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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 7. Volkmarsen

Weitere Informationen

Rhöda

Dorf · 225 m über NN
Gemarkung Breuna, Gemeinde Breuna, Landkreis Kassel 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

9,5 km nördlich von Wolfhagen

Lage und Verkehrslage:

2 km südwestlich von Breuna

Ersterwähnung:

990

Siedlungsentwicklung:

1492: Hof

1534: Wüstung

1595: Dorf

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villula (1182)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3511057, 5697192
UTM: 32 U 510979 5695353
WGS84: 51.40929182° N, 9.157853528° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

633004011

Einwohnerstatistik:

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Niederhessen, Amt Zierenberg
  • 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Zierenberg
  • 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Fulda, Distrikt Kassel, Kanton Volkmarsen
  • 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Zierenberg
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Wolfhagen, Amt Volkmarsen

Altkreis:

Wolfhagen

Gericht:

  • 1821: Justizamt Volkmarsen
  • 1822: Justizamt Volkmarsen
  • 1867: Amtsgericht Volkmarsen
  • 1879: Amtsgericht Volkmarsen (zu Breuna gehörig)
  • um 1900: Amtsgericht Volkmarsen
  • 1945: Amtsgericht Wolfhagen
Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Im Jahre 990 schenkt Kaiser Otto III. dem Kloster Hilwartshausen den Ort. 1182 bestätigte Papst Lucius III. dem Kloster Arolsen seine Besitzungen u.a. in Rhöda.
  • 1342 gehörten Ort und Gericht als hessisches Lehen denen von Calenberg. 1457 kauft Heinrich von Gudenberg das Lehen von denen von Calenberg. 1464 belehnt Hessen die von Stockhausen ebenfalls mit der Ortschaft Rhöda. 1492 kauft Martin Kepper den Hof Rhöda von Philipp von Gudensberg und schenkt diesen dem Kloster Karthause (UA Karthause). Bis 1534 verbleibt der Hof aber im Lehnsbesitz der von Gudensberg.
  • Seit 1535 gehört Rhöda den von der Malsburg.
Kirche und Religion

Patrozinien:

  • Markus

Pfarrzugehörigkeit:

Seit 1582 ist Rhöda nach Breuna eingepfarrt (Hochhuth 253).

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen ab 1526.

Juden:

1861 Juden im Dorf ansässig.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Rhöda, Landkreis Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2361> (Stand: 17.4.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde