Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Historisches Ortslexikon

Dillingen

Dorf · 266 m über NN
Gemarkung Friedrichsdorf, Gemeinde Friedrichsdorf, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

4 km nordwestlich von Bad Homburg

Lage und Verkehrslage:

2 km nordwestlich von Friedrichsdorf

Siedlungsentwicklung:

Die erste Siedlung mit dem Namen Dillingen fiel im Zuge des Dreißigjährigen Krieges wüst und 1687 wurden an eben jener Stelle Hugenotten durch Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg angesiedelt. Die Hugenotten zogen aber schon bald ins neu gegründete Friedrichsdorf um.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3473374, 5569636
UTM: 32 U 473310 5567848
WGS84: 50.26217309° N, 8.625540929° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

43400200001

Diagramme:

Dillingen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • Im Früh- und Hochmittelalter zum Niddagau gehörig
  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt (Anteil am Fürstentum Oberhessen), Stadt und Amt Homburg vor der Höhe
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Herrschaft Hessen-Homburg
  • 1816: Landgrafschaft Hessen-Homburg
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1928: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Obertaunuskreis
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Obertaunuskreis

Gemeindeentwicklung:

Eine neue Siedlung mit dem Namen Dillingen wurde 1804 gegründet. Am 1.4.1916 Eingemeindung nach Friedrichsdorf.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Vermutlich zum Kirchspiel Seulberg gehörig

Kirchliche Mittelbehörden:

Ab 1107 zum Mainzer Archidiakonat St. Peter, Dekanat Eschborn gehörig

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Dillingen, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11512> (Stand: 16.10.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde