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Johannes-Bartholomäus-Fenster Chor I→ Marburg, Elisabethkirche

Beschreibung

Fig. 441. Marburg, Elisabethkirche. Grundriss

Zweibahniges und siebenzeiliges Fenster mit sechs unterschiedlich hohen Rechteckfeldern und großer Sechspassrosette im Maßwerk. Die Kreuzigung im Maßwerk befindet sich wahrscheinlich noch an ursprünglicher Stelle, die Hll. Johannes Baptista und Bartholomäus, deren Oberkörper offenbar erst zu einem späteren Zeitpunkt mit den darüberliegenden Architekturfeldern zusammengebleit wurden, könnten dagegen aus einem anderen Fenster stammen und zusammen mit den vier Feldern eines Genesiszyklus erst von Neidert hierher versetzt worden sein. Anstelle der Erschaffung der Tiere war vor der Restaurierung von 1903–1905 das heute im Universitätsmuseum ausgestellte Trinitätsbild eingeflickt. Die Fenster der Genesiswerkstatt [↓ Reste eines Genesiszyklus in Chor I] werden an anderer Stelle im Katalog behandelt (s. S. 379–403).

Zuordnung
Marburg, Elisabethkirche » Die spätromanische Erstausstattung » Die Verglasung des Chores um 1245/50 (Werkstatt der spätromanischen Standfiguren)
Drucknachweis
CVMA Band III/3, S. 364
Bildnachweis
CVMA Großdia RT 06/096

Reste eines Genesiszyklus in Chor I

Zuordnung
Marburg, Elisabethkirche » Die spätromanische Erstausstattung » Die Verglasung der Südkonche um 1245/50 (Werkstatt des Genesisfensters)
Beschreibung
Neidert versetzte die vier Felder eines Genesiszyklus in die unteren Zeilen des Achsenfensters an die Stelle der fehlenden Standfiguren unterhalb der Hll. Johannes Baptista und Bartholomäus. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts befanden sich die Felder 1b (Erschaffung der Meere und Gestirne), 2a (Adam und Eva bei der Arbeit) und 2b (Sündenfall) in 2b, 1a und 1b; das Feld 1a war als Flickstück in Chor SÜD II, 1b eingesetzt, das heute im Marburger Universitätsmuseum gezeigte Trinitätsbild befand sich seinerzeit in Chor I, 2a.
Drucknachweis
CVMA Band III/3, S. 390
Zugehörige Scheiben
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