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Hagen

Wüstung · 230 m über NN
Gemarkung Dörnhagen, Gemeinde Fuldabrück, Landkreis Kassel 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

12 km südlich von Kassel

Lage und Verkehrslage:

Wüst im Amt Melsungen wohl 1,5 km südöstlich von Dörnhagen.

Von der Straße Guxhagen - Dörnhagen zweigt nach 1 km der Weg nach Wollrode ab. Nördlich dieses abzweigenden Verbindungsweges erhebt sich eine Anhöhe, an deren Hang eine Quelle entspringt. Dort muss die ehemalige Siedlung Hagen lokalisiert werden (Weidemann, Wüstungen Melsungen).

Ersterwähnung:

1155

Letzterwähnung:

1460

Siedlungsentwicklung:

In einer Klosterrechnung von 1460 wurde Hagen zu Dornhagen gerechnet.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1289) [HStAM Best. Urk. 16 (Kloster Breitenau)]

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3535685, 5675856
UTM: 32 U 535597 5674025
WGS84: 51.21650911° N, 9.509674344° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63300804001

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

Altkreis:

Kassel

Besitz

Ortsadel:

Vielleicht nannte sich hiernach die Familie von Hain (de Indagine), die in Hasunger und Hainaer Urkunden 1241-1306 erwähnt wurde.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1299 wurde ein plebanus de Indagine genannt (UA Breitenau)
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Hagen, Landkreis Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2774> (Stand: 8.11.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde