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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 66. Hersfeld

Heckenhaus(en)

Wüstung · 420 m über NN
Gemarkung Wüstfeld (Oberförsterei Hersfeld-Wippershain), Gemeinde Schenklengsfeld, Landkreis Hersfeld-Rotenburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Hof; Wüstung

Lagebezug:

6 km südöstlich von Bad Hersfeld.

Lage und Verkehrslage:

Rund 0,6 km nordnordöstlich der Ortsmitte von Wippershain, unmittelbar nordöstlich der Straße Bad Hersfeld-Wüstfeld am Rand des Staatswaldes. Stelle des neuzeitlichen, heute wüsten Hofes Heckenhaus im Bereich der mittelalterlichen Wüstung Heckenhausen.

Ersterwähnung:

1368

Letzterwähnung:

1759

Siedlungsentwicklung:

Heckenhausen wurde erstmals 1368 genannt, ab 1590 ist dann der einzelne Hof Heckenhaus belegt (Siedlungskontinuität quellenmäßig nicht nachzuweisen, wohl Neugründung auf Wüstungsgrund in frühneuzeitlichem Landesausbau). Der Hof wurde in der Folge oft genannt und fiel erst zwischen 1760 und 1778 wüst (Zuletzt wie 1759 als Förster- und Jagdhaus genutzt).

Historische Namensformen:

  • Heckenhausen
  • Heckenhaus
  • Heckhaus (1858) [Flurname auf Niveau Karte Kurfürstenthum Hessen]

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3554750, 5633700
UTM: 32 U 554654 5631886
WGS84: 50.83610086° N, 9.77615725° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63201914005

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Hersfeld, Kanton Petersberg (zu Wippershain gehörig)

Altkreis:

Hersfeld

Gericht:

Gemeindeentwicklung:

Anfang des 19. Jahrhunderts zu Wippershain gehörig.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Heckenhaus(en), Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3520> (Stand: 8.11.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde