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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 43. Altmorschen

Leimbach

Wüstung · 179 m über NN
Gemarkung Altmorschen, Gemeinde Morschen, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

10,8 km südöstlich von Melsungen.

Lage und Verkehrslage:

Wüst im Amt Spangenberg zwischen Altmorschen und Heinebach. Der Ort befand sich 2,2 km südöstlich von Altmorschen nördlich an der Fulda. In der Nähe liegt heute ein moderner Hof, der nach der Wüstung benannt wurde (Leimbachs Hof).

Ersterwähnung:

1061

Letzterwähnung:

1579

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3544419, 5657608
UTM: 32 U 544327 5655785
WGS84: 51.05188113° N, 9.632423958° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63401501004

Einwohnerstatistik:

  • 1579: Wüste Kirche noch erwähnt (Heydauer Salbuch).
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

Altkreis:

Melsungen

Gericht:

Besitz

Ortsadel:

Nach dem Ort nannte sich vermutlich ein Geschlecht von Leimbach, das schon 1220 vorkam (Wyss 1,9) und im 15. Jahrhundert ausstarb.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1235 wurde ein Pleban genannt.
  • 1263 schenkte Landgräfin Sophie die Kirche dem Kloster Heydau (UA Heydau).
  • 1579 wurde die wüste Kirche noch erwähnt (Heydauer Salbuch).
  • Möglicherweise befand sie sich 0,9 km weiter nordwestlich auf dem Kapellberg.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Leimbach, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/5052> (Stand: 19.7.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde