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Zeitgeschichte in Hessen - Daten · Fakten · Hintergründe

Militärische Lage und Stellung der Reichswehrtruppen zum Jahreswechsel, 1918/19

Am Jahreswechsel 1918/19 befinden sich im Bereich des Armeekorps XVIII (im Großherzogtum Hessen und in Teilen der Provinz Hessen-Nassau) noch mehrere Einheiten der Reichswehr, nachdem das linksrheinische Gebiet (Rheinhessen) völlig geräumt werden musste und in einer Zone von zehn Kilometern rechts des Rheins nur eine schwache deutsche Besatzung verbleiben durfte. Im nördlichen Abschnitt III des verbliebenen Gebiets stehen zwei Bataillone des Infanterie-Regiments 117 und eine Eskadron des Dragoner-Regiments 6. Im südlichen Abschnitt IV stehen ein Bataillon des Infanterie-Regiments 81 in Frankfurt sowie in Darmstadt ein Bataillon des Leibgarde-Regiments 115 und zwei Eskadrons Dragoner 23 und 24. Der Kommandeur des Abschnitts III hat seinen Sitz in Runkel, der Kommandeur des Abschnitts IV in Frankfurt.

Das Generalkommando des XVIII. Armeekorps nimmt nach der Rückkehr von der Front seinen Sitz in Bad Nauheim. Kommandierende Generäle sind zunächst Generalleutnant von Etzel, dann Generalleutnant von Etzel (bisher Kommandierender General der Luftstreitkräfte), Generalleutnant Ernst von Hoeppner (1860–1922) und der Chef des Generalstabs Oberstleutnant Georg Wetzell (1869–1947).
(OV)

Belege
  • Kämpfe um Südwestdeutschland 1919–1923, S. 123 f.
Empfohlene Zitierweise
„Militärische Lage und Stellung der Reichswehrtruppen zum Jahreswechsel, 1918/19“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edb/id/2032> (Stand: 2.9.2020)
Ereignisse im Dezember 1917 | Januar 1918 | Februar 1918
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