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Alartshausen

Wüstung · 369 m über NN
Gemarkung Ellershausen, Gemeinde Frankenau, Landkreis Waldeck-Frankenberg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lage und Verkehrslage:

Genaue Lage unbekannt, in Bereich der Gemarkung Ellershausen vermutet, vielleicht im Bereich der Lengelmühle.

Ersterwähnung:

1201

Siedlungsentwicklung:

Nach einem Bericht des Hainaer Güterverzeichnisses auf der Mitte des 13. Jahrhunderts (Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S. 22-23, Nr. 22, Anmerkungen 2, und S. 443-469, Anhang Nr. VII, S. 20) muss von zwei nahe beieinanderliegenden Orten, Ellershausen und Alartshausen, ausgegangen werden, von denen einer bald wüst geworden ist. Die frühen Bezeichnungen sind nicht eindeutig auf einen der beiden zu beziehen. Deutlich zu trennen sind sie jedoch von der Wüstung Altershausen bei Rennertehausen sowie von Alertshausen (Kreis Siegen-Wittgenstein).

Vorbemerkung Historische Namensformen:

vgl. Altershausen

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • predium (1201)
  • villa (Mitte 13. Jahrhundert)

Burgen und Befestigungen:

  • Nach einem Bericht des Hainaer Güterverzeichnisses auf der Mitte des 13. Jahrhunderts (Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S. 22-23, Nr. 22, Anmerkungen 2, und S. 443-469, Anhang Nr. VII, S. 20) muss von zwei nahe beieinanderliegenden Orten, Ellershausen und Alartshausen, ausgegangen werden, von denen einer bald wüst geworden ist. Die frühen Bezeichnungen sind nicht eindeutig auf einen der beiden zu beziehen. Deutlich zu trennen sind sie jedoch von der Wüstung Altershausen bei Rennertehausen sowie von Alertshausen (Kreis Siegen-Wittgenstein).

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3492484, 5660717
WGS84: 51.08148924° N, 8.89169417° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63501004010

Verfassung

Altkreis:

Frankenberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1200/1220 hat das Stift Wetter ein Mannlehen von 2 Hufen in Alartshausen.
  • 1201 gab Kloster Haina sein Gut in Alartshausen als Entschädigung aus. Nach dem Hainaer Güterverzeichnis aus der Mitte des 13. Jahrhunderts hatte Widerold von Ellershausen mit Herdegen und Otto, den Söhnen seines Bruders Otto, vor Verwandten und Freunden eine Teilung des Erbguts durchgeführt, wobei die Neffen ihre Hälfte im Dorf Alartshausen, er die seine in Ellershausen erhielt. 1235 erhielt Kloster Haina von der Äbtissin von Wetter ihr Gut in Alartshausen im Tausch gegen ein Gut in Aspe.
Zitierweise
„Alartshausen, Landkreis Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/15438> (Stand: 5.10.2018)
 
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