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Hessische Biografie

Portrait

Fritz Hoch
(1896–1984)

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GND-Nummer

1029074038

Hoch, Fritz [ID = 16388]

* 21.10.1896 Zürich, † 20.10.1984 Kassel, evangelisch
Dr. jur. – Regierungspräsident
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • bis 1915 Besuch des Gymnasiums in Hanau
  • 1916-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
  • 1918-1921 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Marburg, Würzburg und
  • Frankfurt am Main
  • 1921 Referendar im Oberlandesgerichtsbezirk Kassel
  • 1922 Regierungsreferendar in Kassel
  • 1923 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Frankfurt am Main
  • 1925 Große Staatsprüfung, Regierungsassessor bei der Regierung Kassel
  • 1925 Vertreter des Landrats in Dortmund, Regierungsassessor
  • 1926 Polizeidezernent bei der Regierung in Liegnitz
  • 1926-1932 Hilfsarbeiter im preußischen Ministerium des Innern, befasste sich dort
  • vorwiegend mit beamtenrechtlichen Fragen, wirkte maßgeblich an der preußischen Dienststrafordnung vom Januar 1932 mit
  • 1927 Regierungsrat
  • 1929 Oberregierungsrat
  • 1.9.1932 aus politischen Gründen zur Kasseler Regierung versetzt, dort 1932 Leiter des Kommunaldezernats, 1933-1945 der Dezernate Sparkassenaufsicht und Wasserrechtsangelegenheiten
  • 1945-1948 von der Militärregierung zum Oberpräsidenten der Provinz Kurhessen bestellt
  • 1946 Mitglied der Kommission zur Vorbereitung der Hessischen Verfassung
  • 1948 bis zur Pensionierung 1961 Regierungspräsident in Kassel
  • 1948 Mitglied der hessischen Kabinettskommission zur Vorbereitung der Verwaltungsreform
  • 1948/49 Mitglied des Parlamentarischen Rates in Bonn
  • 1954-1961 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hessischen Heimstätte
  • 1961-1975 Mitglied (seit 1966 Vorsitzender) des Aufsichtsrats der Kurhessen
  • Wohnungsbaugesellschaft in Kassel
  • Vorsitzender des Hessischen Landesverbandes für Erwachsenenbildung, förderte den Neubau des Staatstheaters (Beiratsmitglied) und unterstützte die documenta,
  • Mitbegründer, Vizepräsident und Ehrenpräsident der Gemeinschaft der Vier Nationen in Kassel
  • 1952-1971 Mitglied (seit 1962 Vorsitzender) des Verwaltungsrats des Hessischen Rundfunks
  • 1962 Mitglied des Hessischen Staatsgerichtshofes
  • Mitglied im Richterwahlausschuss
  • Mitglied des Verwaltungsrats Stiftung Deutsche Börse und des Verwaltungsrats der Hessischen Landesbank

Funktion:

  • Kassel, Regierungsbezirk, Regierungspräsident, 1948-1961

Werke:

Familie

Vater:

Hoch, Gustav, 1862–1942, Schriftsteller, Reichstagsabgeordneter, starb im Konzentrationslager Theresienstadt

Mutter:

Volz-Ottenat, Amalie

Partner:

  • Hock, Amalie, Heirat 1923
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Hoch, Fritz“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1029074038> (Stand: 10.3.2020)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde