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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 21. Niedenstein

Schwolsbach

Wüstung · 397 m über NN
Gemarkung Niedenstein, Gemeinde Niedenstein, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

8,5 km nordwestlich von Gudensberg.

Lage und Verkehrslage:

Im Nordosten der Gemarkung Niedenstein; Flurname Schwolsbach.

Ersterwähnung:

1266

Historische Namensformen:

  • Swasbach (1266) [Landau, Beschreibung des Hessengaues S. 60]
  • Schwabsbach, zu (1421)
  • Swaspach (1439)
  • Schwabspach (1447)
  • Schwaßbach (1544)
  • Swaßbach (1567)
  • Schwoßbach (1580)
  • Schwasbach (1593)
  • Schwosbach (1745)

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1421: Wüstung.
  • 1735: Gehölz.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3522871, 5679160
UTM: 32 U 522788 5677328
WGS84: 51.24686281° N, 9.326491364° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63401804008

Einwohnerstatistik:

  • 1421: wüst.
Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1421: Erzbischof Konrad von Mainz belehnt Bernhard von Dalwigk mit Wüstung und Zehnten zu Schwolsbach; folgend Belehnungen bis 1801.
  • 1434: Landgraf Ludwig belehnt Hermann Hund mit Wüstung Schwolsbach; folgend Belehnungen bis 1655.
  • 1735: Landgraf Friedrich belehnt die von Buttlar mit Gebüsch Schwolsbach; folgend Belehnungen bis 1818.

Zehntverhältnisse:

1379: Eckhard von Grifte verkauft seinen Zehnten zu Schwolsbach einem Gudensberger Bürger.

1421: Erzbischof Konrad von Mainz belehnt Bernhard von Dalwigk mit Wüstung und Zehnten zu Schwolsbach; folgend Belehnungen bis 1801.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Schwolsbach, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4256> (Stand: 9.11.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde