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Sternbach

Kapelle; Wüstung · 140 m über NN
Gemarkung Assenheim, Gemeinde Niddatal, Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Kapelle; Wüstung

Lagebezug:

8,5 km südöstlich von Friedberg

Ersterwähnung:

778

Weitere Namen:

  • Sternbacher Kirche

Siedlungsentwicklung:

Partielle Feldwüstung. Die ehemalige Pfarrkirche des wüstgefallenen Dorfes Sternbach ist als Wallfahrtskirche noch erhalten.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1231)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3490193, 5574316
UTM: 32 U 490122 5572526
WGS84: 50.30476584° N, 8.86129234° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

44001701003

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, Oberamt Höchst und Königstein, Amt und Kellerei Vilbel und Rockenberg, Gebiet der Abtei Arnsburg

Altkreis:

Friedberg

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 778 schenkt Abt Beatus von Honau seinem Kloster die Eigenkirche zu Lauternbach.
  • Wallfahrtskirche

Pfarrzugehörigkeit:

1231: eigenständige Pfarrei mit Filial Bauernheim und Wickstadt

Patronat:

1292: Ganerbengemeinschaft bestehnd aus den Löw von Steinfurth und Gelnhäuser Bürgern

Mitte 15. Jahrhundert: Lehen der Herren von Isenburg-Büdingen und Eppstein-Münzenberg im Besitz der Löwen von Steinfurth

1448: Kloster Arnsburg

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Sternbach

Kirchspiel Sternbach: Wickstadt und Sternbach

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Sternbach, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12233> (Stand: 8.11.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde