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Herzogtum Nassau 1819 – 39. Kemel

Wisper

Ortsteil · 370 m über NN
Gemeinde Heidenrod, Rheingau-Taunus-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

6,5 km nordwestlich von Bad Schwalbach

Lage und Verkehrslage:

Siedlung mit lockerer Häuseranordnung am Oberlauf der der Wisper.

Ersterwähnung:

(um 1260)

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3427128, 5558330
UTM: 32 U 427082 5556547
WGS84: 50.156651° N, 7.979217° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

439005170

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 168, davon 36 Acker (= 21.43 %), 15 Wiesen (= 8.93 %), 87 Holzungen (= 51.79 %)
  • 1961 (Hektar): 168, davon 0 Wald

Einwohnerstatistik:

  • 1583: 3 Hausgesäße
  • 1809: 122 Einwohner
  • 1827: 148
  • 1885: 121, davon 50 evangelisch (= 41.32 %), 71 katholisch (= 58.68 %)
  • 1961: 51, davon 38 evangelisch (= 74.51 %), 13 katholisch (= 25.49 %)
  • 1970: 54

Diagramme:

Wisper: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1530 und 1629: Hessische Niedergrafschaft, Amt Hohenstein
  • 1806-1813: Kaiserreich Frankreich, Niedergrafschaft Katzenelnbogen (sog. pays reservés unter dem vom Departement Donnersberg beauftragten Präfekten Balthasar Pietsch; Verwaltung weiterhin in Langenschwalbach)
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Langenschwalbach
  • 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VI (Kreisamt Langen-Schwalbach)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Langenschwalbach
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden,Untertaunuskreis
  • 1968: Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis

Altkreis:

Untertaunuskreis

Gericht:

  • 1412: Gericht Wisper
  • 1816: Amt Hohenstein
  • 1817: Amt Langenschwalbach
  • 1849: Justizamt Langenschwalbach
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Langenschwalbach
  • 1867: Amtsgericht Langenschwalbach

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 zur neugebildeten Gemeinde Heidenrod.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Um 1260 werden Graf Eberhard von Katzenelnbogen Eigenleute in Wisper zugesprochen.
  • 1412 trugen die von Hohenstein und Breder von Hohenstein das Gericht Wisper von Graf Johann von Katzenelnbogen zu Lehen.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1585 zum Kirchspiel Kemel gehörig.

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Kemel, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Kemeler Pfarrer Walter Schellemann um 1534.

Reformierter Bekenntniswechsel: 1605, 1626 wieder lutherisch.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Wisper, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10837> (Stand: 16.10.2018)