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Steinbach

Wüstung · 210 m über NN
Gemarkung Laubach, Gemeinde Laubach, Landkreis Gießen 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

7,5 km südöstlich von Grünberg

Lage und Verkehrslage:

Südlich des Bachbettes der Wetter Konzentration mittelalterlicher Scherben. Flurname Zu Steinbach, Steinbacherkopf

Ersterwähnung:

1340

Letzterwähnung:

1427

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • Wüstung 1427

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3500700, 5599900
UTM: 32 U 500625 5598100
WGS84: 50.53484332° N, 9.00882211° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53101004009

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1341: Gericht Laubach

Altkreis:

Gießen

Herrschaft:

Im Zuge des solmsischen Teilungsvertrages des Jahres 1432 kommt Steinbach als Zubehör von Laubach an Graf Johann von Solms (Solmser Urkunden 1 Nr. 996).

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Um 1347 hat Wenzel von Engelhausen als Falkensteiner Lehen einen Hof in Steinbach (Löffler, Herren von Falkenstein Bd. 2 Nr. 988).
  • 1427 befreien die Grafen von Solms die Stadt Laubach von allen Diensten in den Wüstung Ober-Laubach, Steinbach und Germannshausen. Bgmstr., Schöffen und Rat verpflichten sich, stattdessen 6 fl. zu der alten Beede jährlich zu zahlen vorbehaltlich des alten Geschosses, daß die Grafen,ihre Mannen und Burgmannen bisher dort hatten. Die Bürger dürfen Wald und Forst dort (d.h. bei den Wüstung) behalten (Solmser Urkunden 1 Nr. 952).
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Steinbach, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10482> (Stand: 11.11.2014)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde