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Herzogtum Nassau 1819 – 48. Dickschied

Mappen

Hof · 486 m über NN
Gemarkung Obergladbach, Gemeinde Schlangenbad, Rheingau-Taunus-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Hof

Lagebezug:

9,3 km südwestlich von Bad Schwalbach

Historische Namensformen:

  • Mappen (1173)
  • Appen (1178)
  • Mappen (1211)

Bezeichnung der Siedlung:

  • curtis (1173);
  • curia (1178);
  • curticula (1211);

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3428972, 5548475
UTM: 32 U 428925 5546696
WGS84: 50.06828776° N, 8.006850604° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

43901404001

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, Vizedomamt Rheingau, Amtskellerei Eltville und Amtsvogtei Erbach (Freiherr von Greiffenclau zu Vollrads)

Altkreis:

Untertaunuskreis

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1173 wird zunächst nach langwierigen Verhandlungen das Gelände des späteren Hofes vom Zisterzienserkloster Eberbach erworben, um den Bedarf an Holz zu decken. Kurz darauf wurde mit der Anlage des Hofes begonnen, auf dem vorwiegend Viehwirtschaft, aber auch Ackerbau betrieben wurde. 1649 wurde der Hof von Abt Christoph an Friedrich von Greiffenclau zu Vollrads verkauft.

Zehntverhältnisse:

1178 wird zwischen dem Kloster Eberbach und dem Stift Sankt Viktor vereinbart, den Zehnten des Hofes Mappen, der Auf Grund der Lage Mappens im Gebiet der Urpfarrei Oestrich an das Viktorstift entrichtet werden mußte, in eine jährliche Rente von 5 Schilling umzuwandeln.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • Kleine Kapelle südwestlich des Mapper Hofes

Pfarrzugehörigkeit:

Zunächst zum Kirchspiel Winkel, dann zu Niedergladbach gehörig.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Mappen, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10925> (Stand: 20.1.2014)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde