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Swicbrachtinghausen

Wüstung · 276 m über NN
Gemarkung Kohlgrund, Gemeinde Bad Arolsen, Landkreis Waldeck-Frankenberg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

7,5 km nordwestlich von Bad Arolsen

Lage und Verkehrslage:

Wüstung an der Orpe nordöstlich Eilhausen bei der früheren Burg Brobeck.

Ersterwähnung:

1305

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3497438, 5701227
UTM: 32 U 497365 5699387
WGS84: 51.44566056° N, 8.962086864° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63500205005

Verfassung

Altkreis:

Waldeck

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Zur Zeit des Abts Erkenbert von Corvey verzeichnet die Reichsabtei Corvey eine Hufen in Swicbrachtinghausen, die der Propstei Marsberg zugewiesen ist. An anderer Stelle im Registrum Erkenberti verzichtet ein gewisser Heinrich auf sein Lehen des Klosters, u.a. zwei Hufen in Swicbrachtinghausen.
  • 1298 geben Abt Heinrich und der Konvent des Stifts Corvey ihre Zustimmung zu der Schlichtung des Streites zwischen den Ministerialen des Klosters Albert von Mühlhausen und seinen Schwestersöhnen Hermann von Hesperinghausen und Hugo von Allenhausen um Besitzungen in Hesperinghausen, Helmighausen, Swibrechtshausen, Recklinghausen und auf dem Sike.
  • 1304 belehnt Graf Otto von Waldeck Johann und Hermann von Billinchusen und Albert von Mühlhausen und ihre Söhne und Töchter mit allen Gütern zu Hesperingshausen, Helmshausen, Riklingshausen, Swibrechtshausen und Sike, die ihnen durch die inserierte Urkunde des Abtes Heinrich und des Priors Florentin von Corvey 1298 zugesprochen sind.
  • Um 1350 haben die Herren von Brobeck Güter in Swibrachtinghausen von der Abtei Corvey zu Lehen.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Swicbrachtinghausen, Landkreis Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/1938> (Stand: 12.12.2017)
 
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