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Historisches Ortslexikon

Schloss Günderrode

Haus; Schloss · 128 m über NN
Gemarkung Höchst an der Nidder, Gemeinde Altenstadt, Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Haus; Schloss

Lagebezug:

12,5 km westlich von Büdingen

Lage und Verkehrslage:

Altenstadt-Höchst an der Nidder, Mittelstraße 34

Am Südrand des Ortes Hügel einer kleinen Wasserburg mit Umfassungsgräben

Weitere Namen:

  • Herrenhaus Höchst an der Nidder

Siedlungsentwicklung:

Das Schloss Günderrode ist der vierte und jüngste Burgbau in Höchst an der Nidder. Die älteste Burg wird 1268 erstmals urkundlich erwähnt, eine (vermutlich) zweite musste 1405 abgebrochen werden, die dritte wurde 1424 errichtet. Die drei Burgen - Burg Höchst (In den Erlen), Burg Höchst (Im Wäldchen) und Burg Höchst - waren Ganerbenburgen und größtenteils im Besitz der Familien von Büches und von Carben.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3495154, 5570295
UTM: 32 U 495081 5568507
WGS84: 50.26867886° N, 8.930980714° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

44000103004

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Das Schloss wurde 1718 von den Herren von Carben errichtet. 1729 heiratete Johann Friedrich von Bernstein die Erbtochter der Familie von Carben und dessen Sohn überließ Burg und Dorf 1741 seinem Schwager Friedrich Wilhelm von Mansbach. 1756 erwarb Johann Maximilian von Günderrode das Anwesen. Es blieb bis in die 1930er Jahre im Besitz der Familie.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Schloss Günderrode, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/14620> (Stand: 29.8.2016)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde