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Fürstentum Waldeck und Pyrmont 1866

Kotthausen

Wüstung · 399 m über NN
Gemarkung Heringhausen, Gemeinde Diemelsee, Landkreis Waldeck-Frankenberg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Sonstiges

Lagebezug:

16,5 km nordwestlich von Korbach

Lage und Verkehrslage:

Zwischen Heringhausen und Bontkirchen am Diemelsee gelegen

Ersterwähnung:

1120

Siedlungsentwicklung:

1497 wüst

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3478279, 5692863
UTM: 32 U 478214 5691026
WGS84: 51.37007187° N, 8.687023753° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63500706003

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1549: Grafschaft Waldeck, Amt Eisenberg

Altkreis:

Waldeck

Herrschaft:

1549 wird Graf Wolrad II. von Waldeck wegen Übergriffe in der Wüstung Kothausen vor das kaiserliche Gericht geladen.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1120 bestätigt der Kölner Erzbischof Friedrich I. dem Kloster Flechtdorf den Besitz einer Mühle, eines Vorwerks und 26 Hufen, die als Lehngüter von Ministerialen zur dortigen Kirche gehören. 1194 bestätigt Adolf von Altena nur noch eine Hufe und eine Mühle. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts verkauft Gottschalk genannt Kothusen dem Kloster Flechtdorf u.a. ein Gut in Kothausen, das er von Dietrich von Honrade zu Lehen trägt. 1356 erhält der Padberger Bürger Heinrich genannt Vierling das Gut in und außerhalb des Dorfes für eine jährlichen Erbzins.

Zehntverhältnisse:

Zur Zeit des Abtes Erkenbert (1107-1128) ist der Zehnte der Propstei Marsberg zugewiesen.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Kotthausen, Landkreis Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/1623> (Stand: 22.1.2018)
 
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