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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 34. Waldkappel

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Hoheneiche

Ortsteil · 190 m über NN
Gemeinde Wehretal, Werra-Meißner-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

8,5 km südwestlich von Eschwege gelegen

Lage und Verkehrslage:

Am Schnittpunkt der früheren Fernstraßen Köln - Eisenach und Northeim - Fulda gelegen.

Bahnhof der Eisenbahnlinie Bebra – Friedland ("Bebra-Friedländer-Bahn";"Werratalbahn III") (Inbetriebnahme der Strecke 31.10.1875).

Ersterwähnung:

1231

Siedlungsentwicklung:

Hoheneiche war in seiner vom Verkehr begünstigten Lage am Schnittpunkt der ehemaligen Fernstraßen Köln - Eisenach und Northeim - Fulda seit jeher Anlaufpunkt vieler Reisender gewesen. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Dorf dann durch den Anschluss an die Bahnstrecke Göttingen - Bebra wieder zu einem lokalen Verkehrsknotenpunkt. Dort konnten die in der Umgebung erwirtschafteten Güter umgeschlagen werden.

Historische Namensformen:

Ortsteile:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Burgen und Befestigungen:

  • Hoheneiche war in seiner vom Verkehr begünstigten Lage am Schnittpunkt der ehemaligen Fernstraßen Köln - Eisenach und Northeim - Fulda seit jeher Anlaufpunkt vieler Reisender gewesen. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Dorf dann durch den Anschluss an die Bahnstrecke Göttingen - Bebra wieder zu einem lokalen Verkehrsknotenpunkt. Dort konnten die in der Umgebung erwirtschafteten Güter umgeschlagen werden.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3568095, 5666538
UTM: 32 U 567994 5664711
WGS84: 51.12982283° N, 9.971717706° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

636014010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 384, davon 223 Acker (= 58.07 %), 14 Wiesen (= 3.65 %), 114 Holzungen (= 29.69 %)
  • 1961 (Hektar): 387, davon 122 Wald (= 31.52 %)

Einwohnerstatistik:

Diagramme:

Hoheneiche: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Niederhessen, Amt Bischhausen
  • 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Bischhausen
  • 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Eschwege, Kanton Reichensachsen
  • 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Bischhausen
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Eschwege
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Eschwege
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Eschwege
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Werra-Meißner-Kreis

Altkreis:

Eschwege

Gericht:

  • Samtgericht Boyneburg
  • 1822: Justizamt Bischhausen
  • 1867: Amtsgericht Bischhausen
  • 1879: Amtsgericht Bischhausen
  • 1932: Amtsgericht Sontra
  • 1957: Amtsgericht Eschwege

Gemeindeentwicklung:

Am 1.2.1971 kam es im Zuge der hessischen Gebietsreform zum Zusammenschluss der Gemeinden Hoheneiche und Oetmannshausen zur neuen Gemeinde Hoheneiche. Ab 31.12.1971 wurde dieses als Ortsteil der Gemeinde Wehretal eingegliedert, seit dem 28.01.1976 aber ohne Oetmannshausen, das seitdem einen eigenen Ortsteil bildete.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Dorf der von Boyneburg
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • Mainzer Diözese
  • plebanus (1233)

Pfarrzugehörigkeit:

Es war 1585 wie 1872 Filial von Wichmannshausen.

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen ab 1526.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Hoheneiche, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/6034> (Stand: 16.10.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde