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Altenburg

Wüstung · 171 m über NN
Gemarkung Muschenheim, Gemeinde Lich, Landkreis Gießen 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Gehöftgruppe; Kloster; Römerkastell; Wüstung

Lagebezug:

4 km südwestlich Lich

Lage und Verkehrslage:

Römisches Kastell auf der Höhe „Alteburg“, einer flachen Geländezunge westlich der Wetter und südlich des Welsbaches am Schnittpunkt mehrerer römischer Straßen. Flurname Alteburg.

Ersterwähnung:

1151

Letzterwähnung:

1174

Siedlungsentwicklung:

In Altenburg befand sich das nördlichste Kohortenkastell am Wetteraulimes. - 1151 diente die Ruinenstätte zur Gründung des Benediktinerklosters. Diese Stätte wurde aber schon nach wenigen Jahrzehnten aufgegeben und an den heutigen Platz der Burg und dann des Klosters Arnsburg im Wettertal verlegt

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • locus 1151 (vgl. Ziff. 2b)

Burgen und Befestigungen:

  • In Altenburg befand sich das nördlichste Kohortenkastell am Wetteraulimes. - 1151 diente die Ruinenstätte zur Gründung des Benediktinerklosters. Diese Stätte wurde aber schon nach wenigen Jahrzehnten aufgegeben und an den heutigen Platz der Burg und dann des Klosters Arnsburg im Wettertal verlegt

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3484754, 5594670
UTM: 32 U 484931 5593102
WGS84: 50.48970247° N, 8.787576362° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53101107005

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

Altkreis:

Gießen

Kirche und Religion

Klöster:

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Altenburg, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10192> (Stand: 5.10.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde