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5714 Kettenbach
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Selbach

Wüstung · 317 m über NN
Gemarkung Panrod, Gemeinde Aarbergen, Rheingau-Taunus-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

15 km nordöstlich von Bad Schwalbach

Ersterwähnung:

879

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3438152, 5571226
UTM: 32 U 438102 5569438
WGS84: 50.27382656° N, 8.131360579° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

43900105002

Verfassung

Altkreis:

Untertaunuskreis

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1444 und 1542 ist Selbach als katzenelbogensches Lehen für Burgschwalbach an die von Schönborn ausgetan. Im 15. Jahrhundert Ansprüche der Burgmannen zu Kirberg, der Gemeinden Kirchberg, Mensfelden, Burgschwalbach und Panrod auf die Hecke Selbach. 1569 Klage des Hans Kaspar von Buches gegen Graf Albrecht von Nassau-Weilburg, Marsilius von Reifenberg, die Gemeinden Panrod und Burgschwalbach beim Reichskammergericht wegen des Waldes (oder der Hecke) Selbach, die nach Ansicht des Klägers sein freies Eigentum ist. Die Gemeinde Burgschwalbach berichtet an Graf Albrecht, dass sie von Alters her im Gebrauch von Wasser, Weide und Beholzung gewesen sei, wie aus dem Weistun des Grafen von Katzenelnbogen als obersten Märker hervorgehe. 1570 erklärt die Gemeinde Panrod in gleicher Angelegenheit, dass die Obrigkeit des Ortes Nassau zustehe.

Zehntverhältnisse:

879 wird der Zehnte von Graf Gebhard dem Stift Gemünden geschenkt.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Ursprünglich zum Kirchspiel Kettenbach, später zu Panrod gehörig.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Selbach, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11065> (Stand: 8.11.2017)
 
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