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Welferode

Wüstung · 219 m über NN
Gemarkung Frankershausen, Gemeinde Berkatal, Werra-Meißner-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Hof; Mühle; Wüstung

Lagebezug:

9,5 km nordwestlich von Eschwege gelegen

Lage und Verkehrslage:

Wüst im Gericht Bilstein zwischen Wellingerode und Frankershausen an der Stelle des Schafhofs (s. d.) gelegen

Dieser befindet sich rund 1,5 km südöstlich der Ortsmitte von Frankershausen in dessen Gemarkung.

Ersterwähnung:

1272

Letzterwähnung:

1592

Historische Namensformen:

  • Weldeverot, de (1272) [Landau]
  • Waldolverode, de (1273) [Wyss 1, 294]
  • Walfferoide (1498) [Bilsteiner Salbuch]
  • Welfferode (1592) [Mercators Karte]

Bezeichnung der Siedlung:

  • Wüstung (1498)
  • Hof und Mühle (1592)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3565663, 5677405
UTM: 32 U 565563 5675574
WGS84: 51.22777315° N, 9.938963395° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63600202011

Einwohnerstatistik:

  • 1498: wüst
  • 1592: Hof und Mühle
Verfassung

Altkreis:

Eschwege

Gericht:

  • Bilstein
Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Die Wüstung "Walfferoide" gehörte gemäß dem Bilsteiner Salbuch von 1498 mit Gericht, Dienst u. a. dem Landgrafen.
  • Auf Mercators Karte von 1592 findet man "Welfferode" dann aber wieder als Hof und Mühle.

Ortsadel:

Adlige (1273 und 1301)

Wirtschaft

Mühlen:

Mercators Karte von 1592 zeigt neben einem Hof auch eine Mühle in "Welfferode".

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Welferode, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7232> (Stand: 8.11.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde