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Presse berichtet über Einigung zwischen SPD und dem Block der Heimatvertriebenen, 21. Dezember 1952

In der Presse werden Berichte laut, dass es in der Frage der Zusammenarbeit zwischen der SPD und dem Block der Heimatvertriebenen zu einer Einigung gekommen ist. Die Einigung beinhalte die Übernahme wichtiger Posten durch Vertreter des Blocks. Die personellen Besetzungen müssen allerdings noch vom Landtag beschlossen werden. Den Posten des Staatsbeauftragten für die Notstandsgebiete in Nordhessen und in den Grenzgebieten soll Prof. Dr. Wilhelm Ziegler (1891–1962), stellvertretender Vorsitzender der Block-Landtagsfraktion, übernehmen. Leitender Direktor der Flüchtlingssiedlung Allendorf soll der Block-Landtagsabgeordnete Günther Draub (1902–1957) werden. Der Landesvorsitzende des Blocks, Lothar Kunz, betont, es handele sich um eine Zusammenarbeit mit der SPD, eine Koalition sei nicht vorgesehen.
(MB)

Belege
Empfohlene Zitierweise
„Presse berichtet über Einigung zwischen SPD und dem Block der Heimatvertriebenen, 21. Dezember 1952“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edb/id/4153> (Stand: 15.3.2018)
Ereignisse im November 1952 | Dezember 1952 | Januar 1953
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