Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Topografie des Nationalsozialismus in Hessen

Übersichtskarte Hessen

Hessisch Lichtenau, „Lager Herzog“ für Arbeitskräfte der Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau

Hessisch Lichtenau, Gemeinde Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kreis | Historisches Ortslexikon
Siedlung West
Klassifikation | Nutzungsgeschichte | Indizes | Nachweise | Abbildungen | Zitierweise
Klassifikation

Kategorie:

Wirtschaft

Subkategorie:

Zwangsarbeit 

Nutzungsgeschichte

Objektbeschreibung:

Das Lager bestand aus fest errichteten Unterkünften. Bei diesen handelte es sich um 24 eingeschossige Steinhäuser sowie Gebäude mit verschiedenen Nutzungen und Luftschutzkellern.

Beschreibung:

Das Lager Herzog wurde nach seinem Architekten benannt. Erbaut wurde es 1940 von Arbeitern der Organisation Todt. Bereits vor seiner endgültigen Fertigstellung wurden 1939 erste Arbeitskräfte hier untergebracht. Insgesamt konnte das Lager 1000 Personen aufnehmen. Die Mehrheit der Zwangsarbeiter stammte aus Holland, Frankreich und Bulgarien.

Nutzungsanfang (früheste Erwähnung):

1939

Nutzung nach NS-Zeit:

Das Gelände wird heute als Siedlung West bezeichnet.

Indizes

Orte:

Hessisch Lichtenau

Sachbegriffe:

Konzern · Wirtschaft · Firmenlager · Zwangsarbeit

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Hessisch Lichtenau, „Lager Herzog“ für Arbeitskräfte der Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau“, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/nstopo/id/861> (Stand: 11.11.2015)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde