Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Jüdische Grabstätten

Ettinghausen, Max (1933) – Bad Soden am Taunus

Grab Nr. 273 → Lageplan (PDF), Bad Soden am Taunus, Jüdischer Friedhof, Gemarkung Bad Soden am Taunus | Historisches Ortslexikon
Äußere Merkmale | Inschrift | Verstorbene(r) | Indizes | Nachweise | Zitierweise
Äußere Merkmale

Material:

Basalt, schwarz poliert

Platzierung:

stehend

Beschreibung:

Doppelgrabstätte, reserviert.

Sonstiges:

Abkürzungen: ר׳ = רב / ב׳ר = בן רב / ש׳ק = שבת קודש

Inschrift

Hebräische Inschrift:

Text Vorderseite

 

פ נ

MAX ETTINGHAUSEN

GEB. 15. AUGUST 1853

GEST. 22. April 1933

Rückseite

פ֗׳נ֗

ר׳ מאיר ב׳ר יששכר

עטטינגהויזען

נפטר ש׳ק כ֗ו֗ ניסן תרצ״ג

ת֗ נ֗ צ֗ ב֗ ה֗

Hier ruht

Herr Meir, Sohn des Herrn Jissachar

Ettinghausen.

Er starb am Heiligen Sabbat, 26. Nissan [5]693.(= 22.4.1933)

Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens.

Sprache der Vorderseite:

deutsch

Sprache der Rückseite:

hebräisch

Verstorbene(r)

Personendetails:

  1. Ettinghausen, Max

    Geburtstag

    15.8.1853

    Sterbetag

    22.4.1933

    Geschlecht

    männlich

    Familienstand

    verheiratet

    Wohnort

    Höchst

    Beruf

    Kaufmann

    Funktion

    Vorsteher der jüdischen Gemeinde ab 1910/11 mit Mayer Hirsch, Moses Friesem, initiierte Synagoge in Höchst

    Weitere Angaben

    Ettinghausen, Max, Stadtverordneter, Mehlgroßhandel; Kind: Ettinghausen, Siegmund, (Grab Nr.48)__ Er war Sohn des Bär Süßkind Ettinghausen (Grab Nr.43) und dessen Frau Charlotte, geborene Kahn (Geburtsnebenregister Höchst 1853 Nr. 65),(Grab Nr.179) Sterbenebenregister Höchst 1933 Nr. 227: Max Ettinghausen, 79 Jahre alt, verheiratet mit Berta, geborene Feitler. Gestorben am 22. April 1933. Berta Feitler, geboren am 11. Juli 1861 in Seeheim bei Darmstadt, Heirat mit Max Ettinghausen am 15. Februar 1881, floh 1939 nach Amsterdam und wurde dort 1942 inhaftiert und nach Westerbork verbracht, von dort am 18. Mai 1943 nach Sobibor deportiert und am 21. Juni 1943 ermordet. Angaben zu Geschwistern siehe bei Grab Nr.43 für Bär Süßkind Ettinghausen.

Nachweise

Bearbeitung:

Dr. Lothar Tetzner 2018

Bildnachweise:

Sven Thomas Hammerbeck, Bad Soden am Taunus

Fotos:

Zitierweise
„Ettinghausen, Max (1933) – Bad Soden am Taunus“, in: Jüdische Grabstätten <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/juf/id/16804> (Stand: 9.5.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde