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Herzogtum Nassau 1819 – 33. Dörsdorf

Ramstatt

Wüstung · 321 m über NN
Gemarkung Michelbach, Gemeinde Aarbergen, Rheingau-Taunus-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

21,1 km nordöstlich von Bad Schwalbach

Ersterwähnung:

1194/98

Siedlungsentwicklung:

1605 besteht Ramstatt aus 2 Höfen. Nach 1867 wird das Anwesen abgebrochen.

Historische Namensformen:

  • Ramestat (1194/98)
  • Ramscheydt (1449)
  • Ranstadt (1596)
  • Ranstädten (1787)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3435072, 5566922
UTM: 32 U 435023 5565135
WGS84: 50.23480735° N, 8.088898361° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

43900104004

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Herrschaft Idstein

Altkreis:

Untertaunuskreis

Gericht:

  • 1449: Nassauisches Gericht Michelbach
Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1194/98 besitzt Wener von Bolanden als katzenelnbogisches Lehen einen Neubruch zu 15 Unzen. 1441 gehört ein Hof den Boos von Waldeck und den von Reifenberg gemeinschaftlich. 1596 verkaufen Hans von der Leyen und seine Frau Juliane Donner von Lohrheim eine Rente aus ihrem Hof zu Ramstatt an Bernhard Hoerneck von Weinheim. 1605 gehört einer der beiden Höfe den von Heiden. Um 1650 ist der Freiherr von Hohenfeld alleiniger Besitzer. 1748 wird er an Oberjägermeister Freiherr von Hayn verkauft, der den hof 1749 auf 9 Jahre an die Eheleute Johann Matthias Egert verpachtet. Um 1756 erwirbt die Landesherrschaft das Anwesen.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zum Kirchspiel Michelbach gehörig.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Ramstatt, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11064> (Stand: 17.2.2014)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde