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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 21. Niedenstein

Holzkirchen

Wüstung · 341 m über NN
Gemarkung Balhorn, Gemeinde Bad Emstal, Landkreis Kassel 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

6 km südöstlich von Wolfhagen

Lage und Verkehrslage:

Wüst im Gericht Wolfhagen in der Feldmark von Balhorn 1,5 km nordwestlich des Ortes in der amtlichen Flur Holzkirchen, mundartlich Holzkerchen (hier mittig lokalisiert). Knapp westlich davon liegt auch der Holzkirchenborn.

Ersterwähnung:

1081

Letzterwähnung:

1515

Siedlungsentwicklung:

1345 ist die Kirche vom Einsturz bedroht (HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 251)

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • vicus (1074) [HStAM Urk. 27 (Urkundenarchiv Hasungen)]
  • verwüstetes Dorf (1334)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3515791, 5683309
UTM: 32 U 515711 5681476
WGS84: 51.28439525° N, 9.225277663° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63300601002

Flächennutzungsstatistik:

  • Die Hufen des Dorfes waren im 19. Jahrhundert noch gesondert.

Einwohnerstatistik:

  • 1515: 9 Personen aus Holzkirchen gaben Gült (Hasunger Gültregister)
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

Altkreis:

Wolfhagen

Gericht:

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1081 erhält das Kloster Hasungen von Godebold und Erkenbold den Ort Holzkirchen.
  • Landgraf Heinrich II. tauscht 1334 u.a. seine Einkünfte in dem wüsten Dorf Holzkirchen gegen Einkünfte aus Waldau mit dem Kloster Hasungen.. 1515 geben aus Holzkirchen 9 Personen Gült (Hasunger Gültregister).
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • Plebane werden 1235 bis 1350 genannt
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Holzkirchen, Landkreis Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2839> (Stand: 4.4.2019)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde