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Veitsberg

Ortsteil · 240 m über NN
Gemarkung Veitsberg-Saasen, Gemeinde Reiskirchen, Landkreis Gießen 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Siedlung

Lagebezug:

5,5 km westlich von Grünberg

Lage und Verkehrslage:

Kirche mit kleiner Siedlung auf einer Hangkante am linken Ufer der Wieseck gegenüber von Saasen

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3491718, 5606386
UTM: 32 U 491647 5604583
WGS84: 50.59309105° N, 8.881986613° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53101607003

Einwohnerstatistik:

  • 1869: Weiler, Kirche, Schulhaus, Todtenhof und 4 Höfe, 5 Häuser, 27 Einwohner
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1567-1604: Landgrafschaft Hessen-Marburg, Amt Grünberg; 1604 an Hessen-Darmstadt
  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Amt Grünberg, Landgericht Grünberg
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Grünberg

Altkreis:

Gießen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1348 versetzt Adolf von Münzenbach Kloster Wirberg eine Wiese für den Schaden, den er und seine Kinder dem Klosterhof zu Veitsberg zugefügt haben. 1513 verleiht Kloster Wirberg seinen Hof auf dem St. Veitsberg zu Landsiedelrecht dem Schelthenn (Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 3, 1 Nr. 1042, 1328). 1787 zur Universität Gießen gehörig.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1509: Pfarrkirche

Patrozinien:

  • Anna (1509)

Pfarrzugehörigkeit:

1530 Pfarrei [Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 3, 1 Nr. 1379 Anm. 1]

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Veitsberg, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10505> (Stand: 9.2.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde