Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Historisches Ortslexikon

Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
5119 Kirchhain
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Historische Karten
Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 61. Kirchhain

Hundsbach

Wüstung · 252 m über NN
Gemarkung Ernsthausen, Gemeinde Rauschenberg, Landkreis Marburg-Biedenkopf 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

7,5 km nördlich Kirchhain

Lage und Verkehrslage:

Im Hundsbach-Tal an der Grenze der Gemarkung Ernsthausen und Burgholz

Flurnamen Hundsbach (etwas nordwestlich der wüsten Hofstelle)

Ersterwähnung:

1349

Letzterwähnung:

nach 1353

Siedlungsentwicklung:

Wüstung nach 1353

Zwischen 2 Teichdämmen die Reste einer Hofbefestigung (Wasserburg mit Vorburg)

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3497350, 5638440
UTM: 32 U 497277 5636625
WGS84: 50.88128821° N, 8.96128998° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53401703002

Verfassung

Altkreis:

Marburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1349 hat Johann Riedesel der Ältere von Graf Johann von Ziegenhain Gaden und Hof zu Hundsbach als Mannlehen.
  • 1452 und 1512 ist die Wüstung Hundsbach fuldisches Lehen der von Treisbach als Erbteil der von Erfurtshausen,
  • 1539-1569: Rau von Holzhausen,
  • .1570-1667: von Buseck,
  • 1667-1704: von Hornberg.
  • 1726-1809 sind die Grafen von Seibelsdorf,
  • später die von Bardeleben Lehnsinhaber.

Ortsadel:

1353 nennt sich ein Riedesel nach Hundsbach

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Hundsbach, Landkreis Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9112> (Stand: 8.11.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde