und Huss zu halten behuff und noit sin wel, keuffen, dann der Furste des andern und zweyten teils, so er zu Marpurg sinen Hoiff und Huss halten wurde, Nochdem man in den Dorffern und gerichten des andern und zweiten teyls, eyne Kuhe vor drie adir dritten halben Gulden kauffen und bezcalen muss, So muss man auch eyn Fuder Biers in den stedden umb viere funffe und sess Gulden kauffin und bezcaln So findet und horet man auch oben woil wie hoich Bier und Kuwe im Lande zu Hessen geschezet und angeslagen wurden sy, der ander und zweyter Teil, hat auch ezliche Furteile vor dem ersten Teyle, in dem und darmidde das der Furste der zu dem andern und zweyten teyle kommen wirdet syne Wine, Wurze, und gewant, in sin Huss da er Hoiff inhalten ist, furn und brengen laissen mag bass und mit myner Kost dann der Furste des ersten teils, Uff bass man nu auch wissen und versten moge, wie es umb die Legere, des Fryhen Gerichtes im Ampte zun Giessen und dem Hittenberge und auch umb die dritte halb hundert Pluge der dann an dem Fogelsberg, bie funffzigen und zu Blanckstein drie sin, und vor eyn gelt, das sie nit dienen dorffen gedinget haben gestalt sin moge, und das nyemandes Gedancken haben do^erffe das der vergessen und davor u^eber gegangen were, So geben Wir zuerkennen das disse obgemelten Legere, bereit an eyne Summen Geldes, mit namen an Driehundert Gulden Jerlicher Gulde, Gerechent und dessglichen die Pluge an eyne besundern Summe Geldis auch Jerlicher Gulde angeslagen und inn die Erbegu^elde broicht sin, Disse beyde Izt vermelten Summe beyde der Legere und der Pluge, sint darnoch alsbalde dem andern und zweyten teile abgerechent, abgezcogen, und abgenommen wurden, so dass darmydde Nydderunge und Virmynnerunge des ubertrages des Geldes und verglicheniss der teyle gemacht und gethan ist wurden, inmaissen man eigentlich die Summe der Legere in Verglicheniss der unverphenten Stedde und Sloss obgeschreben findet, So findet man auch die Summen Geldes der Pluge in den erbe zcinssen verleiget und auch dem andern und zweiten Teile abegerechent und abegezcogen, unn maissen vorgerurt, hierumb nu so kommen adir mugen Wir dieselben Summe, der Legere und Pluge zu keynen fortern abezcoge darmydde dem ersten Teile im Lande zu Hessen im verglichniss wyss zu zusezen und zuzugeben were, ader sin mochte nit brengen, nochdem das bereit geschen und gethan ist, also nu so ko^ennen ader mugen Wir soliche Herlichkeit der vermelten Legere vor eyn Furteil und u^ebertredunge des andern und zweiten teils geyn dem ersten teile nit geachten nochgeschezen, Nochdem Wir nu von den unverphenten Stedden und Schlossen oben gerurt und gesazt und die in disser mutscharunger an zwey teile gemachet han, So sezen Wir nu auch von den verphanten und versazten Stedden und Slossin so die dann in den beiden viel gemelten Landen zu Hessen des ersten Teils vorgerurt, und an der Loyne und der Graveschafft und Herrschafft zciegenhain und Nidde des andern zweiten teils vorgerurt gelegen sin, Also sin nu diss die verphanten Sloss und Stedde im Lande zu Hessen und in dem ersten Teil gelegen, mit Nahmen das Sloss die Glichen und Stet vierdehalb dusent Gulden, das sloss zciegenberg, und stet Funffzcehen Hundert und drie und dryssig Gulden, das Sloiss Ludewigessteyns, und stet Achtzcehen hundert Gulden, das Sloss und die stait Dreferde ein
[Fortsetzung siehe Landgrafen-ID 12002].

Sprache des Originaltextes

deutsch

Nachweise

Aussteller

Boyneburg, Reinhard d.Ä. von · Wallenstein, Eberhard von · Sassen, Ludwig [I.] von · Wolff von Gudenberg, Thiele [V.] · Herzenrode, Bernhard von · Nuß, Johann

Empfänger

Hessen, Landgrafen, Heinrich III. · Hessen, Landgrafen, Ludwig II.

Siegler

Boyneburg, Reinhard d.Ä. von · Wallenstein, Eberhard von · Sassen, Ludwig [I.] von

Weitere Personen

Meisenbug, Hermann [IV.] · Bodenhausen, Bodo [II.] von · Berlepsch, Sittich d.Ä. von · Boyneburg, Rabe [I.] von, gen. von Hohenstein · Dörnberg, Hans d.Ä. von · Feddeler, Henne · Gerße, Otto von · Hohnstein, Grafen, Johann · Lugelin, Hermann [II.] · Hollauch, die von · Katzenelnbogen, Grafen, Philipp II. · Köln, Erzbischöfe, Hermann IV. von Hessen · Kronberg, Frank [IV.] von · Mark, Adolf von der, Doktor · Nassau-Weilburg, Grafen, Philipp II. · Pfalz, Kurfürsten, Friedrich I., der Siegreiche · Solms-Braunfels, Grafen, Bernhard II. · Solms-Braunfels, Grafen, Otto II. · Steinicke, Heinrich · Thüringen, Landgrafen, Wilhelm II. der Tapfere · Waldeck, Grafen, Otto III. · Wallbrunn, Hans [I.] von · Ziegenhain, Grafen, Elisabeth, Frau Johanns II., geb. Gräfin von Waldeck

Weitere Orte

Allendorf (Gem. Bad Sooden-Allendorf) · Alsfeld · Altenburg (Gem. Alsfeld) · Allendorf (Gem. Bad Sooden-Allendorf), Währung · Aula, Fluß · Bad Sooden (Gem. Bad Sooden-Allendorf) · Balhorn (Gem. Bad Emstal), Wald · Barchfeld (Wartburgkreis/Thüringen), Burg · Beise, Fluß · Beisemberg · Biedenbach, Deiche · Biedenkopf · Biedenkopf, Burg · Bilstein (Werra-Meißner-Kreis), Burg · Bilstein (Werra-Meißner-Kreis), Deiche · Bischofferode, Deiche · Blankenstein, Burg · Bodenhausen, Deiche · Borken · Borken, Burg · Brechen · Breitenbach (Schwalm-Eder-Kreis), Deiche · Burg-Gemünden · Burg-Gemünden, Burg · Bürgeln (Landkreis Marburg-Biedenkopf) · Burgund, Herzöge · Burgwald · Cleen, Burg · Corvey, Stift · Diemel · Driedorf, Burg · Eder · Egken, Wald · Eschwege · Eschwege, Esrode · Burg · Felsberg (Schwalm-Eder-Kreis) · Felsberg, (Schwalm-Eder-Kreis), Burg · Flasbach, Fluß · Flensungen · Frankenau · Frankenberg · Frankfurt, Währung · Frauenberg, Burg · Freienhagen (Landkreis Waldeck-Frankenberg), Gericht · Friedewald, Burg · Fulda, Fluß · Fulda, Stift · Gelster · Gemünden (Wohra) · Gemünden (Wohra), Burg · Gleichen · Gleichen, Burg · Gießen · Gießen, Amt · Gießen, Burg · Grebenstein · Grebenstein, Burg · Grünberg · Grünberg, Burg · Gude, Bach · Gudensberg, Burg · Habichtswald · Hasel, Bach · Hauneck · Heiligenberg (Schwalm-Eder-Kreis), Burg · Hegenrod · Heldrungen · Hermannstein, Burg · Hersfeld · Hersfeld, Stift · Hessenhagen · Hessisch Lichtenau · Hirschberg · Hirschberg, Burg · Hoemwarte · Homberg (Efze) · Homberg (Efze), Burg · Homberg (Efze), Zoll · Homberg (Ohm) · Homberg (Ohm), Burg · Hüttenberg, Amt · Immenhausen · Kassel · Kassel, Maße · Kassel, Währung · Kaufunger Wald · Kehrenbach, Bach · Kirchhain · Kirschberg, Wald · Lahn · Lahnberge · Landsburg · Landsburg, Deiche · Langenberg, Wald · Lauter · Limburg · Lindenstruth · Linsinger Wald · Lißberg · Lißberg, Burg · Losse, Fluß · Ludwigstein, Burg · Malsburg · Marburg · Meißen, Markgrafschaft · Melsungen · Melsungen, Burg · Melsungen, Wald · Merlau, Burg · Milpsche, Fluß · Neukirchen (Schwalm-Eder-Kreis) · Neukirchen (Schwalm-Eder-Kreis), Burg · Nidda · Nidda, Burg · Nidda, Fluß · Nidda, Herrschaft · Niedenstein · Nordeck, Burg · Ohm · Osse, Fluß · Piesse, Fluß · Rauschenberg (Landkreis Marburg-Biedenkopf) · Rauschenberg (Landkreis Marburg-Biedenkopf), Burg · Reichenbach (Werra-Meißner-Kreis), Burg · Reichenbach (Werra-Meißner-Kreis), Wald · Reinhardswald · Rodenberg · Rodenberg, Burg · Rodenberg, Wald · Rohrbach, Bach · Romrod (Vogelsbergkreis) · Romrod (Vogelsbergkreis), Burg · Sababurg · Sachsen · Sachsenstein, Burg · Schartenburg · Schemmern · Schmalkalden · Schmalkalden, Burg · Schönstein, Burg · Schotten · Schotten, Burg · Schwalm, Fluß · Schwarzenborn (Schwalm-Eder-Kreis) · Schwarzenborn (Schwalm-Eder-Kreis), Burg · Schwarzenborn (Schwalm-Eder-Kreis), Gericht · Seulinger Wald · Sontra · Sontra, Amt · Sontra, Burg · Sontra, Fluß · Spangenberg · Spangenberg, Burg · Spangenberg, Deiche · Spangenberg, Gericht · Spangenberg, Wald · Spieß · Staufenberg · Staufenberg, Burg · Stornfels · Stornfels, Burg · Thüringen · Trendelburg · Trendelburg, Burg · Treysa · Trier, Stift · Ulrichstein (Vogelsbergkreis) · Ulrichstein (Vogelsbergkreis), Burg · Vacha · Vacha, Burg · Veckerhagen · Veckerhagen, Burg · Vockenrode · Vogelsberg · Waldkappel · Wanfried · Wanfried, Burg · Warme, Fluß · Wartberg, Wald · Weidelsburg · Weidenhausen (Werra-Meißner-Kreis) · Wehre · Welferode (Werra-Meißner-Kreis), Deiche · Werra · Weser · Wetter · Wichte, Bach · Wiessener Wald · Wildeck, Burg · Wolfhagen · Wolfhagen, Burg · Wolfhagen, Deiche · Wolkersdorf (Landkreis Waldeck-Frankenberg), Burg · Ziegenberg, Burg · Ziegenhain · Ziegenhain, Burg · Ziegenhain, Herrschaft · Zierenberg, Burg

Sachbegriffe

Verhandlungen · Verhandlungsführer · Erbteilungen · Schiedsgerichte · Mutschierungen · Fürsten · Ämter · Landesteile · Städte · Wälder · Schiedsleute · Teilungsmodi · Schiedsrichter · Abgaben · Abgaben, Getreide · Abgaben, Geflügel · Ämter · Bier · Brautschätze · Brüder, jüngere · Brüder, Unterhaltszahlung für jüngere · Bürger · Bürgermeister · Burgen · Butter · Deiche · Dienste · Dörfer · Eide · Eier · Eigengüter · Fastnachtshühner · Fische · Fischereien · Frondienste · Gänse · Gefälle · Gerichte · Gesandte · Halsgerichte · Hausgeräte · Heerfahrten · Herbergen · Herbsthähne · Herzöge · Heu · Hofmeister · Jahrmärkte · Käse · Kammerschreiber · Kirchhöfe · Kleinode · Klöster · Kühe · Kupferwerke · Landbeden · Landsteuern · Landvögte · Maße, Kasseler · Mönche · Nonnen · Pfandschaften · Pflüge · Räte · Rentmeister · Ritter · Salz · Schafe · Schatzungen · Schmuck · Schultheiße · Schweine · Stifte · Unschlitt · Urkunden, Abschrift von · Verkäufer · Vorräte · Währungen, Frankfurter · Währungen, Kasseler · Währungen, Weißpfennige · Weinberge · Wildbanne · Witwen · Wüstungen · Zehnte · Zinsen · Zölle

Textgrundlage

Stückangaben, Regest

Demandt, Regesten 2.1

Original

Kopp, Bruchstücke

Zitierweise
Landgrafen-Regesten online Nr. 3252 <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/lgr/id/3252> (Stand: 09.12.2019)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde