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Hessen intensiviert den sozialen Wohnungsbau, 19. Februar 1951

Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) stellt den Plan zum Wohnungsbau in Hessen vor. Der Plan sieht vor, im Jahr 1951 25.000 neue Wohnungen entstehen zu lassen. Bereits im Jahr 1950 hatte das Land 30.000 Wohnungsbauten gefördert. Trotz der angespannten Haushaltslage – im Landeshaushalt fehlen rund 200 Millionen DM – stockt das Land die Zuschüsse für den Wohnungsbau von 4.000 auf 7.000 DM pro Haus auf, was den steigenden Materialpreisen geschuldet ist. Das Land verspricht sich von diesem Programm eine Linderung der Wohnungsnot der Flüchtlinge, die zudem durch das Programm die Möglichkeit erhalten sollen, sich näher an ihren Arbeitsort niederlassen zu können. Zudem soll die Landreform Siedlerstellen für geflüchtete Bauern schaffen.
(MB)

Belege
Empfohlene Zitierweise
„Hessen intensiviert den sozialen Wohnungsbau, 19. Februar 1951“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edb/id/3691> (Stand: 24.6.2020)
Ereignisse im Januar 1951 | Februar 1951 | März 1951
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