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4921 Borken
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Heckenhausen

Wüstung · 220 m über NN
Gemarkung Borken (Hessen), Gemeinde Borken (Hessen), Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

1,3 km südöstlich von Borken (Hessen).

Lage und Verkehrslage:

Im Nordwesten von Marienrode; Flurname Heckeroth (Eichenloh, Eckerich). Nur ungefähr zu lokalisieren.

Ersterwähnung:

1265

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3520716, 5656059
UTM: 32 U 520634 5654236
WGS84: 51.03929951° N, 9.294302884° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400102009

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • Um 1570: adliges Dorf im landgräflichen Amt Borken.

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Gericht:

  • centurio 1265.
  • iudex 1266.

Herrschaft:

1338: Landgraf löst die an Werner von Löwenstein-Westerburg verpfändete iurisdictio mit allem Zubehör.

1338 / um 1350: Werner von Gilsa hat iurisdictio Heckenhausen als landgräfliches Pfand.

1372: Johann von Schorpheim, Pfarrer zu Borken, stellt den Landgraf das Gericht Heckenhausen (das zu Stadt und Burg Borken gehört) wieder zu. Landgraf verkauft das Gericht Heckenhausen weiter an Werner von Löwenstein-Westerburg.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1318: Landgraf Otto hat Güter zu Heckenhausen an Werner von Löwenstein-Westerburg verpfändet.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Heckenhausen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4389> (Stand: 9.11.2017)
 
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