Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Historisches Ortslexikon

Friedelhausen

178 m über NN
Gemarkung Odenhausen, Gemeinde Lollar, Landkreis Gießen 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Gehöftgruppe; Wüstung

Lagebezug:

11 km nordwestlich von Gießen

Lage und Verkehrslage:

Schloßanlage mit Gutshof und Hofanlage in Auniederung am linken Ufer der Lahn.

Haltepunkt der 1850 erbauten Eisenbahnlinie Kassel - Frankfurt am Main ("Main-Weser-Bahn").

Ersterwähnung:

1430

Historische Namensformen:

  • Fredelnhusen, zu (1430) [Staatsarchiv Darmstadt Lehnsurk. Rolshausen A 5 Nr. 329/1]
  • Friedelnhausen, zue (1622) [Staatsarchiv Darmstadt A3 Nr. 112/1]

Bezeichnung der Siedlung:

  • Gut und Schloß 1907

Burgen und Befestigungen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3479654, 5616559
UTM: 32 U 479588 5614752
WGS84: 50.68424356° N, 8.711056933° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53101302003

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1577: Amt und Stadtgericht Staufenberg
  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Oberamt Gießen

Altkreis:

Gießen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1430 bekunden die Vettern Eberhard und Friedrich von Rolshausen, daß Landgraf Ludwig I. von Hessen sie mit den Gütern zu Frankenhausen und Dickenbach belehnt hat
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

zu Kirchberg

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Kirchberg, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Kirchberger Pfarrer Johannes Girwig um 1536.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Friedelhausen, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10286> (Stand: 5.10.2018)
 
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