Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Hessische Biografie

Portrait

Emil Otto Kramer
(1868–1956)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Kramer, Emil Otto [ID = 12320]

* 12.2.1868 Halle an der Saale, † 20.6.1956 Kassel, evangelisch
Dr. rer. pol. – Regierungsdirektor, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Gymnasiums in Eisleben
  • Studium der Staatswissenschaften an den Universitäten Jena, Leipzig, Berlin und Halle an der Saale
  • Regierungsreferendar bei der Regierung in Arnsberg
  • Regierungsreferendar bei der Regierung in Erfurt
  • fünf Jahre Assessor beim Landratsamt Altenkirchen im Westerwald
  • fünf Jahre beim Landratsamt in Stade
  • drei Jahre beim Landratsamt in Hildesheim
  • 1911 Versetzung nach Marienwerder
  • 1921 Wechsel nach Schneidmühl
  • Beförderung zum Regierungsdirektor und Versetzung nach Kassel, dort Dirigent der Abteilung für Landwirtschaft, Domänen und Forsten - mit halbjähriger Unterbrechung während einer Tätigkeit beim Landwirtschaftsministerium in Berlin bis zum Ruhestand auf dieser Position
  • 1933 Eintritt in die NSDAP
  • 1933 Mitglied des Kurhessischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Kassel bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau, dort Mitglied der Schatzkommission (NSDAP)
  • 5.1933 kommissarischer Regierungsvizepräsident, zweimalige Verlängerung seiner Dienstzeit nach Erreichen der Altersgrenze
  • 1933-1939 förderndes Mitglied der SS
  • 1933-1945 Mitglied im Reichsbund der Deutschen Beamten, in der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt, im NS-Reichswahrerbund, im Reichslandbund und beim Deutschen Roten Kreuz
  • Träger der Dienstauszeichnung in Bronze
  • 28.1.1935 Ruhestand
  • 1936-1939 und 1943-1945 ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt Kassel
  • 1939-1943 erneut kommissarischer Regierungsvizepräsident
  • nach dem Zweiten Weltkrieg im Spruchkammerverfahren in Stufe III eingestuft

Funktion:

  • Kassel, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied (NSDAP), 1933

Lebensorte:

  • Halle an der Saale; Eisleben; Jena; Leipzig; Berlin; Arnsberg; Erfurt; Altenkirchen; Stade; Hildesheim; Marienwerder; Schneidmühl; Kassel
Familie

Partner:

  • Sittig, Luise Angeline Johanne, * Eisleben 29.9.1876, † Kassel 2.2.1936, Heirat Eisleben 5.2.1898
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Kramer, Emil Otto“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/12320> (Stand: 7.2.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde