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Eröffnung des wiederaufgebauten Liebig-Museums in Gießen, Juli 1952

In Gießen wird das wiederaufgebaute Liebig-Museum feierlich eröffnet. Das Museum war 1944 zerstört worden. Zuvor waren jedoch die wertvollen Exponaten in Sicherheit gebracht worden. Im Museum werden diese ausgestellt. So finden sich in den Räumlichkeiten der Fünf-Kugelapparat für chemische Analysen, der Verbrennungsapparat, der Liebigsche Kühler sowie der Apparat zur Herstellung flüssiger Kohlensäure als Ausstellungsstücke. Die Totenmaske Justus Freiherr von Liebigs wird im ehemaligen Arbeitszimmer gezeigt. Ebenso bewahrt das Museum die Briefe Liebigs auf und es stellt die einzige Liebig-Gedenkstätte dar. Im Rahmen der Wiedereröffnung erhalten Oberbürgermeister Dr. Engler, Professor Dr. E. Weitz und Apotheker Adolph die goldene Liebig-Medaille der Gesellschaft Liebig-Museum, die Dr. Fritz Merck an sie verleiht. Oberregierungsrat Dr. Fritsche nimmt an der Veranstaltung als Vertreter des Kultusministeriums teil. Freiherr Heinrich von Liebig, der Neffe des Gefeierten, vertritt die Familie bei der Feierlichkeit.
(MB)

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Empfohlene Zitierweise
„Eröffnung des wiederaufgebauten Liebig-Museums in Gießen, Juli 1952“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edb/id/4090> (Stand: 30.4.2019)
Ereignisse im Juni 1952 | Juli 1952 | August 1952
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