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Südhessisches Flurnamenbuch

Fitz

Klein
Deutung
Wohl zu ahd. fizza ‚Gebinde, Gewebe, Faden‘, mhd. vitze st. M. ‚eine beim Haspeln abgeteilte und für sich verbundene Anzahl Fäden‘ in der Bedeutung ‚geflochtene Rute zum Schlagen, Gerte (zur Herstellung der Fachwerkfüllung)‘. Die FlN beziehen sich dann entweder auf künstlich angelegte Weidengeflechte zur Befestigung eines Bachufers oder aber auf die Stellen, an denen die Fitzgerten geschnitten wurden.
Literatur
Karg-Gasterstädt/Frings 3, 935, Lexer 3, 382 f.; Kluge/Seebold 268; DWB 3, 1695; SHessWb 2, 755, PfälzWb 2, 1408; Dittmaier (1963), S. 72. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
DWB: → fitz; Wörterbuchnetz: → Fitz