Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Zeitgeschichte in Hessen - Daten · Fakten · Hintergründe

Seite von 25

482 Treffer für Ihre Suche nach 'Sachbegriff = Sozialdemokratische Partei Deutschlands' in 5053 Dokumenten

Dies sind die Treffer 121 bis 140 | → Suche eingrenzen

  1. Besetzung des Kasseler Rathauses und Absetzung des Oberbürgermeisters durch die SA, 24. März 1933
    Nachdem die Kasseler SA die Ein- und Ausgänge des Rathauses besetzt hat, dringt Roland Freisler (1893–1945) bis zu Oberbürgermeister Herbert Stadler (1880–1943; Oberbürgermeister seit 1925) vor und zwingt ihn zum sofortigen Rücktritt. Als sein Nachfolger wird der Nationalsozialist Gustaf Lahmeyer (1889–1968) ausgerufen. Städtische Beamte oder anwesende Stadtverordnete, die den ... »Details
  2. Einrichtung einer ersten Schutzhaftstelle in Kassel, 26. März 1933
    In Kassel wird eine Baracke neben dem Karlshospital als Schutzhaftstelle zur Inhaftierung von Kommunisten, Gewerkschaftern, Sozialdemokraten, Juden oder anderen den Nationalsozialisten missliebigen Personen eingerichtet.(OV) ... »Details
  3. SPD-Stadtverordnete müssen vor NSDAP-Mehrheit in Eschwege kapitulieren, 30. März 1933
    In der zweiten Sitzung der Stadtverordneten in Eschwege gibt der sozialdemokratische Stadtverordnete Friedrich Hoßbach (1877–1971) die Erklärung ab, dass sich die Mitglieder seiner Fraktion »nicht mehr parteigebunden fühlten, sondern als Vertreter der Gewerkschaften anwesend seien. Er sagte ferner, daß sich diese Stadtverordneten hinter die vom Reichspräsidenten beauftragte und von der ... »Details
  4. Eröffnung der neugewählten Stadtverordnetenversammlung in Kassel, 30. März 1933
    In Kassel konstituiert sich die am 12. März neu gewählte Stadtverordnetenversammlung. Den gewählten Verordneten der SPD und der KPD wird die Teilnahme verwehrt. Die vier Vertretern der KPD hat man ihre Mandate entzogen, ebenso dem Sprecher der SPD-Fraktion Christian Wittrock (1882–1967). Die anderen 16 sozialdemokratischen Stadtverordneten werden massiv eingeschüchtert und so an der ... »Details
  5. Säuberung der Verwaltung in Kassel von missliebigen Beamten und Richtern, 31. März 1933
    Der führende Kasseler Nationalsozialist Roland Freisler (1893–1945) drängt die jüdischen Richter am Oberlandesgericht Kassel, Richard Neukirch und Heinz Arnthal, ein »Urlaubsgesuch« einzureichen. Auch die Oberschulräte Heinrich Deiters und Dr. Käthe Heinemann (1889–1972), die der SPD angehören oder nahestehen, werden durch eine »Beurlaubung« aus dem Dienst entfernt.(OV) ... »Details
  6. Ernennung Adolf Hitlers zum Ehrenbürger der Stadt Wiesbaden, 31. März 1933
    Die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung ernennt Reichskanzler Adolf Hitler (1889–1945) zum Ehrenbürger. Nur die sozialdemokratische Fraktion und der Zentrumsabgeordnete Ferdinand Grün (1886–1968) stimmen der Ernennung nicht zu.(OV) ... »Details
  7. Konstituierung des Marburger Stadtparlaments, 3. April 1933
    In Marburg konstituiert sich das am 12. März neugewählte Stadtparlament. Von den Stadtverordneten bleiben die vier SPD-Vertreter der Sitzung fern. Der gewählte KPD-Abgeordnete ist zuvor in Schutzhaft genommen worden. Der demokratisch-liberale Zeitungsverleger Hermann Bauer (1897–1986) erhält als Pressevertreter keinen Zutritt zur Sitzung. Die NSDAP- und DNVP-Vertreter im Stadtparlament ... »Details
  8. Tod des früheren hessischen Staatspräsidenten Carl Ulrich, 12. April 1933
    Der frühere sozialdemokratische Staatspräsident des Volksstaats Hessens, Carl Ulrich, stirbt in Offenbach am Main im Alter von 80 Jahren. Ulrich hat dem Deutschen Reichstag von 1890 bis 1930, also vierzig Jahre, fast ununterbrochen als Abgeordneter angehört.(OV) ... »Details
  9. Bekanntgabe der Zusammensetzung des Hessischen Landtags, 18. April 1933
    Es wird bekanntgegeben, wie sich Landtage und Bürgerschaften nach dem Gleichschaltungsgesetz zusammensetzen. Danach gehören dem auf 45 Mitglieder verkleinerten Hessischen Landtag die Parteien mit folgender Anzahl an Sitzen an:NSDAP 26 (32)Deutschnationale 1 (1)Volkspartei 0 (1)Mittelparteien 0 (1)Zentrumspartei 7 (10)SPD 11 (17)KPD 5 (8) nicht zugeteilt ... »Details
  10. SPD-Abgeordnete in Hersfeld von der Kreistagsarbeit ausgeschlossen, 30. Mai 1933
    Der stellvertretende Landrat des Kreises Hersfeld Richard Bienert gibt während seiner Eröffnungsrede des Hersfelder Kreistages den Ausschluss der sozialdemokratischen Abgeordneten von der Kreistagsarbeit bekannt: ... »Details
  11. Verbot der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, 22. Juni 1933
    Reichsinnenminister Wilhelm Frick (1877–1946) erklärt die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) zur staats- und volksfeindlichen Partei. Die Landesregierungen werden von ihm aufgefordert, auf Grund der Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz für Volks und Staat vom 28. Februar 1933 die notwendigen Maßnahmen gegen die SPD zu treffen. Insbesondere sollen sämtliche Mitglieder der ... »Details
  12. Sozialdemokraten in Marburg in Schutzhaft genommen, 25. Juni 1933
    Nach dem Verbot der SPD werden in Marburg zehn Parteimitglieder in Schutzhaft genommen. Unter ihnen befindet sich mit dem jungen Juristen Georg Gaßmann (1910–1981) der spätere Marburger Oberbürgermeister sowie mit dem Vorsitzenden der SPD-Ortgruppe August Eckel (1896–1978) der von 1945 bis 1966 amtierende Marburger Landrat. (OV/KU) ... »Details
  13. Ausschluss von Stadtverordneten aus der Frankenberger Stadtverordnetenversammlung, 30. Juni 1933
    Der Vorsteher der Frankenberger Stadtverordnetenversammlung gibt ein Schreiben des Landrats des Kreises Frankenberg an zwei Stadtverordneten bekannt, denen „polizeilich nahegelegt wird, sich jeder Mandatsausübung zu enthalten“. Es handelt sich um den jüdischen Stadtverordneten Dilloff und den sozialdemokratischen Abgeordneten Schulte, der der vor kurzem im Reich verbotenen SPD ... »Details
  14. Gestapo-Stelle in Kassel berichtet über parteipolitische Lage, 28. Juli 1933
    Die Staatspolizeistelle Kassel gibt einen Bericht über die parteipolitische Lage im Bezirk Kassel. Von einer politischen Betätigung der KPD sei nach der Ermittlung und Aufhebung des 3. Führeraufgebots der KPD nichts mehr zu merken. Es sei offenbar erfolgreich gewesen, in erster Linie die Schreibmaschinen und Vervielfältigungsapparate sicherzustellen. Zur Verteilung von Flugblättern in ... »Details
  15. SPD-Bericht über Korruptionsfälle in Frankfurt, April-Mai 1934
    Der Deutschland-Bericht des Exilvorstands der SPD gibt Meldungen über eine Reihe von Korruptionsfällen in Behörden und NSDAP-Parteiorganisationen wieder, darunter zwei aus Frankfurt: Der Geschäftsführer der nationalsozialisitischen Tageszeitung von Frankfurt/Main hat Beträge in einer Gesamthöhe von Mk. 60.000,- unterschlagen. – Dem städtischen Dezernenten für das Siedlungswesen wird ... »Details
  16. Berichte über Entwicklungen in der Rüstungsindustrie, April - Mai 1934
    Die Deutschland-Berichte des Exilvorstand der SPD geben Nachrichten über eine verstärkte Produktion für Rüstungszwecke wieder, darunter auch in Hessen: In der optischen Industrie in Hessen werden Feldstecher und Meßapparate für Heereslieferungen hergestellt. In Offenbach ist die Lederindustrie nur soweit beschäftigt, als es sich um Heereslieferungen handelt, sonst liegt sie nach wie vor ... »Details
  17. Stand der Arbeiten am nationalsozialistischen Autobahnbau-Programm, um 15. April 1934
    Der Deutschland-Bericht April / Mai 1934 des Exilvorstands der SPD gibt seine Informationen über den Stand des propagandistisch groß angekündigten Autobahnbau-Programms wieder: ... »Details
  18. Rigorores Wohlgehen des Wohlfahrtsamts Frankfurt gegen erwerblose Frauen, Mai - Juni 1934
    Im Deutschland-Bericht des Exilvorstands der SPD für die Monate Mai und Juni wird das rigorose Vorgehen der Wohlfahrtsämter geschildert. So wird aus Frankfurt berichtet:Das städtische Wohlfahrtsamt hat die ledigen erwerbslosen Frauen bis zu 40 Jahren aufgefordert, in ein Erwerbslosenheim zu gehen. Als sich 15 Frauen weigerten, weil sie Kinder oder Angehörige zu versorgen haben, wurde ihnen ... »Details
  19. Bericht über Hamsteraktionen und Angstkäufe, auch in Hessen, Mai-Juni 1934
    Der Deutschland-Bericht des SPD-Exilvorstands für Mai/Juni 1934 schildet Hamsteraktionen und Angstkäufe, u.a. in Frankfurt:In welchem Grade die Unsicherheit zugenommen hat, zeigt das dauernde Anwachsen der Angstkäufe. Diese Hamsterei – vor der in den letzten Wochen wiederholt die offizielle Presse und zahlreiche öffentliche Stellen vergeblich gewarnt haben – ist nicht nur eine Folge des ... »Details
  20. Misserfolge der sogenannten Miesmacher-Aktion der NSDAP auch in Hessen, Mai - Juni 1934
    Nach Information des Exil-Vorstands der SPD, die im Deutschland-Bericht für die Monate Mai/Juni 1934 wiedergegeben werden, war die sogenannte Miesmacher-Aktion der NSDAP vielerorts ein Misserfolg: Unter der Überschrift »Entscheidungsschlacht gegen die Miesmacher und Kritikaster« schrieb der »Völkische Beobachter« am 4. Mai: »Beginnend mit den ersten Maitagen bis zum 30. Juni sollen ... »Details
Treffer je Seite: · Seitenanfang
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde