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Herzogtum Nassau 1819 – 46. Wiesbaden

Heßloch

Stadtteil
Gemeinde Wiesbaden, Stadt Wiesbaden 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf; Siedlung

Lagebezug:

5,5 km nordöstlich von Wiesbaden

Lage und Verkehrslage:

Siedlung mit einfachem Grundriß

Ersterwähnung:

1221

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • silva (1221)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3449717, 5552979
UTM: 32 U 449662 5551198
WGS84: 50.11089382° N, 8.295991739° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

414000220

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 198, davon 119 Acker (= 60.10 %), 14 Wiesen (= 7.07 %), 50 Holzungen (= 25.25 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 249, davon 243 evangelisch (= 97.59 %), 5 katholisch (= 2.01 %), 1 andere Christen (= 0.40 %)

Diagramme:

Heßloch: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Herrschaft Wiesbaden
  • 1806: Herzogtum Nassau, Oberamt Wiesbaden, Kirchspiel Kloppenheim
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Wiesbaden
  • 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden,Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk X (Kreisamt Wiesbaden)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Wiesbaden
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Wiesbaden (Main-Kreis)
  • 1928: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Stadtkreis Wiesbaden

Altkreis:

Wiesbaden

Gericht:

  • 1441: Abtretung der Hochgerichtsbarkeit von den Herren von Eppstein an Nassau
  • 1816: Amt Wiesbaden
  • 1849: Justizamt Wiesbaden
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Wiesbaden
  • 1867: Amtsgericht Wiesbaden

Gemeindeentwicklung:

Am 1.4.1928 Eingemeindung in die Stadt Wiesbaden.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1221 wird Hessloch als Begrenzungsangabe der Bierstadter Fronhube als Waldbzeichnung genannt. Im 15. Jahrhundert lassen sich Rechte der Herren von Eppstein in Heßloch nachweisen.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zum Kirchspiel Kloppenheim gehörig.

Bekenntniswechsel:

Die Einführung der Reformation erfolgte vermutlich um 1540. Nach der Reformation wurde Heßloch von Kloppenheim versehen.

In allen Orten des Herzogtums Nassau wurde ab 1817 die Union des lutherischen und reformierten Bekenntnisses zu einer evangelischen Kirche eingeführt.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Heßloch, Stadt Wiesbaden“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11157> (Stand: 16.10.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde