Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Historisches Ortslexikon

Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
5623 Schlüchtern

Simundes

Wüstung
Gemarkung Elm, Gemeinde Schlüchtern, Main-Kinzig-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

2,3 km östlich von Schlüchtern

Historische Namensformen:

  • Sigimundes (um 1150)
  • Simundes (1303)
  • Symunds (1331)
  • Symons (1346)
  • Symonts (1540)

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1303);
Statistik

Ortskennziffer:

43502503011

Verfassung

Altkreis:

Schlüchtern

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Ursprünglich Bifangsiedlung im Besitz des Klosters Fulda, das später aus der Überlieferung völlig verschwindet.
  • 1331 hatte der Abt von Kloster Schlüchtern in Simundes eine Kurhufe, 3 halbe Kurhufen, 3 Güter und 6 Lehengüter, die an jährlichem Zins 3 Pfund Heller weniger 2 Schilling Heller, an Losung 8 Schilling Heller weniger 3 Heller und an Verwaltungsgebühr 5 Schilling Heller zu zahlen hatten. Für die jährliche Weinfuhre mußten die dortigen Pächter neun Pferde stellen; von jedem Besitztitel und der Mühle in Simundes war je ein Fastnachtshuhn, insgesamt also 14 Fastnachtshühner zu geben.
  • Bis zum 15 Jahrhundert konnte Kloster Schlüchtern den Besitz in Simundes erweitern
Wirtschaft

Mühlen:

1331 wird unter den Einkünfte des Klosters Schlüchtern eine Mühle genannt

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Simundes, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12794> (Stand: 17.2.2014)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde